Februar 16, 2010

Platypus! Platypus!

Jaja...am 30.01.2010 machten wir uns mit Hilary auf den weg zum shuttle, um unsere Reise auf die gefaengnisinsel Australiens anzutreten...TASMANIEN!!! HUUUUUUHHH!!!
Der Shuttel kam zu spaet...was uns (mit immer noch einigermassen puenktlicher Einstellun) ganz wuschig machte! Aber wir kamen am Flughafen an...viel zu frueh -wie immer- und hatten ein merkwuerdiges gefuehl dabei nach so langer Zeit wieder einmal auf einem Flughafen zu sein...Wir vertrieben uns die verbliebene Zeit mit Leute gucken..hihi das macht Spass! nach dem Check schlenderten wir so ein bisschen durch die Gegend...da wir viele Dinge bei penny gelassen hatten wogen unsere Rucksaecke nur 13 bis 14 kg...jaaaaa das ist nicht gelogen! ;)
Im Flugzeug sassen wir zu zweit in einer dreier Reihe...und hungerten..bei Jetstar gibts anemlcih nichts zu essen...Gemeinheit! nach ca. 2 Stunden Flug landeten wir in hobart und dachten wir muessten Stress machen, da wir schnell zum Shuttle mussten...aber das war nciht noetig..d.er flughaen Hobarts was winzig und es gab eh nur ein gepaeckband!Also : No worries mate (also ich kanns nicht mehr hoeren!!!)! Im Shuttle gings dann direkt nach Hobart, wo wir unser Hostel...den " eingelegten Frosch" ("Pickled Frog") suchten..den fanden wir auch...war anfaenglich gar nicht schlecht, aber als die Tante an der Rezeption uns fast um 10 $ besch****en wollte, wir das Zimmer(Sie haben einen Raum ohne Klimaanlage gewonnen!), die Baeder (ohne Tuer!!!! Die Klo- und Duschentueren ans ich hatten schon ne Tuer, aber der Raum an sich nicht...ich meine wenn da jemand vorbei geht und...also nee!!!) und die Kueche gesehen hatten...waren wir uns einig: Voll abgewrackt, ey!
Naja...wir schaffen das, wir haben schon ganz andere sachen geschafft! naja erst mal einzeihen und sehen was der naechste tag bringt!
der naechst tag brachte 32 Grad (angeblich Sommerdurchschnittstemperatur 22 Grad!!) und eine besichtigungstour (wir selbst), bei der wir uns die Stadt, das Infocenter, den Salamancaplace (Reihe alter warenhaeuser am Hafen im englischen Stil, die jetzt fast alle restaurants und geschaefte sind) und den Battery Point (ein teil der Stadt, wo englische haeuschen stehen..sieht wirklich aus wie in england nur mit mehr Sonne =)) angesehen haben und sogar eine Wanderung (!) zum woolworth unternommen haben!
Am naechsten Tag war port Arthur angesagt..wir wurden sehr freuh vom hostel abgeholt und fuheren mit einem guide (der uns seinen namen nicht verriet und...irgendwie eine recht merkwuerdige...betonung ...etwas tuntig wuerd ich sagen...), 4 chinesinnen, 1 Japanerin, 1 chilenin, 1 schwedischem Paerchen und einem franzoesischen Paerchen eine reise durch Hobart (wo uns etwas ueber das Schiffsunglueck der tasman bridge erzaehlt wurde, wo 1975 ein schiff in die Bruecke fuhr, diese zerstoerte und 12 menschen ums leben kamen; den Tasmanien Zoo sahen, wo 1936 der letzte tasmanische Tiger gestorben war und am Gefanegnis vorbeifuhren, wo einer der groessten massenmoerder aller Zeiten sitzt: Martin Bryant, der in port Arthur 1996 35 maenner, Frauen und kinder erschoss und 18 schwer verletzte). Unsere Fahrt fuehrte uns weiter nach richmond, eines der aeltesten besiedelten Staedtchen Australiens, wo wir die Richmond bridge bewunderten, die die aelteste Australiens sein soll (1823) und die St. John's Church, welche die aelteste Romanisch-katholische Kirche ist, die immer noch in "Betrieb" ist. Es ging weiter zu bizarren felsformationen wie der "Tasman Arch" und die " devils kitchen" (alles Steinformationen, die durch Wind und wasser in den Fels gefressen wurden), zur pirates Bay, die nur deshalb so heisst, weil die Leute de Namen einfach schoen fanden, zur Remarkable cave und schliesslich auch zum "Eaglehawkneck", wo es die "dogline" gibt, wo zur Gefaengniszeit 18 (boesartige Zuechtung) stets hungrige Hunde angekettet waren und die Fluechtlinge in den Hintern beissen sollten!
Schlussendlich in Port Arthur angekommen, hatten wir 4 Stunden Zeit uns den ort anzugucken, was definitiv zu wenig war fuer die ganzen Optionen, die einem offen standen! Wir entschieden uns erst dafuermit unserem deutschen Tourguidebook den Platz zu erkunden und uns ueber die Staette zu informieren, schliesslich nahmen wir die Faehre, die einmal an der Insel der toten ("Isle of death") und dem Jungengefaengnis ("Point Puer") vorbeifuhr. Der juengste Haeftling war 9, der aelteste 80 Jahre gewesen. Danach schlossen wir uns einer fuehrung an, die von der sehr motivierten (diesmal nicht ironisch gemeint) Caitlin geleitet wurde, die uns allerhand uber den Ort erzaehlte, unter anderem, dass das gefaengnis das produktivste Gefaengnis der welt war, da die haeftlinge dort ueber 200 schiffe gebaut haben. Es war zum Teil gut durchdacht, aber die Theorien wurden leider nie genauso in die Praxis um gesetzt!
Am Ende hatten wir noch eine Spielkarte (wurde einem am Anfang in die Hand gedrueckt!), die je das Schicksl einen Haeftlings repraesentierte (ich hatte die "Pik 10" und Jenni die "Karo 10")...das war interessant gemacht!
Schlieslich gings zurueck nach Hobart, wobei wir auf der Fahrt einen Film ueber die Tasmanischen Teufel sahen!
Am Dienstag wollten wir eigentlich ausschlafen, aber das machten uns unsere Mitbewohner unmoeglich!!! Raschel, Knister, Tuer auf, Tuer zu, Schnief! Ohhhhhh.....man sollte..Ohropax erfinden, die was bringen, vielleicht sollte man die Dinger mal mit ner Schleuder ausprobieren!! Da sind sie vielleicht effektiver!
Dann gings daran Hobart noch ein wenig zu erkunden, aber so schoen es auch war, ausser dem Hafen blieb uns nicht mehr viel und so legten wir uns den Rest des Tages in die Sonne in einen Park und schrieben Karten. Ich lief noch unserer damaligen Wwoofkumpanin Mouna ueber den Weg: "Haaaaaaaallllooooooooo...!"
Heute morgen lautete die Mission: um 5.00 Uhr aufstehen, wer nicht jeden Tag diszipliniert um 5.00 aufsteht, kann vielleicht nachvollziehen wie schwer uns diese Mission fiel...
Als wir uns unten unseren Key deposit abholen wollten, war die angebliche 24 h Rezeption zu...was sollte das denn...dieser doofe Frosch...jenni wollte im Gegenzug noch eine saftige Beurteilung schreiben!
Mit dem Bus herrschte noch einige Verwirrung, weil uns naemlich ein bus von Adventuretours abholte, wir hatten aber gar nicht mir Adventuretours gebucht...aber es klaerte sich alles auf und so begegneten wir unserer Tourgruppe: (insgesamt 9 Leute
+ Tourguide "Greg"), mit von der Partie waren Heidi aus Dessau (eine aeltere sehr nette Dame), Satu aus Finnland (ein Energiebuendel, die Greg dauernd Fragen stellte!), ein aelteres japanisches Paerchen (das zaeher war, als es aussah), Michelle aus Sydney (Fitnesstrainerin und etwas anstrengend) und ein Paerchen : Jo und Fred Arnold (sie kam von den Philippinen und er aus Stuttgart, beide leben seit einiger Zeit in Adelaide)...
Es konnte also losgehen, Greg erklaerte uns noch an einer Karte, wo es hinging an der Westkueste und los ging die Fahrt!
Greg versprach uns Echidnas, Schlangen, Wombats etc. und wir dachten usn natuerlich: " Na klar lieber Greg, das wurde uns schon oft versprochen!"
Zuerst sollte es zu den russel Falls gehen, worauf wir uns schon freuten, da diese ein Aushaengeschild Australiens sind und quasi auf jeder Briefmarke!
Aber als wir am Mt. Field Nationalpark ankamen, war der auf Grund eines Feuers geschlosse...kein Durchkommen, auch wenn Satu noch so jammerte. Also versuchte Greg uns einen gleichwertigen ersatz zu beschaffen, aber als wir aus dem Bus stiegen wolten wir unseren Augen nicht trauen: Wir standen vor einem riesigen Staudamm!!! Voll haesslich das Teil, Enttaeuschung ueberall!Zur Entschaedigung erzaehlte uns Greg anhand von Kuscheltieren, die Jo in die Luft hielt was zu den Tieren Tasmaniens: Echidna, Possum, Wombat, Tasmanischer Teufel, Quolls, tasmanischer Tiger, Wollabies, Kaengurus...es gab leider keine Koalas!
Naja weiter ging die Fahrt zum Lake St. Claire, wo es Mittag gab...aber wir komischerweise keinen Rundgang um den see machten, was uns auch ein wenig verwunderte!
Danach liefen wir durch die Buschanei zu einem Lookout, von dem aus wir einen guten Ueberblick ueber das Tal hatten. Greg erzaehlte viel zur Flora, Fauna und zur Geschichte Tasmaniens! Infomaessig war der Typ echt gut!
Zwischendurch machten wir noch einen Abstecher nach Queenstown(einer "mining town"), der haesslichsten und unfreundlichsten Stadt Tasmaniens...aber ich moechte man wirklich nicht begraben sein!
Schliesslich kamen wir in unserem Ziel an: Strahan, einem kleinen Fischerdorf, wo wir in einem Haus uebernachten sollten, das der Organisation gehoerte. Abendbrot machten alle zusammen, was sehr lustig war, denn Greg machte Schokokuchen so pi mal Daumen...einfach alles reinkippen! Es gab Kartoffel- schinken Auflauf und BBQ und Schokokuchen mit Custard (die halte das hier fuer Pudding, bei uns zu Hause ist das Vanillesosse!)!Hmmm...ich hab mich hoffnungslos ueberfressen, mir gings an dem Abend auch voll schlecht, aber das war es wert. Spaeter zeigte uns Greg noch wie man Didgeridoo spielte, was sehr lustig und gar nicht einfach war...Satu sabberte immer in das Teil rein..ihh..hihi ;)!
A naechsten Tag ging es weiter, aber erstmal auf einem Mountainbike: Greg, Satu, Jenni und ich (die anderen wollten oder konnten auf Grund ihres Alters nicht) fuhren zu einem Wasserfall, wo Satu auch baden ging...
Zurueck wurden alle wieder in den Bus geladen und ab gings zum brutalsten Gefaengnis Australiens, was auf einer Insal lag (wir sahen diese nur vom Strand aus) und nur noch Ruinen uebrig waren. Das gefaengnis soll so schlimm gewesen sein, dass sich die Maenner gegenseitig umgebracht haben!
Zur Mirttagszeit gings zu den hentysandduenen, also einer riesigen menge Sand zwischen Wald und Meer...wahnsinn! Auch wahnsinnig schwer dort hoch zu krabbeln, aber die Aussiecht war es wert. Danach gings an den Strand, wo wir alle mal das Aboriginetelefon (eine Art flaches holzstueck, das man an einem Seil durch die Luft wirbelt!) und Boormerangwerfen ausprobieren,. was eigentlich ganz gut klappte, allerdings musste ich immer ewig rennen, um meinen Wurf wiederzuholen!
Auf unserer Weiterfahrt zum mt. Craddle nationalpark wurde es ploetzlich daemsig und es fing an zu nieseln..ploetzlich hielt Greg am Strassenrand und alles klebete am fenster, um zu sehen, was er tat und ob er irgendetwas fing. er hatte ja behauptet er wuerde uns jedes Tier fangen, wir hatten uns schon ausgemalt wie er sich auf den armen Wombat schmiss und ihn plattdrueckte!;)
Aber er kratzte nur ein weing an einer Steinwand herum und wir setzten uns alle ein wenig enttaeuscht wieder in unsere Sitze. Aber keine 5 Minuten hielten wir schon wieder und diesmal sprang Greg aus dem bus mit einem Handtuch...ha! Ich lugte uas der Bustuer, um zu sehen, was er holte: Fuer einen Wombat war es zu klein, fuer eine schlange zu rund..."Echidna!" war mein hysterischer aufschrei und tatsaechlich...er brachte einen stachelig -wuscheligen zusammengerollten und vor der hysterisch knipsenden Menge angsthabenden Echidna mit...der war so suess!!!!!!!! Wir durften ihn mal halten und Photos machen, das arme Ding quietschte...ich haette ja auch Angst gehabt vor uns! Dann lies greg ihn wieder frei und der arme rannte haste was, kannste was ins gebuesch!!!!
Wir waren alle begeistert und noch begeisterter, als Greg uns (nachdem wir unsere Zimmer in Holzhuetten mitten im Nationalpark bezogen und alles aus dem bus geraeumt hatten) mit zum Wombathunten (wir haben sie natuerlich nicht gejagt nur doof angestarrt!;0), wo wir (es hatte inzwischen irlandartige Wetterverhaeltnisse angenommen) tatsaechlich dicke Wobats, die neben dem Holzweg wie die Schafe grasten, begutachten konnten und einer dieser kugeligen genossen kam tatsaechlich zo nah an den Weg, dass ich ihn kurz streicheln konnte!Ein bisschen nass und borstig!
Unser Abendbrot war diesmal Wobatstew..nein, nein Gulasch mit Reis und warmen Pfirsichkuchen...hmmm!
Dann verteilte Greg auf den Holzbalken draussen Reis und schwupsdiwups kamen eine Menge hungrige Possums angestuermt und stuerzten sich auf den Reis wie die Suechtigen! Jetzt konntest du sie streicheln, Photos machen und alles moeglich, hauptsache du kamst nciht in ihre Reisspur!
Als jenni dann ihren Photoapparat holen wollte, kam sie mit angewiderten gesicht zurueck und meinte: " Jule! Da hat ein possum an unsere Tuerklinke...!" Ich musste voll loslachen...und wir konnten uns nicht erklaeren wie das Possum an unsere Tuerklinke gekommen war. Greg unser guide meinte grinsend: " ich hab mal gehoert, dass das wie Vegiemite riechen soll.." und jenni: "Jaaa, voll!!"Als dieselbe jenni ein paar Minuten spaeter aufs Klo gehen wollte, hoerte ich von draussen dann einen Schrei: " Jule, juuuuuuuulleeeee...tasmanischer Teufel!" Das letzte wra mehr ein fluestern gewesen und ich dachte ich haette meinen Ohren nicht trauen sollen...aber...da..war...tatsaechlich...ein kleiner tasmanischer teufel, der wohl das Gulasch gerochen hatte..jedenfalls streckte er seine kleine Nase in die Luft uns schnueffelte! Aber in dem Moment musste natuerlich ein Horde Damen vom Frauenklo kommen und der kleine fluechtete unter den Laufholzsteg...und als dann alle auch noch druebertrampelten verlor er alle Nerven und sauste wie ein geoelter Blitz in Richtung Bus davon. Was so ein richtiger touri ist, der geht da natuerlich hinterher!^^
Auf dem Weg trafen wir Greg mit der Taschenlampe, der uns fragte, ob wir de tasmanishen Teufel eben geshen haette..wie war das nochmal mit dem Draufschmeissen?hmmm lieber Greg?!
Am naechsten Morgen starteten wir mit einer wanderung um den Dove Lake am Mt. Cradle in den Tag ...erst war es diesig, doch dann klarte es auf und die Moehlichkeit bestand auf den Mt. Cradle raufzukraxeln..alle waren mit von der partie (soagr das aeltere japanische Paerchen...vorne weg!), Jo musste etwas ueberredet werden, da sie offensichtlich nicht wollte! Nur Heidi konnte wegen ihrer Huefte da nicht rauf und da uns auch nicht nach rauflaufen war und wir Heidi nicht alleine lassen wollten liefen wir mit ihr!
Wir liessen uns Zeit und sahen wie die anderen vermutlich oben wieder im nebel steckten...naja ...wir hatten shcon ein gute Wahl getroffen, v.a. weil Jenni am Ende des Wanderweges an einem Huegel 2 braune Steine sah, die sich bewegten...einen grossen und einen kleinen...eine Wombatmama mit Baby...leider zu weit weg, um sich richtig zu photographieren!Aber immerhin, hatten die anderen nicht gesehen...die schwitzten noch auf ihrem Berg! Aetsch!
Wir fuhren mit einem Shuttle zurueck und warteten auf die anderen, wobei das japanische Paerchen zuerst ankam-Respekt!
Auf der fahrt nach Devonport hieleten wir noch in Zeehan, die Stadt war genauso uninteressant wie Queenstown!
Wir hielten zwischendurch noch an einer schokoladenfabrik an, die danach ganz schoen die probierschokolade auffuellen mussten...chrm..chrm!
Aber jetzt kam noch ein Highlight, das Greg als "nicht so sicher" eingestuft hatte: platypusse sehen!
Als wir an einem Kanal vorbeifuhren, trat er ploetzlich auf die Bremse und alle dachten , er haette eine Ente oder so was gesehen! Aber da duempelte um 17.00 am hellerlichten Tag ein platypus seelenruhig vor sich! Wir konnten es gar nicht fassen, wir Glueckspilze! Trotzdem fuhren wir noch weiter zu einem kleinen See mit Insel in der mitte...wir sollten um densee laufen und nach Schnabeltieren ausschau halten...alle liefen los und Satu, jenni und ich krochen ins Gebuesch, um naeher ans Wasser ranzukommen..und da..tatsaechlich! Circa 1 1/2 bis 2m vor uns paddelte ein Platypus vor sich hin!Wir fotographierten, filmten und glotzten wie bloede und konnten es sogar auf dem Grund gruendeln sehen! Nicht zu fassen! Wir versuchten Greg und den anderen mit dem Codewort: "Platypus! Platypus!", winken, huepfen und rufen Bescheid zu sagen, aber wir wollten das Tier natuerlich auch nicht verscheuchen!
Nach diesem abschliessenden Erfolgserlebnis fuhren wir nach devonport in ein weiteres Haus der Organisation, nachdem wir uns ein wenig eingerichtet hatten und Jo fuer uns mutterhaft die Waesche vorgewaschen und in die Waschmaschine gstopft hatte, ging es zum (nicht inklusiven) Abendessen in die Stadt. Das japanische Paerchen war nicht mitgekommen und Greg verzog sich in den Hungry Jacks, wir restlichen wurden von michelle ganz schoen herumgescheucht...und schliesllich entschied sie auch fuer alle, dass wir jetzt in den Italiener gehen sollten, wobei aber 2 von uns z.B. lieber zum Daenen gegangen waeren, aber sie hatte quasi schon -ohne unsere Zustimmung- einen Tisch bestellt und machte sich auch gleich ans Bestellen! "ja also wir nehmen zur Vorspeise dann eine Knoblaupizza und einen Wein und dann nehmen wir drei pizzen und zwar die, die un die und teilen die dann auf ja?" Wobei letzteres eher ein Abschluss als eine Frage war. Das war uns zu bunt und zu schnell. Jenni und ich stiegen aus und bestellten us eine eigene OPizza, die wir uns teilten udn Heidi wollte auch eine fuer sich! Jo lud uns dann zur Vorspeise ein und Michelle fuehrte (als Stadtmensch wusste sie ja wie man das tut..hust..hust..Ironie pur!) wild gestikulierend mit lauter Stimme die Gespraechsrunde bei Tisch! Sie ging uns ganz schoen auf die Nerven, aber solche menschen gibt es eben auch, da wolln wir uns mal ncihts vormachen!
Satu, jenni, Greg und ich beendeten den Abend mit einer Runde Pool und alle meinten schon traurig zu sein, da wir am naechsten Morgen "abgesetzt" werden sollten...
Am naechsten Morgen fuhren wir (Fruehstueck auch nciht inklusive) an dem angeblich beruehmtesten und besten ( und aufgrund dessen wahrscheinlich auch teuersten) Cafe Tasmaniens vorbei und als wir Heidi sagten, dass das hier nicht ganz unsere Preisklasse war, bestand sie so lange darauf usn was zu kaufen bis wir "Ja" sagten und als wir uns bedankten, meinte sie da waere nichts zu danken..
Dann kamen wir in Launceston an...und dann ging die Vreabschiedung los, als wir gegen einen Koreaner (der dann die ostkuestentour mitmachen sollte) ausgetauscht wurden...wir wurden herzlich gedrueckt und wickend verabschiedet und Greg meinte noch " Two lovely Girls...just one boy instead..thats not fair!" und er fragte uns noch wie lange wir denn die naechsten tage gedenken zu bleiben...und wir sagten, dass wir heute noch fliegen wuerden..." Schade, also wenn ihr die naechsten 3 Tage noch hier bleiben wuerdet, dann wuerd ich sagen"Just jump and hide on the bus, come with us..no one would care!" och...schade, das war echt ein liebes Angebot! Aber wir konnten ja nicht, der Flug war gebucht und wir hatten ja noch andere Vorhaben. So winkten wir und schafften unser Gepaeck ins Transitcenter, wo wir es fuer einen Freundschaftspreis vom Grummelmuffel aus der Tonne (so nannten wir den aeusserst freundlichen aelteren herrn - Ironie wers nicht gemerkt hat!) unterstellen konnten. Dann sahen wir uns Launceston an... wo ausser einer einkaufsmeile, geschlossenen Kirchen und einer Bibliothek, in der ausgerechnet heute das i-net ausgefallen war (wir haben aber immer ein Glueck!!) nichts grossartig zu sehen war und drueckten uns noch ein Weilchen im transitcenter herum, wo uns der Aufenthalt von euphorischen Japanern (VIELEN japanern) und pubertierenden Australiern versuesst wurde! schliesslich kam das Shuttle und Jenni wurde beim bezahlen doch prompt beschissen...in diesem land muss man echt aufpassen, Italien ist ja gar nichts dagegen! Aber wir waren dann im flughafen und schliesslich auch im flugzeug..tschuess Tasmanien...wir werden dich vermissen...auf nach melbourne!