Dank dieser zwei netten Skydive- Instructoren:Der neben Jenni ist der Mike und ich bin gut mit Damo gelandet!
Dezember 31, 2009
...60 Sekunden freier Fall...we survived!
Dank dieser zwei netten Skydive- Instructoren:Der neben Jenni ist der Mike und ich bin gut mit Damo gelandet!
Dezember 27, 2009
Flying high above the sky...oder...erst die Arbeit, dann das Vergnuegen...
Da waren wir nun also zurueck in Cairns und uns erwarteten wichtige Aufgaben. Die ersten Tage widmeten wir der wichtigsten: unserer Entspannung und einem weiteren Treffen mit Wibke. Da wir ja wussten dass sie noch in Cairns sein aber bald den Flug nach Sydney antreten wuerde, wollten wir uns gleich wieder in Cairns im Nomads Serpent angekommen (wo uebrigens wieder das gleiche stinkige Zimmer mit den gleichen stinkigen Typen wartete), mit ihr verabreden doch es meldete sich nur ihre freundliche Mailbox. Also hinterliess ich einen kleinen Text und wir widmeten uns den Postkarten an einem kleinen Laden. Ploetzlich hoerten wir ein lautes: "nee, das glaub ich jetzt nicht!" hinter uns und eine total verblueffte Wibke, die ja nicht wusste, dass wir schon in Cairns waren, blickte und an. Dann ging das "Gekreische", wie Wibkes Freundin Jasmin es spaeter betiteln wuerde los, und wir nahmen Wibke mit zur Esplanade, quatschten und verabredeten uns fuer den Abend im "Gilligans".

Am naechsten Vormittag (Morgen kann man es wohl nicht mehr nennen) trafen wir uns erneut an der Esplanade und konnten den ersten freundlichen Hauch von Weihnachtsstimmung erahnen als wir zu einem kostenlosen Weihnachtsbodypainting (nur auf dem Arm, bitte nicht gleich an die Aktpaintings von germany's next topmodel denken ;)) "to create a xmasfeeling" eingeladen wurden und mit unseren geckos und stechpalmen auf den armen die stars des tages waren egal wohin wir kamen. im nomads wechselten wir dann das zimmer (so richtig weihnachtlich sind alte socken, essensresteauf dem boden und miefgeruch nicht) und trafen statt weiteren stinkis auf eine bande von iren, die zwar morgens unsaeglich laut aber wenigstens unterhaltsam waren.
Am naechsten Tag widmeten wir uns dann unserem hart verdienten Geld und dessen verantwortungsvollem Anlegen. Da uns Darren fuer einen Teil unseres Geldes ja einen Check ausgestellt hatte, suchten wir eine ANZ-Bank auf um diesen einzuloesen. Dummerweise hatte sich Darren natuerlich NICHT die Bank im Zentrum ausgesucht und so vermittelten uns die Bankdamen an eine andere Bank "just around the corner". Die "corner" muss eine ziemlich grosse gewesen sein denn wir liefen insgesamt zwei Stunden in der prallen Sonne vollkommen aus Cairns heraus was nicht nur unserem Gemuet nicht gut tat (Jule: "Ich war echt zu k.o. zum Sprechen.") sondern auch unserer Kopfhaut nicht. Die zeigte sich naemlich am Abend, nachdem wir das Geld abgeholt, angelegt und noch ein paar Besorgungen erledigt hatten, in einem knalligen Rotton. Ja, ich weiss dass ihr denken werdet: "Haettet ihr mal einen Hut aufgesetzt." Aber mal im Ernst, wer nimmt denn einen Hut mit in die Bank wenn er immer noch an das Gute in der Menschheit glaubt und damit rechnet, dass der liebe Arbeitgeber sich fuer arme Backpacker doch eine Bank im Zentrum aussuchen wird.
Dann stand die Weihnachtsplanung an. Diese zeigte sich zunaechst in einem Telefonat mit Benni (mehr dazu spaeter) und dann in zahlreichen Erkundigungen bezueglich des Skydivens und einem "Grosseinkauf". Gut zugegeben, dieser ist vielleicht nicht mit den Grosseinkauefen zu Hause zu vergleichen, aber es war immerhin das erste Mal, dass wir uns mit einem Korb (!) in den Woolworth begaben und der Boden dieses Korbes immerhin bedeckt war- eine Masse an "Homebrand"-Produkten (fuer alle ausser Teubners die wir ja schon in unsere Shoppingkuenste eingeweiht haben, das ist die Billgmarke oder auch Backpackermarke hier, vergleichbar vielleicht mit Tipp) ;). Da schleppten wir also alles, auf das wir sonst so gerne verzichteten in die Hostelkueche und hatten Schwierigkeiten unser Zeug in unsere sowieso schon vollen Tueten (jaja, das Hann River Roadhouse ist nun leer ;)) zu bekommen.
Dann war endlich der 24.12. gekommen. Um unnoetige Sorgen zu vermeiden erzaehlten wir nur wenigen von unserem Vorhaben und Weihnachtsgeschenk an uns selbst, uns aus 11ft Hoehe aus einem Flugzeug zu stuerzen- danke an euch fuers Dichthalten ;) Um 7.00 am ging es fuer uns los und der Skydive-Mission Beach-Bus hilet vor unserem Hostel (wir waren inzwischen in das etwas zentralere Nomads Esplanade umgezogen) um uns abzuholen. Wir fuhren zwei Stunden nach Mission Beach, genehmigten uns zur Feier des Tages einen Mango-Maccadamia-Bar, versuchten Zeilen wie "might get killed" oder "serious injuries often do happen" zu ignorieren und waren wiedermal total genervt von der etwas dominanten Chinesin Samantha, die Jule zum Unterschreiben ihrer Formulare zwang. Dann erreichten wir South Mission Beach, wo wieder schoene Erinnerungen an eine sehr schoene Zeit hochkamen. Im Skydive-Center angekommen wurden wir dem dritten Flugzeug zugeteilt was eine laengere Wartezeit bedeutete. Also machten wir uns auf zum Strand und beobachteten die Springer aus dem ersten Flugzeug.

Das war schon einmerkwuerdiges Gefuehl, dass das Flugzeug so hoch war, dass man es nicht mal sehen konnte aber so richtig vorstellen, dass wir spaeter auch an so einem Schirm da runterkommen wuerden, konnten wir uns nicht. Nach der Praesentation eines Sicherheitsvideos waren wir schliesslich an der Reihe. Wir verstauten unser gepack, entleerten unsere Taschen und wurden jeder einem Instructor zugeteilt. Mich erwartete der lustige, lockere Mike der mich gleich in ein lockeres Gespraech verwickelte und mir alle Stellungen erklaerte, die ich bei Start, freiem Fall und Landung einnehmen muesse. Jule verstand sich auch gleich auf Anhieb mit ihrem Damo obwohl er auf der ersten Eindruck etwas furchteinfloessend wirkte (fast wie aus Twilight entsprungen), sich dann aber als das genaue Gegenteil entpuppte. Mit einem Shuttlebus fuhren wir dann, unser "Geschirr" bereits angelegt, eine halbe Stunde zum Flughafen wo ein kleines Flugzeug mit zwei Barren im Innenraum auf uns wartete. Schoss in Schoss nahmen wir darin Platz und liessen uns weitere Anweisungen geben und genossen unter der Erklaerung wo was lag, den wunderschoenes Ausblick auf das Great Barrier Reef, das Meer mit Dunk Island und weiteren kleinen Inseln, das olle Tully, den weissen Strand und den Regenwald. Mike und Damo zeigten uns immer wieder ihr Uhren welche uns die Hoehe anzeigten in der wir uns befanden. Bei 14 ft- also wohl 4,5 Kilometern oder so- wurde dann die Tuer geoeffnet und Jule und ich staunten nicht schlecht, als sich nicht nur die beiden Koreaner mit ihren Sprungpartnern zum Absprung vorbereiteten sondern auch wir, Mike und damo schnallten sich also an uns. Immerhin hatten wir nur fuer 11ft bezahlt und jetzt durften wir einfach so aus 14 springen! Dass wir gleich springen wuerden war uns aber wohl immer noch nicht bewusst oder die Zeit verging zu schnell um darueber nachzudenken. Schon fand ich mich auf der Kante der Fulgzeugtuer wieder und wollte gerade nochmal ueber die Stellung nachdenken, da flog ich auch schon. Eigentlich folgen wir nicht nur, wir ueberschlugen uns ein paarmal und flogen dann. Ein Wahnsinnsgefuehl im freien Fall- eigentlich kaum zu beschreiben. Ich habe eigentlich nur geschrien- ich weiss gar nicht, wie man das ohne schreien machen soll, ist doch langweilig- habe aber meine eigene Stimme nicht gehoert weil alles nur gerauscht hat und auf die Landschaft unter mit geblickt. Dann kam ein doppeltes Klopfen auf die Schulter, ein vereinbartes Zeichen das mir anzeigte, dass ich meine Arme oeffnen und die Position "the arch" einnehmen konnte. Dann oeffnete sich der Fallschirm und es gab ein kurzes Ruckeln. Mike befreite mich ein wenig durch das Lockern einiger Gurte und ich nahm eine gemuetliche Position ein. Dann unterhielten wir uns ein wenig waehrend und er zeigte mir erneut, wo ich was erkennen konnte, waehrend wir so gemuetlich ueber dem Strand hin und her schwebten.

Schliesslich deutete er auf einen gelben Schirm und meinte: " Das ist deine Freundin." Da hatte Jule wahrscheinlich gerade ebenfalls ihren Spass mit Damo und lenkte ihren Fallschirm selbst. Wir beobachteteten die anderen beim Landen bevor auch fuer mich die Anweisung "push your legs to the body" kam und wir gemuetlich (das erstaunte mich wohl am meisten da ich mit einer unsanften landung gerechnet haette) am Strand von Mission Beach. Wir schlugen ein und lachten und Mike meinte: "Na los, geh schnell zu deiner Freundin und frag sie, wie sie es fand." Aber ich glaube ich brauchte Jule gar nicht fragen denn sie hatte ein genauso breites Grinsen auf dem Gesicht wie ich und schaffte es auch noch nicht, sich mit mehr als drei Worten auszudruecken. Immernoch grinsend, liefen wir mit Damo und Mike hoch und schossen noch ein paar Fotos. Jule und ich waren sich auf jeden Fall einig. Das Geld hatte sich definitiv gelohnt! Wieder im Hostel angekommen, machten wir uns an die Zubereitung des Weihnachtsmahls. Wir kochten, wie angekuendigt, Reis mit Huehnchen und Sahnepilzsosse und auch wenn das wahrscheinlich weder mit einem wirklichen Weihnachtsessen als mit einen normalen Mittagessen zu Hause vergleichbar war, so genossen wir unser Essen weil es fuer uns schon irgendwie was besonderes war und rundeten es mit der Nachspeise- Vanillesosse mit Dosenpfirsichen- ab Dann breiteten wir in unserem Zimmer Loris rotes Laken (danke dafuer nochmal, ohne das Laken haetten wir wohl gar keine Weihnachtsstimmung gehabt ;)) aus, klauten uns von irgendwem im Zimmer ein bisschen Watte und formten ein paar Schneeflocken und legten unsere Geschenke neben das Essen. Dann telefonierten wir beim Essen ein wenig mit Teubners und bekamen durch verschiedene Spieluhren (Jana: "ich guck mal ob ich noch ne andere Spieluhr finde..") und ein erwuergtes Huhn wenigstens einige weihnachtliche Klaenge an die Ohren. Wir plauderten und lachten und obwohl bei uns keine richtige weihnachtliche Stimmung aufkam, die Stimmung war trotzdem gut.

Am naechsten Tag entspannten wir dann an der Lagune und wohl zum ersten Mal hatten wir uns fuer den Tag wirklich NICHTS vorgenommen ausser uns einen Smoothie zu kaufen. Also statteten wir "Baskin and Robbins" einen Besuch ab und goennten uns die schon lange nur angestarrten Smoothies. Dann legten wir uns in die Sonne (bzw eher in den Schatten und schimpften ueber die Leute, die sich in die Sonne legten) und genossen den Tag abwechselnd im Pool und auf der Wiese. Abends kochten wir uns Spaghetti Carbonara wobei die Sosse wohl die schlimmste war, die wir je gegessen hatten.
Fuer den dritten Weihnachtstag hatten wir unseren Beautytag geplant und so schliefen wir erstmal aus, gingen dann ins Internet und fuehrten dann unser Schoenheitsprogramm durch. Da wurde Spliss aus den Haaren geschnitten, Masken auf Haare und Gesicht aufgelegt, alle vorhandenen Naegel lackiert und dabei eine Menge ueber Horst Evers gelacht.

Am Abend machten uns dann auf zum Kino. Leider wird es wohl das letzte Mal sein, dass wir hier in Australien ins Kino gehen denn das ist hier wirklich Luxusgut. Dafuer genossen wir (sogar beide!) den Film (aufgrund einiger Kritiker werde ich den Namen des Films lieber nicht nocheinmal erwaehnen ;)) und mussten uns danach erstmal in ganzer Laenge darueber austauschen als wir unter der Masse an Flughunden die hier an den Parkbaeumen hing, entlangliefen. Jule, noch ganz euphorisch, bemerkte so auch mein geheimes Signal nicht- ich klingelte Benni an, ein abgesprochenes Zeichen dass wir gleich im Hostel sein wuerden. Man muss naemlich dazu sagen, dass Benni und ich eine besondere Ueberraschung fuer Jule geplant hatten. Offiziell in Makay arbeitend, war Benni nach Cairns gekommen und zusammen hatten wir alles so organisiert, dass Jule nichts mitbekommen hatte. Nun sollte er uns in der Hostelkueche erwarten und so holte ich noch schnell meine Kamera und liess Jule vor mir ("ich will dich mal dabei filmen, wie du den gang langlaeufst") in die kueche laufen. dort schauten mich viele verwirrte gesichter durch meine kamera an aber kein benni. meine guete! "ich muss nochmal schnell raus" rief ich Jule zu und rief Benni an. "Wo zum Teufel steckst du?" - "In der Hostelkueche." - " Nee, da bin ich, da bist du nicht. In welchem Hostel bist du?" - "Nomads Esplanade. und du bist da auch, ich hab nachgefragt." - "Ja, ist ja auch richtig. Aber hier ist keiner in der Kueche." - "Vielleicht sind hier zwei Kuechen. Meine ist am Pool."- "Okay, wir sind gleich da."..Meine Guete, woher sollten wir denn wissen, dass das Ding zwei Kuechen hat?! "Jule, ich glaub hier gibts noch eine andere Kueche, vielleicht ist die besser." Eine bessere Ausrede fiel mir so schnell nicht ein, aber Jule folgte mir ohne Widerrede ;) Dann standen wir in der Kueche und dort sechs Teller mit Haupt-und Nachspeise aber ich konnte keinen Benni erblicken. Ploetzlich sah ich Jules total geschocktes Gesicht durch die Kamera und dann sah ich ihn auch- ja, den Rest koennt ihr euch ja denken ;)
Am naechsten Vormittag (Morgen kann man es wohl nicht mehr nennen) trafen wir uns erneut an der Esplanade und konnten den ersten freundlichen Hauch von Weihnachtsstimmung erahnen als wir zu einem kostenlosen Weihnachtsbodypainting (nur auf dem Arm, bitte nicht gleich an die Aktpaintings von germany's next topmodel denken ;)) "to create a xmasfeeling" eingeladen wurden und mit unseren geckos und stechpalmen auf den armen die stars des tages waren egal wohin wir kamen. im nomads wechselten wir dann das zimmer (so richtig weihnachtlich sind alte socken, essensresteauf dem boden und miefgeruch nicht) und trafen statt weiteren stinkis auf eine bande von iren, die zwar morgens unsaeglich laut aber wenigstens unterhaltsam waren.
Am naechsten Tag widmeten wir uns dann unserem hart verdienten Geld und dessen verantwortungsvollem Anlegen. Da uns Darren fuer einen Teil unseres Geldes ja einen Check ausgestellt hatte, suchten wir eine ANZ-Bank auf um diesen einzuloesen. Dummerweise hatte sich Darren natuerlich NICHT die Bank im Zentrum ausgesucht und so vermittelten uns die Bankdamen an eine andere Bank "just around the corner". Die "corner" muss eine ziemlich grosse gewesen sein denn wir liefen insgesamt zwei Stunden in der prallen Sonne vollkommen aus Cairns heraus was nicht nur unserem Gemuet nicht gut tat (Jule: "Ich war echt zu k.o. zum Sprechen.") sondern auch unserer Kopfhaut nicht. Die zeigte sich naemlich am Abend, nachdem wir das Geld abgeholt, angelegt und noch ein paar Besorgungen erledigt hatten, in einem knalligen Rotton. Ja, ich weiss dass ihr denken werdet: "Haettet ihr mal einen Hut aufgesetzt." Aber mal im Ernst, wer nimmt denn einen Hut mit in die Bank wenn er immer noch an das Gute in der Menschheit glaubt und damit rechnet, dass der liebe Arbeitgeber sich fuer arme Backpacker doch eine Bank im Zentrum aussuchen wird.
Dann stand die Weihnachtsplanung an. Diese zeigte sich zunaechst in einem Telefonat mit Benni (mehr dazu spaeter) und dann in zahlreichen Erkundigungen bezueglich des Skydivens und einem "Grosseinkauf". Gut zugegeben, dieser ist vielleicht nicht mit den Grosseinkauefen zu Hause zu vergleichen, aber es war immerhin das erste Mal, dass wir uns mit einem Korb (!) in den Woolworth begaben und der Boden dieses Korbes immerhin bedeckt war- eine Masse an "Homebrand"-Produkten (fuer alle ausser Teubners die wir ja schon in unsere Shoppingkuenste eingeweiht haben, das ist die Billgmarke oder auch Backpackermarke hier, vergleichbar vielleicht mit Tipp) ;). Da schleppten wir also alles, auf das wir sonst so gerne verzichteten in die Hostelkueche und hatten Schwierigkeiten unser Zeug in unsere sowieso schon vollen Tueten (jaja, das Hann River Roadhouse ist nun leer ;)) zu bekommen.
Dann war endlich der 24.12. gekommen. Um unnoetige Sorgen zu vermeiden erzaehlten wir nur wenigen von unserem Vorhaben und Weihnachtsgeschenk an uns selbst, uns aus 11ft Hoehe aus einem Flugzeug zu stuerzen- danke an euch fuers Dichthalten ;) Um 7.00 am ging es fuer uns los und der Skydive-Mission Beach-Bus hilet vor unserem Hostel (wir waren inzwischen in das etwas zentralere Nomads Esplanade umgezogen) um uns abzuholen. Wir fuhren zwei Stunden nach Mission Beach, genehmigten uns zur Feier des Tages einen Mango-Maccadamia-Bar, versuchten Zeilen wie "might get killed" oder "serious injuries often do happen" zu ignorieren und waren wiedermal total genervt von der etwas dominanten Chinesin Samantha, die Jule zum Unterschreiben ihrer Formulare zwang. Dann erreichten wir South Mission Beach, wo wieder schoene Erinnerungen an eine sehr schoene Zeit hochkamen. Im Skydive-Center angekommen wurden wir dem dritten Flugzeug zugeteilt was eine laengere Wartezeit bedeutete. Also machten wir uns auf zum Strand und beobachteten die Springer aus dem ersten Flugzeug.
Das war schon einmerkwuerdiges Gefuehl, dass das Flugzeug so hoch war, dass man es nicht mal sehen konnte aber so richtig vorstellen, dass wir spaeter auch an so einem Schirm da runterkommen wuerden, konnten wir uns nicht. Nach der Praesentation eines Sicherheitsvideos waren wir schliesslich an der Reihe. Wir verstauten unser gepack, entleerten unsere Taschen und wurden jeder einem Instructor zugeteilt. Mich erwartete der lustige, lockere Mike der mich gleich in ein lockeres Gespraech verwickelte und mir alle Stellungen erklaerte, die ich bei Start, freiem Fall und Landung einnehmen muesse. Jule verstand sich auch gleich auf Anhieb mit ihrem Damo obwohl er auf der ersten Eindruck etwas furchteinfloessend wirkte (fast wie aus Twilight entsprungen), sich dann aber als das genaue Gegenteil entpuppte. Mit einem Shuttlebus fuhren wir dann, unser "Geschirr" bereits angelegt, eine halbe Stunde zum Flughafen wo ein kleines Flugzeug mit zwei Barren im Innenraum auf uns wartete. Schoss in Schoss nahmen wir darin Platz und liessen uns weitere Anweisungen geben und genossen unter der Erklaerung wo was lag, den wunderschoenes Ausblick auf das Great Barrier Reef, das Meer mit Dunk Island und weiteren kleinen Inseln, das olle Tully, den weissen Strand und den Regenwald. Mike und Damo zeigten uns immer wieder ihr Uhren welche uns die Hoehe anzeigten in der wir uns befanden. Bei 14 ft- also wohl 4,5 Kilometern oder so- wurde dann die Tuer geoeffnet und Jule und ich staunten nicht schlecht, als sich nicht nur die beiden Koreaner mit ihren Sprungpartnern zum Absprung vorbereiteten sondern auch wir, Mike und damo schnallten sich also an uns. Immerhin hatten wir nur fuer 11ft bezahlt und jetzt durften wir einfach so aus 14 springen! Dass wir gleich springen wuerden war uns aber wohl immer noch nicht bewusst oder die Zeit verging zu schnell um darueber nachzudenken. Schon fand ich mich auf der Kante der Fulgzeugtuer wieder und wollte gerade nochmal ueber die Stellung nachdenken, da flog ich auch schon. Eigentlich folgen wir nicht nur, wir ueberschlugen uns ein paarmal und flogen dann. Ein Wahnsinnsgefuehl im freien Fall- eigentlich kaum zu beschreiben. Ich habe eigentlich nur geschrien- ich weiss gar nicht, wie man das ohne schreien machen soll, ist doch langweilig- habe aber meine eigene Stimme nicht gehoert weil alles nur gerauscht hat und auf die Landschaft unter mit geblickt. Dann kam ein doppeltes Klopfen auf die Schulter, ein vereinbartes Zeichen das mir anzeigte, dass ich meine Arme oeffnen und die Position "the arch" einnehmen konnte. Dann oeffnete sich der Fallschirm und es gab ein kurzes Ruckeln. Mike befreite mich ein wenig durch das Lockern einiger Gurte und ich nahm eine gemuetliche Position ein. Dann unterhielten wir uns ein wenig waehrend und er zeigte mir erneut, wo ich was erkennen konnte, waehrend wir so gemuetlich ueber dem Strand hin und her schwebten.
Schliesslich deutete er auf einen gelben Schirm und meinte: " Das ist deine Freundin." Da hatte Jule wahrscheinlich gerade ebenfalls ihren Spass mit Damo und lenkte ihren Fallschirm selbst. Wir beobachteteten die anderen beim Landen bevor auch fuer mich die Anweisung "push your legs to the body" kam und wir gemuetlich (das erstaunte mich wohl am meisten da ich mit einer unsanften landung gerechnet haette) am Strand von Mission Beach. Wir schlugen ein und lachten und Mike meinte: "Na los, geh schnell zu deiner Freundin und frag sie, wie sie es fand." Aber ich glaube ich brauchte Jule gar nicht fragen denn sie hatte ein genauso breites Grinsen auf dem Gesicht wie ich und schaffte es auch noch nicht, sich mit mehr als drei Worten auszudruecken. Immernoch grinsend, liefen wir mit Damo und Mike hoch und schossen noch ein paar Fotos. Jule und ich waren sich auf jeden Fall einig. Das Geld hatte sich definitiv gelohnt! Wieder im Hostel angekommen, machten wir uns an die Zubereitung des Weihnachtsmahls. Wir kochten, wie angekuendigt, Reis mit Huehnchen und Sahnepilzsosse und auch wenn das wahrscheinlich weder mit einem wirklichen Weihnachtsessen als mit einen normalen Mittagessen zu Hause vergleichbar war, so genossen wir unser Essen weil es fuer uns schon irgendwie was besonderes war und rundeten es mit der Nachspeise- Vanillesosse mit Dosenpfirsichen- ab Dann breiteten wir in unserem Zimmer Loris rotes Laken (danke dafuer nochmal, ohne das Laken haetten wir wohl gar keine Weihnachtsstimmung gehabt ;)) aus, klauten uns von irgendwem im Zimmer ein bisschen Watte und formten ein paar Schneeflocken und legten unsere Geschenke neben das Essen. Dann telefonierten wir beim Essen ein wenig mit Teubners und bekamen durch verschiedene Spieluhren (Jana: "ich guck mal ob ich noch ne andere Spieluhr finde..") und ein erwuergtes Huhn wenigstens einige weihnachtliche Klaenge an die Ohren. Wir plauderten und lachten und obwohl bei uns keine richtige weihnachtliche Stimmung aufkam, die Stimmung war trotzdem gut.
Am naechsten Tag entspannten wir dann an der Lagune und wohl zum ersten Mal hatten wir uns fuer den Tag wirklich NICHTS vorgenommen ausser uns einen Smoothie zu kaufen. Also statteten wir "Baskin and Robbins" einen Besuch ab und goennten uns die schon lange nur angestarrten Smoothies. Dann legten wir uns in die Sonne (bzw eher in den Schatten und schimpften ueber die Leute, die sich in die Sonne legten) und genossen den Tag abwechselnd im Pool und auf der Wiese. Abends kochten wir uns Spaghetti Carbonara wobei die Sosse wohl die schlimmste war, die wir je gegessen hatten.
Fuer den dritten Weihnachtstag hatten wir unseren Beautytag geplant und so schliefen wir erstmal aus, gingen dann ins Internet und fuehrten dann unser Schoenheitsprogramm durch. Da wurde Spliss aus den Haaren geschnitten, Masken auf Haare und Gesicht aufgelegt, alle vorhandenen Naegel lackiert und dabei eine Menge ueber Horst Evers gelacht.
Am Abend machten uns dann auf zum Kino. Leider wird es wohl das letzte Mal sein, dass wir hier in Australien ins Kino gehen denn das ist hier wirklich Luxusgut. Dafuer genossen wir (sogar beide!) den Film (aufgrund einiger Kritiker werde ich den Namen des Films lieber nicht nocheinmal erwaehnen ;)) und mussten uns danach erstmal in ganzer Laenge darueber austauschen als wir unter der Masse an Flughunden die hier an den Parkbaeumen hing, entlangliefen. Jule, noch ganz euphorisch, bemerkte so auch mein geheimes Signal nicht- ich klingelte Benni an, ein abgesprochenes Zeichen dass wir gleich im Hostel sein wuerden. Man muss naemlich dazu sagen, dass Benni und ich eine besondere Ueberraschung fuer Jule geplant hatten. Offiziell in Makay arbeitend, war Benni nach Cairns gekommen und zusammen hatten wir alles so organisiert, dass Jule nichts mitbekommen hatte. Nun sollte er uns in der Hostelkueche erwarten und so holte ich noch schnell meine Kamera und liess Jule vor mir ("ich will dich mal dabei filmen, wie du den gang langlaeufst") in die kueche laufen. dort schauten mich viele verwirrte gesichter durch meine kamera an aber kein benni. meine guete! "ich muss nochmal schnell raus" rief ich Jule zu und rief Benni an. "Wo zum Teufel steckst du?" - "In der Hostelkueche." - " Nee, da bin ich, da bist du nicht. In welchem Hostel bist du?" - "Nomads Esplanade. und du bist da auch, ich hab nachgefragt." - "Ja, ist ja auch richtig. Aber hier ist keiner in der Kueche." - "Vielleicht sind hier zwei Kuechen. Meine ist am Pool."- "Okay, wir sind gleich da."..Meine Guete, woher sollten wir denn wissen, dass das Ding zwei Kuechen hat?! "Jule, ich glaub hier gibts noch eine andere Kueche, vielleicht ist die besser." Eine bessere Ausrede fiel mir so schnell nicht ein, aber Jule folgte mir ohne Widerrede ;) Dann standen wir in der Kueche und dort sechs Teller mit Haupt-und Nachspeise aber ich konnte keinen Benni erblicken. Ploetzlich sah ich Jules total geschocktes Gesicht durch die Kamera und dann sah ich ihn auch- ja, den Rest koennt ihr euch ja denken ;)
Dezember 23, 2009
Frohe Weihnachten vom doppelten Jottchen
Hallo ihr Lieben,
wir wuenschen euch allen ein wunderschoenes Weihnachtsfest mit einem fleissigen Weihnachtsmann und einen guten Rutsch ins Jahr 2010 =)
Unsere Weihnachtsplanung sieht uebrigens wie folgt aus:
24.12.
kleine ueberraschung
festliches weihnachtskochen in der vollen hostelkueche mit anschliessender bescherung (huehnchen mit pilzen und reis in sahnesauce, homebrand-vanillesauce mit fruechten)
25.12.
weihnachtsfruehstueck (pancakes, joghurt...)
abspannen (und diesmal mal wirklich abspannen) an der esplanade und gucken was da so los ist mit vielen smoothies und milchshakes ;)
zweites festliches weihnachtsessen (spaghetti carbonara ;))
im kino "new moon" gucken (jule kann nichts dafuer, sie ist nur opfer)
26.12.
- noch kein plan vorhanden -
LUXUS pur
Dezember 22, 2009
No worries mate!
The Middle of Nowhere! Diese simplen drei Worte haben seit meinem Aufenthalt erst eine wirkliche Bedeutung fuer mich gewonnen! Als wir von unserem Jobangebot erfahren haben, waren wir erst mal gluecklich: Ha endlich ein Job! Aber als es dann darum ging, am naechsten Morgen in aller Fruehe aufzubrechen, davor Sachen zu packen, Jenni brauchte fuer ihren Job noch schwarze Klamotten und Schuhe und ich musste mir noch eine Telstrakarte kaufen, da mir von unsere jobermittelnden Tante (namens Jen) gesagt wurde, dass man da Telstra- Empfang hat, dann musste ich noch das RSA machen (eine -landesspezifische (Queensland hat ein anderes als New South Wales oder so) -Pruefung, die jeder ablegen muss, der an der Bar arbeiten will...also noch viel zu viel zu tun in so kurzer Zeit (wir hatten ja am Nachmittag vor unserer Abreise erst davon erfahren). Als ich dann 100 $ fuer das RSA (online) hingelaettert hatte, noch mal 50 $ fuer dioe Mitgliedschaft der Happy Travel -Agentur (die uns den Job vermittelt hatte) und 70$ fuer eien neue Telstra- Karte + Guthaben, erfuhr ich, dass das RSA vorraussichtlich 3 Stunden gehen sollte, das Buero aber schon in 2 Stunden zu machte. Na toll! Ich versuchte es und verzweifelte fast daran, da man sich unendlich viele (voelliog sinnlose - wie z. B. wie mache ich eine Bar auf?) Dinge merken musste in Englisch und ich nicht wusste was davon in den (insgesamt 5)Tests rankommt und ich mich bei den Vortests schon voellog fertig machte und bei dem ersten Test (den ich knapp bestand, obwohl es in dem eine Frage gab, die selbst eine der Mitarbeiterinnen in dem Buero (Australierin!!!) nicht verstand!!!) den Traenen nahe war! Fuer den brauchte ich glatt 2(!!!!) Stunden!!! und ich hatte noch 4 vor mir mit eben so vielen Infos und das Buero schloss bald und ich war kurz vorm Verzweifeln...beim Telefonat mir meinen Eltern hab ich dann schon geheult, weil das alles zu viel war! Schliesslich rief mich diese Je an und dagte mein Arbeitgeber verlange gar kein RSA! Da wurde ich richtig sauer!
Trotzdem wir uns nicht wohl dabei fuehlten, trennten wir uns am naechsten Tag (ich musste mit einem Taxi zum Bus fahren) schweren Herzens mit der vorraussicht, dass wir uns so schnell nicht wiedersehen wuerden!
Ich stieg in den Bus und war keineswegs davon ueberzeugt das grosse Los gezogen zu haben!!!Als ich nach 4 Stunden Busfahrt in Lakeland ankam, wurde ich von 2 franzoesischen Backpackerinnen abgeholt, die meinten, dass die Arbeit ganz in Ordnung und nicht besonders frdernd waere! Na mal sehen! Mit ihnen fuhr ich dann auch noch einmal 3 Stunden durch die Wueste in einem aeusserst klapprigen Bus! In Laura (in einem klitzekleinen Bus) wartete ich erst einmal auf meinen Lift ins Hann River Roadhouse! In dem Pub befanden sich lauter kautzige Leute (u.a. ein deutscher, dr 1945 hierher gekommen war) und der Chef vom Pub meinte, dass Darren (der Chef vom Hann River Roadhouse) wohl doch 2 Maedchen haben wollte und ich rief natuerlich (vom Festnetz, denn mein tolles Telstranetz funktionierte nicht!!!!) sofort Jenni an und sprach ihr auf die Mailbox. Schliesslich kamen dann noch 2 Leute (ein kauziger alter Typ mit Bier in der Hand und Leicster, der wohl Aborigineevorfahren hatte), die mich dann auf eine weitere 3 stuendige Fahrt mitnahen. Sie waren eigentlich ganz nett (Leicster fragte sogar ob er rauchen duerfe (mit offenem Fenster natuerlich), wollten mir aber als Scherz (ich hatte ihnen ja gesagt, dass ich nicht trinke) dauernd ein Bier andrehen und fanden es jedes Mal urst komisch, als ich ablehnte...naja jeder freut sich ueber etwas anderes!
Irgendwann kamen wir am Roadhouse an, das wirklich mitten im Busch lag!!!!Als erstes ging es in die Kueche, wo ich nur meine Sachen in der Getraenkekammer abstellte und sofort mit dem Koch George (ein alter, launischer Mann mit dickem Bauch und Halbglatze) zu arbeiten begann! Es fing an mit Gemuese schnipseln etc., dann bereiteten wir das Abendbrot fuer die Arbeiter (die alle arbeiteten bei Roadtek, so eine Art Firma, die die Strassen und Bruecken in Australien ausbessert)vor und schliesslich (nach 8 Stunden Arbeit) konnte ich mich erst mal erholen! Ich hatte zuvor meine Unterkunft gezeigt bekommen: eine Art Schiffscontainer(aus metall und gruen), der innen zum Wohnen umgebaut worden war: mit Doppelbett (sah ein bisschen so aus wie in den marinekabinen in den U-booten!), Kuehlschrank(!!!!), Regal, nicht funktionierender Dusche, nicht funktionierendem Klo (in dem ein paar kleine Froesche froehlich vor sich hin quakten!), nicht funktionierendem Waschbecken und nicht funktionierender Waschmaschine, aber immerhin 2 funktionierende(!) Spiegel=)! Draussen gabs noch eine (sah aus wie die Duschen in Afrika!) open -air -Dusche(von Wellblech umrandet) und ein Klo, die Sachen konnte ich aber erst benutzen, wenn die Familie, die dort uebernachtete/ campte (da ihr Jep kaputt war und sie auf Ersatzteile warteten) am naechsten Morgen abgereist war. Ansonsten nutzte ich erst einmal die Campingduschen neben dem Roadhouse!
Dann (nachdem ich meine Sachen so ein bisschen vor mich hingeraeumt hatte) fiel ich ins Bett und fragte mich, was das nur werden soll!
Am naechsten Tag begann ich mit putzen (es sah alles aus, als ob das schon monatelang nicht mehr geputzt worden waere): Kueche und Cafe ausfegen (das Roadhouse ist so eine Art Raststaette mit Restaurant und Benzin und sautueren Preisen, da sie auf die naechste 100 km keine Konkurrenz haben) und wischen, die Kueche aufraeumen, abwaschen etc.!
am selben Tag wie ich waren Darrens Frau Laura, seine Toechter (Georgia(5) und Alicia(1)) und seine Schwester Sharron angekommen. Sharron und Laura (die in dem Roadhouse gearbeitet hatte seit sie 19 gewesen war und vor 4 Monaten nach Cairns weggelaufen war, da Darren eine Affaire mit einem der Maedchen gehabt hatte, das fuer ihn gearbeitet hatte) halfen mir den Dreckstall (Kueche etc.) (die beiden Maedchen, die vorher hier fuer 3 Monate gewesen waren, waren wohl saufaul gewesen und rausgeschmissen worden!) etwas zu begrenzen...was uns nur teilweise gelang!
Na ja der Rest der arbeit bestand aus (was ich erst mal herausfinden musste und meist erst beobachtete, um zu wissen was man da so macht- wie die Kasse bedienen, hamburger braten, Benzin eintanken etc.) die Kuehlschraenke im Cafe mit Softdrinks, Suessigkeiten und (hinter Theke) mit Bier aus den kuehlraeumen zu fuellen! An demselben Nachmittag luden mich Sharron (die eine Cattle und Horsefarm in NSW hat) und Lindsey (ein Typ, der aussieht wie Cat Stevens, permant raucht, nur noch 4 Zaehne im mund hat, dessen Saetze gefuellt sind dem Wort "Fuckin" sind und der gerne Kaengurus abschiesst) zum Fischen an den Creek ein, wo es auch Krokodile und die aggressiven Brown Snakes gab. Leider haben wir nichts gefangen und wir haben auch keine Krokos gesehen! Aber dafuer Buschkaengurus und elefantengrosse Termitenhuegel!
Am Abend ging es nach dem Abendessen fuer die Arbeiter (es gab meistens gemuese- Kuerbis, Karotten & Kartoffeln und manchmal Erbsen- und Fleisch- Schwein, Lamm, Beef) daran die Kueche (Herd, Grill -das war eine Schweinerei, das Ding mit der Drahtbuerste von dem wochenlag angetrockneten Fett zu befreien, auf dem die Burger gebraten wurden,Geschirr abwaschen und am Schluss noch die kakerlaken mit einem Spray zu erledigen, seitdem ich in der Kueche war, haben sich die Kakerlakenzahlen drastisch reduziert!!!)
Jenni konnte leider erstmal nicht kommen, da sie ihrem Chef mindestens eine Woche vorher sagen musste, dass sie abreist, aber wenigstens konnte sie allen sagen (es gab kein i-net, keinen Empfang un die Telefonzelle war auch kaputt), dass es mir einigermassen gut ging. Ab jetzt hiess es: Und taeglich gruesst das Murmeltier: Morgens putzen und Schraenke auffuellen, Bestellungen aufnehmen (von hauptsaechlich Truckern, die mit ihnen Trucks da automatisch vorbeikamen, da es zum Cape York nur diese eine Strasse gab, die meisten waren auch schon Stammgaeste und Touristen), Mittag fuer die Arbeiter machen, dann zwei Stunden frei, in denen ich meist in meinem (dadurch dass er in der prallen Sonne stand) extrem aufgeheizten (die Klimaanlage war nicht so besonders, ich haette schon in den Kuehlschrank kriechen muessen!) Container entweder mit Arbeitskalender basteln (zum Abstreichen) oder mit Lesen verbrachte (Lesen tat ich auch in den Stunden, in denen mal nichts zu tun war, was oefter vorkam, aber dann gabs auch wieder Zeiten, in denen 10 Leute auf einmal kamen, die alle etwas unterschiedliches wollten, als haetten die hinter einem Stein gesessen und gewartet!!=)). Dann gings zum Lunch (zum Mitnehmen fuer einen Teil der Arbeiter) machen und Abendbrot vorbereite (Kartoffeln schaelen etc.) und auf Bestellungen warten, dann wieder Abendbrot und Kueche putzen! Hinter dem Roadhouse, in dem auch Darren in einer kleinen Wohnung hintendran wohnte, war eine Art Koppel, auf der ein sehr aufdringliches Pferd namens Mack, eine grosse, schwarze Dogge und ein Emu (der als Baby gefunden worden war und nun hier lebte) namens Ozzy lebten, die es mir immer sehr schwer machten, wenn ich mal Waesche aufhaengen musste (entweder meine eigene oder die von Darren), aber ich lernte sie mit Essen (Toastkanten, Tomatenresten, salatresten etc.0 abzulenken!
Es gab auch weitere Pferde, viele Kuehe mit Kaelbchen, weitere 7 Hunde (schottische Huetehunde), 7 Perlhuehner ( Jenni und ich haben sie liebevoll unsere Altersheimtruppe genannt, weil sie immer wie alte Damen hintereinander durch die Gegend watschelten), ein Shetlandpony namens Henry, 2 weitere Hunde namens Gipsy und Zack, Kookaburras (auch als lachender Hans bekannt), die immer zur Fuetterung kamen und sie aus der Hand fuettern liessen, Ibisse, die den Kookaburras immer das Futter wegfrassen, Pfaue (mit Kueken) und verschiedene Arten von Kakadus, die auch verschiedenartigen Laerm machten, wenn man morgens noch schlafen wollte!
Also ein buntes Durcheinander, ab und zu kamen auch Deutsche vorbei, die manchmal schon seit 40 Jahren in Australien lebten, oder ein Pole, der es absolut nicht verstehen konnte,warum ich wieder nach Hause zurueck wollte, auf der Nachbarfarm Kalinga arbeitete dann auch ein Schweizer, der ab und zu mal rueberkam (kaum Englisch sprach), um auch ein bisschen Deutsch zu sprechen. Mit George kam ich eigentlich ganz gut klar, obwohl von Zeit zu Zeit etwas launisch war und nicht der ordentlichste!!! Er schaffte es fuer ein Essen die gesamte Kueche einzusauen und war der Meinung, dass das Frauenarbeit ist! na ja da gabs dann mal eine meinungsverschiedenheit (aber mehr zwischen ihm und Laura, die am folgenden Wochenende noch mal kam). Laura schenkte mir dann auch einen kleinen Fernseher (den Darren wohl fuer seine Geliebte gekauft hatte) mit eingebautem DVD-Player und zeigte mir ein Regal mit mindestens 100 DVDs, bei denen ich mich bedienen konnte! naja, da waren zumindest die Abende gesichert!=)!
Schliesslich kam jenni aber doch noch zu mir (alleine sein ist doof!), da ihr Cafejob in Kuranda nicht mehr so ertragsreich war bzw. kaum noch Leute aufGrund der angehenden Wetseason kamen.
So roganisierte Darren fuer Jenni einen Lift. jenni nahm dann den Bus nach lakeland (natuerlich war sie geanuso nervoes wie ich) und dort musste sie ueber 5 Stunden warten, da ihr Lift (Mal, der Truckfahrer) sich verspaetete, aber mal war ganz nett und so kam sie spaet abends (an ihrem Geburtstag!!!) bei mir an und ich hatte einen Geburtstagskarottenkuchen mit Kerzen und Asufschrift vorbereitet, den Raum so gut es ging dekoriert mit einem Banner (5m von meinen 8m Geschenkpapier), auf dem "Happy Birthday Jennimaus" stand (=Verziehrung) und Blumen und Geschenken! Pete (einer der arbeiter, sehr lustig und sehr nett!!!), wuenschte ihr dann auch spontan einen schoenen geburtstag (Jenni war etwas nervoes, da ich sie erst drinnen erwartete mit dem Kuchen und den darauf brennenden Kerzen und Happy Birthday singend) und trug noch ihr Gepaeck mit in den Container und schenkte uns eine Jim Beam Bierdose (sehr teuer: 7.50$), sehr nett von ihm! Mit Jenni war das dann natuerlich auch alles gleich lustiger und nicht mehr langweilig! Zwar kamen wir uns ein bisschen George in dr Kueche ins Gehege, der gerne Mal stundenlang gar nichts tat (waehrend wir uns schon als super- funktionierendes Team zusammen eingearbeitet hatten) und dann mal in der Kueche auftauchte, nur im Weg stand und rumkommandierte, obwohl wir ganz genau bescheid wussten was zu tun war!dann verliess er jedes Mal die Kueche mit noch mehr Unordung als eh schon! Das ging uns z.T. ganz schoen auf die nerven, weil es George auch egal war wie er die Kunden behandelt und alles mehr oder weniger lieblos anrichtete! Aber wir kamen da schon gut klar: wir machten uns jedes Mal selbst Eis(neue Kombinationen aus Wasser -oder Milcheis), es war ja extrem heiss (z. Te. 39 Grad) und nachdem die KitKats alle waren (wir durften uns da nach Herzenslust bedienen: Mittags machte wir uns selbst immer getoastete Sandwiches - Jenni: doppelt Kaese und doppelt Spiegelei, Jule: Ham& doppelt Cheese und -bis sie alle war- Ananas und in extra Speiegelei):)!, machten wir einmal Cookies odder Muffins oder andere Dinge, die wir abends beim DVD gucken mumpfelten (Aepfel, Orangen, Papaya etc.). das war schon ganz lustig. Aber mit der Zeit wurde immer weniger los und es ging in die letzte Woche (die Arbeiter waren nun schon groesstenteils weg und fuer uns immer noch weniger zu tun), in der wir Darren dann mal auf einen Lift nach hause ansprachen und auf das Geld. Da Australier nach dem Motto leben: Komm ich heut nich, komm ich morgen odder vielleicht naechste woche! Da waren wir etwas skeptisch, aber am Freitagabend(18.12.!!!!) also unserem letzten Arbeitstag, erfuhren wir durch nachfragen, dass uns ein Nationalparkranger namens Deryn am naechsten mit nach Cairns nehmen wuerde (sie wuerden wir die 50 $fuer den Bus sparen) und am Samstagmorgen, an dem wir abreisen sollten, bekamen wir unser Gehalt zum Teil in Bar und zum Teil als Scheck ausgestellt. Dann hiess es : Raus aus der Isolation und zurueck in die zivilisierte Welt. Die Fahrt war sehr lustig, da Deryn Ornithologe war und uns viel erzaehlte und uns schliesslich noch Mangos spendiert hatte (da er gesehen hatte, dass wir kein Mittag hatten, er wusste ja nicht, dass wir in weiser Vorrausahnung nach und nach (wenn die Wetseason kommt, kommen eh keinen Leute mehr und dann waere das gute Zeug doch vergammelt:)) Reis, Obst, Gemuese, Mehl,Zucker, Salz, Pfeffer und viele andere Dinge gehamstert und aus dem Roadhouse exportiert haben...=)...jaja ...der Backpacker muss wissen wie er ueberlebt...!), dann fuhr uns direkt vors Hostel (Nomads Serpent, da wir da noch 2 Freinaechte, die wir muehsam im Hostel durch housekeeping erwirtschaftet hatten, noch einloesen mussten), half uns beim Sachen reintragen und gab uns seine Kontaktadresse, falls wir mal Hilfe braeuchten! Sehr nett! Nun waren wir also ach einem Monat wieder in Cairns und es hatte sich nichts veraendert...te be continued!
Trotzdem wir uns nicht wohl dabei fuehlten, trennten wir uns am naechsten Tag (ich musste mit einem Taxi zum Bus fahren) schweren Herzens mit der vorraussicht, dass wir uns so schnell nicht wiedersehen wuerden!
Ich stieg in den Bus und war keineswegs davon ueberzeugt das grosse Los gezogen zu haben!!!Als ich nach 4 Stunden Busfahrt in Lakeland ankam, wurde ich von 2 franzoesischen Backpackerinnen abgeholt, die meinten, dass die Arbeit ganz in Ordnung und nicht besonders frdernd waere! Na mal sehen! Mit ihnen fuhr ich dann auch noch einmal 3 Stunden durch die Wueste in einem aeusserst klapprigen Bus! In Laura (in einem klitzekleinen Bus) wartete ich erst einmal auf meinen Lift ins Hann River Roadhouse! In dem Pub befanden sich lauter kautzige Leute (u.a. ein deutscher, dr 1945 hierher gekommen war) und der Chef vom Pub meinte, dass Darren (der Chef vom Hann River Roadhouse) wohl doch 2 Maedchen haben wollte und ich rief natuerlich (vom Festnetz, denn mein tolles Telstranetz funktionierte nicht!!!!) sofort Jenni an und sprach ihr auf die Mailbox. Schliesslich kamen dann noch 2 Leute (ein kauziger alter Typ mit Bier in der Hand und Leicster, der wohl Aborigineevorfahren hatte), die mich dann auf eine weitere 3 stuendige Fahrt mitnahen. Sie waren eigentlich ganz nett (Leicster fragte sogar ob er rauchen duerfe (mit offenem Fenster natuerlich), wollten mir aber als Scherz (ich hatte ihnen ja gesagt, dass ich nicht trinke) dauernd ein Bier andrehen und fanden es jedes Mal urst komisch, als ich ablehnte...naja jeder freut sich ueber etwas anderes!
Irgendwann kamen wir am Roadhouse an, das wirklich mitten im Busch lag!!!!Als erstes ging es in die Kueche, wo ich nur meine Sachen in der Getraenkekammer abstellte und sofort mit dem Koch George (ein alter, launischer Mann mit dickem Bauch und Halbglatze) zu arbeiten begann! Es fing an mit Gemuese schnipseln etc., dann bereiteten wir das Abendbrot fuer die Arbeiter (die alle arbeiteten bei Roadtek, so eine Art Firma, die die Strassen und Bruecken in Australien ausbessert)vor und schliesslich (nach 8 Stunden Arbeit) konnte ich mich erst mal erholen! Ich hatte zuvor meine Unterkunft gezeigt bekommen: eine Art Schiffscontainer(aus metall und gruen), der innen zum Wohnen umgebaut worden war: mit Doppelbett (sah ein bisschen so aus wie in den marinekabinen in den U-booten!), Kuehlschrank(!!!!), Regal, nicht funktionierender Dusche, nicht funktionierendem Klo (in dem ein paar kleine Froesche froehlich vor sich hin quakten!), nicht funktionierendem Waschbecken und nicht funktionierender Waschmaschine, aber immerhin 2 funktionierende(!) Spiegel=)! Draussen gabs noch eine (sah aus wie die Duschen in Afrika!) open -air -Dusche(von Wellblech umrandet) und ein Klo, die Sachen konnte ich aber erst benutzen, wenn die Familie, die dort uebernachtete/ campte (da ihr Jep kaputt war und sie auf Ersatzteile warteten) am naechsten Morgen abgereist war. Ansonsten nutzte ich erst einmal die Campingduschen neben dem Roadhouse!
Dann (nachdem ich meine Sachen so ein bisschen vor mich hingeraeumt hatte) fiel ich ins Bett und fragte mich, was das nur werden soll!
Am naechsten Tag begann ich mit putzen (es sah alles aus, als ob das schon monatelang nicht mehr geputzt worden waere): Kueche und Cafe ausfegen (das Roadhouse ist so eine Art Raststaette mit Restaurant und Benzin und sautueren Preisen, da sie auf die naechste 100 km keine Konkurrenz haben) und wischen, die Kueche aufraeumen, abwaschen etc.!
am selben Tag wie ich waren Darrens Frau Laura, seine Toechter (Georgia(5) und Alicia(1)) und seine Schwester Sharron angekommen. Sharron und Laura (die in dem Roadhouse gearbeitet hatte seit sie 19 gewesen war und vor 4 Monaten nach Cairns weggelaufen war, da Darren eine Affaire mit einem der Maedchen gehabt hatte, das fuer ihn gearbeitet hatte) halfen mir den Dreckstall (Kueche etc.) (die beiden Maedchen, die vorher hier fuer 3 Monate gewesen waren, waren wohl saufaul gewesen und rausgeschmissen worden!) etwas zu begrenzen...was uns nur teilweise gelang!
Na ja der Rest der arbeit bestand aus (was ich erst mal herausfinden musste und meist erst beobachtete, um zu wissen was man da so macht- wie die Kasse bedienen, hamburger braten, Benzin eintanken etc.) die Kuehlschraenke im Cafe mit Softdrinks, Suessigkeiten und (hinter Theke) mit Bier aus den kuehlraeumen zu fuellen! An demselben Nachmittag luden mich Sharron (die eine Cattle und Horsefarm in NSW hat) und Lindsey (ein Typ, der aussieht wie Cat Stevens, permant raucht, nur noch 4 Zaehne im mund hat, dessen Saetze gefuellt sind dem Wort "Fuckin" sind und der gerne Kaengurus abschiesst) zum Fischen an den Creek ein, wo es auch Krokodile und die aggressiven Brown Snakes gab. Leider haben wir nichts gefangen und wir haben auch keine Krokos gesehen! Aber dafuer Buschkaengurus und elefantengrosse Termitenhuegel!
Am Abend ging es nach dem Abendessen fuer die Arbeiter (es gab meistens gemuese- Kuerbis, Karotten & Kartoffeln und manchmal Erbsen- und Fleisch- Schwein, Lamm, Beef) daran die Kueche (Herd, Grill -das war eine Schweinerei, das Ding mit der Drahtbuerste von dem wochenlag angetrockneten Fett zu befreien, auf dem die Burger gebraten wurden,Geschirr abwaschen und am Schluss noch die kakerlaken mit einem Spray zu erledigen, seitdem ich in der Kueche war, haben sich die Kakerlakenzahlen drastisch reduziert!!!)
Jenni konnte leider erstmal nicht kommen, da sie ihrem Chef mindestens eine Woche vorher sagen musste, dass sie abreist, aber wenigstens konnte sie allen sagen (es gab kein i-net, keinen Empfang un die Telefonzelle war auch kaputt), dass es mir einigermassen gut ging. Ab jetzt hiess es: Und taeglich gruesst das Murmeltier: Morgens putzen und Schraenke auffuellen, Bestellungen aufnehmen (von hauptsaechlich Truckern, die mit ihnen Trucks da automatisch vorbeikamen, da es zum Cape York nur diese eine Strasse gab, die meisten waren auch schon Stammgaeste und Touristen), Mittag fuer die Arbeiter machen, dann zwei Stunden frei, in denen ich meist in meinem (dadurch dass er in der prallen Sonne stand) extrem aufgeheizten (die Klimaanlage war nicht so besonders, ich haette schon in den Kuehlschrank kriechen muessen!) Container entweder mit Arbeitskalender basteln (zum Abstreichen) oder mit Lesen verbrachte (Lesen tat ich auch in den Stunden, in denen mal nichts zu tun war, was oefter vorkam, aber dann gabs auch wieder Zeiten, in denen 10 Leute auf einmal kamen, die alle etwas unterschiedliches wollten, als haetten die hinter einem Stein gesessen und gewartet!!=)). Dann gings zum Lunch (zum Mitnehmen fuer einen Teil der Arbeiter) machen und Abendbrot vorbereite (Kartoffeln schaelen etc.) und auf Bestellungen warten, dann wieder Abendbrot und Kueche putzen! Hinter dem Roadhouse, in dem auch Darren in einer kleinen Wohnung hintendran wohnte, war eine Art Koppel, auf der ein sehr aufdringliches Pferd namens Mack, eine grosse, schwarze Dogge und ein Emu (der als Baby gefunden worden war und nun hier lebte) namens Ozzy lebten, die es mir immer sehr schwer machten, wenn ich mal Waesche aufhaengen musste (entweder meine eigene oder die von Darren), aber ich lernte sie mit Essen (Toastkanten, Tomatenresten, salatresten etc.0 abzulenken!
Es gab auch weitere Pferde, viele Kuehe mit Kaelbchen, weitere 7 Hunde (schottische Huetehunde), 7 Perlhuehner ( Jenni und ich haben sie liebevoll unsere Altersheimtruppe genannt, weil sie immer wie alte Damen hintereinander durch die Gegend watschelten), ein Shetlandpony namens Henry, 2 weitere Hunde namens Gipsy und Zack, Kookaburras (auch als lachender Hans bekannt), die immer zur Fuetterung kamen und sie aus der Hand fuettern liessen, Ibisse, die den Kookaburras immer das Futter wegfrassen, Pfaue (mit Kueken) und verschiedene Arten von Kakadus, die auch verschiedenartigen Laerm machten, wenn man morgens noch schlafen wollte!
Also ein buntes Durcheinander, ab und zu kamen auch Deutsche vorbei, die manchmal schon seit 40 Jahren in Australien lebten, oder ein Pole, der es absolut nicht verstehen konnte,warum ich wieder nach Hause zurueck wollte, auf der Nachbarfarm Kalinga arbeitete dann auch ein Schweizer, der ab und zu mal rueberkam (kaum Englisch sprach), um auch ein bisschen Deutsch zu sprechen. Mit George kam ich eigentlich ganz gut klar, obwohl von Zeit zu Zeit etwas launisch war und nicht der ordentlichste!!! Er schaffte es fuer ein Essen die gesamte Kueche einzusauen und war der Meinung, dass das Frauenarbeit ist! na ja da gabs dann mal eine meinungsverschiedenheit (aber mehr zwischen ihm und Laura, die am folgenden Wochenende noch mal kam). Laura schenkte mir dann auch einen kleinen Fernseher (den Darren wohl fuer seine Geliebte gekauft hatte) mit eingebautem DVD-Player und zeigte mir ein Regal mit mindestens 100 DVDs, bei denen ich mich bedienen konnte! naja, da waren zumindest die Abende gesichert!=)!
Schliesslich kam jenni aber doch noch zu mir (alleine sein ist doof!), da ihr Cafejob in Kuranda nicht mehr so ertragsreich war bzw. kaum noch Leute aufGrund der angehenden Wetseason kamen.
So roganisierte Darren fuer Jenni einen Lift. jenni nahm dann den Bus nach lakeland (natuerlich war sie geanuso nervoes wie ich) und dort musste sie ueber 5 Stunden warten, da ihr Lift (Mal, der Truckfahrer) sich verspaetete, aber mal war ganz nett und so kam sie spaet abends (an ihrem Geburtstag!!!) bei mir an und ich hatte einen Geburtstagskarottenkuchen mit Kerzen und Asufschrift vorbereitet, den Raum so gut es ging dekoriert mit einem Banner (5m von meinen 8m Geschenkpapier), auf dem "Happy Birthday Jennimaus" stand (=Verziehrung) und Blumen und Geschenken! Pete (einer der arbeiter, sehr lustig und sehr nett!!!), wuenschte ihr dann auch spontan einen schoenen geburtstag (Jenni war etwas nervoes, da ich sie erst drinnen erwartete mit dem Kuchen und den darauf brennenden Kerzen und Happy Birthday singend) und trug noch ihr Gepaeck mit in den Container und schenkte uns eine Jim Beam Bierdose (sehr teuer: 7.50$), sehr nett von ihm! Mit Jenni war das dann natuerlich auch alles gleich lustiger und nicht mehr langweilig! Zwar kamen wir uns ein bisschen George in dr Kueche ins Gehege, der gerne Mal stundenlang gar nichts tat (waehrend wir uns schon als super- funktionierendes Team zusammen eingearbeitet hatten) und dann mal in der Kueche auftauchte, nur im Weg stand und rumkommandierte, obwohl wir ganz genau bescheid wussten was zu tun war!dann verliess er jedes Mal die Kueche mit noch mehr Unordung als eh schon! Das ging uns z.T. ganz schoen auf die nerven, weil es George auch egal war wie er die Kunden behandelt und alles mehr oder weniger lieblos anrichtete! Aber wir kamen da schon gut klar: wir machten uns jedes Mal selbst Eis(neue Kombinationen aus Wasser -oder Milcheis), es war ja extrem heiss (z. Te. 39 Grad) und nachdem die KitKats alle waren (wir durften uns da nach Herzenslust bedienen: Mittags machte wir uns selbst immer getoastete Sandwiches - Jenni: doppelt Kaese und doppelt Spiegelei, Jule: Ham& doppelt Cheese und -bis sie alle war- Ananas und in extra Speiegelei):)!, machten wir einmal Cookies odder Muffins oder andere Dinge, die wir abends beim DVD gucken mumpfelten (Aepfel, Orangen, Papaya etc.). das war schon ganz lustig. Aber mit der Zeit wurde immer weniger los und es ging in die letzte Woche (die Arbeiter waren nun schon groesstenteils weg und fuer uns immer noch weniger zu tun), in der wir Darren dann mal auf einen Lift nach hause ansprachen und auf das Geld. Da Australier nach dem Motto leben: Komm ich heut nich, komm ich morgen odder vielleicht naechste woche! Da waren wir etwas skeptisch, aber am Freitagabend(18.12.!!!!) also unserem letzten Arbeitstag, erfuhren wir durch nachfragen, dass uns ein Nationalparkranger namens Deryn am naechsten mit nach Cairns nehmen wuerde (sie wuerden wir die 50 $fuer den Bus sparen) und am Samstagmorgen, an dem wir abreisen sollten, bekamen wir unser Gehalt zum Teil in Bar und zum Teil als Scheck ausgestellt. Dann hiess es : Raus aus der Isolation und zurueck in die zivilisierte Welt. Die Fahrt war sehr lustig, da Deryn Ornithologe war und uns viel erzaehlte und uns schliesslich noch Mangos spendiert hatte (da er gesehen hatte, dass wir kein Mittag hatten, er wusste ja nicht, dass wir in weiser Vorrausahnung nach und nach (wenn die Wetseason kommt, kommen eh keinen Leute mehr und dann waere das gute Zeug doch vergammelt:)) Reis, Obst, Gemuese, Mehl,Zucker, Salz, Pfeffer und viele andere Dinge gehamstert und aus dem Roadhouse exportiert haben...=)...jaja ...der Backpacker muss wissen wie er ueberlebt...!), dann fuhr uns direkt vors Hostel (Nomads Serpent, da wir da noch 2 Freinaechte, die wir muehsam im Hostel durch housekeeping erwirtschaftet hatten, noch einloesen mussten), half uns beim Sachen reintragen und gab uns seine Kontaktadresse, falls wir mal Hilfe braeuchten! Sehr nett! Nun waren wir also ach einem Monat wieder in Cairns und es hatte sich nichts veraendert...te be continued!
Dezember 03, 2009
Wiedervereinigung
Hallihallo ihr Lieben,
nun ist es endlich soweit und ich mache mich morgen auf den weg zu der jule. ehrlich gesagt bin ich schon ganz schoen aufgeregt, nicht nur, weil wir uns nach zwei wochen der einsamkeit endlich wiedersehen sondern weil mich erst noch eine lange reise erwartet. zunaechst werde ich mit dem bus nach lakeland downs fahren wo ich dann auf trucker mel warte und von ihm in das roadhouse nahe laura mitgenommen werde. ich hoffe mal, dass ich dann heil ankomme und freue mich wirklich schon sehr auf jule. nicht nur, weil sie eine kleine geburtstagsueberraschung angekuendigt hat, sondern uns auch schon ein richtig schoenes heim eingerichtet hat- frisch geputzt, dvd-player usw. ein bisschen traurig bin ich aber schon, kuranda verlassen zu muessen. die arbeit hier hat wirklich spass gemacht, aber man merkt halt schon, dass es jetzt mit dem tourismus aufgrund der regenzeit und der temperaturen weniger wird. also wird natuerlich auch weniger in den cafes gekauft und es werden weniger leute gebraucht. also habe ich mich heute von allen verabschiedet, meine letzten moneten eingesackt und meine sachen gepackt. ausserdem war ich natuerlich nochmal beim skyrail und habe dem bahnhof tschuess gesagt...
so ihr lieben, ich wuensche euch alles liebe und zwei schoene advente. wir hoeren dann wieder in cairns voneinander, hoffe ich. ganz liebe gruesse von jenni (und jule)
nun ist es endlich soweit und ich mache mich morgen auf den weg zu der jule. ehrlich gesagt bin ich schon ganz schoen aufgeregt, nicht nur, weil wir uns nach zwei wochen der einsamkeit endlich wiedersehen sondern weil mich erst noch eine lange reise erwartet. zunaechst werde ich mit dem bus nach lakeland downs fahren wo ich dann auf trucker mel warte und von ihm in das roadhouse nahe laura mitgenommen werde. ich hoffe mal, dass ich dann heil ankomme und freue mich wirklich schon sehr auf jule. nicht nur, weil sie eine kleine geburtstagsueberraschung angekuendigt hat, sondern uns auch schon ein richtig schoenes heim eingerichtet hat- frisch geputzt, dvd-player usw. ein bisschen traurig bin ich aber schon, kuranda verlassen zu muessen. die arbeit hier hat wirklich spass gemacht, aber man merkt halt schon, dass es jetzt mit dem tourismus aufgrund der regenzeit und der temperaturen weniger wird. also wird natuerlich auch weniger in den cafes gekauft und es werden weniger leute gebraucht. also habe ich mich heute von allen verabschiedet, meine letzten moneten eingesackt und meine sachen gepackt. ausserdem war ich natuerlich nochmal beim skyrail und habe dem bahnhof tschuess gesagt...
so ihr lieben, ich wuensche euch alles liebe und zwei schoene advente. wir hoeren dann wieder in cairns voneinander, hoffe ich. ganz liebe gruesse von jenni (und jule)
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