Februar 16, 2010
Platypus! Platypus!
Der Shuttel kam zu spaet...was uns (mit immer noch einigermassen puenktlicher Einstellun) ganz wuschig machte! Aber wir kamen am Flughafen an...viel zu frueh -wie immer- und hatten ein merkwuerdiges gefuehl dabei nach so langer Zeit wieder einmal auf einem Flughafen zu sein...Wir vertrieben uns die verbliebene Zeit mit Leute gucken..hihi das macht Spass! nach dem Check schlenderten wir so ein bisschen durch die Gegend...da wir viele Dinge bei penny gelassen hatten wogen unsere Rucksaecke nur 13 bis 14 kg...jaaaaa das ist nicht gelogen! ;)
Im Flugzeug sassen wir zu zweit in einer dreier Reihe...und hungerten..bei Jetstar gibts anemlcih nichts zu essen...Gemeinheit! nach ca. 2 Stunden Flug landeten wir in hobart und dachten wir muessten Stress machen, da wir schnell zum Shuttle mussten...aber das war nciht noetig..d.er flughaen Hobarts was winzig und es gab eh nur ein gepaeckband!Also : No worries mate (also ich kanns nicht mehr hoeren!!!)! Im Shuttle gings dann direkt nach Hobart, wo wir unser Hostel...den " eingelegten Frosch" ("Pickled Frog") suchten..den fanden wir auch...war anfaenglich gar nicht schlecht, aber als die Tante an der Rezeption uns fast um 10 $ besch****en wollte, wir das Zimmer(Sie haben einen Raum ohne Klimaanlage gewonnen!), die Baeder (ohne Tuer!!!! Die Klo- und Duschentueren ans ich hatten schon ne Tuer, aber der Raum an sich nicht...ich meine wenn da jemand vorbei geht und...also nee!!!) und die Kueche gesehen hatten...waren wir uns einig: Voll abgewrackt, ey!
Naja...wir schaffen das, wir haben schon ganz andere sachen geschafft! naja erst mal einzeihen und sehen was der naechste tag bringt!
der naechst tag brachte 32 Grad (angeblich Sommerdurchschnittstemperatur 22 Grad!!) und eine besichtigungstour (wir selbst), bei der wir uns die Stadt, das Infocenter, den Salamancaplace (Reihe alter warenhaeuser am Hafen im englischen Stil, die jetzt fast alle restaurants und geschaefte sind) und den Battery Point (ein teil der Stadt, wo englische haeuschen stehen..sieht wirklich aus wie in england nur mit mehr Sonne =)) angesehen haben und sogar eine Wanderung (!) zum woolworth unternommen haben!
Am naechsten Tag war port Arthur angesagt..wir wurden sehr freuh vom hostel abgeholt und fuheren mit einem guide (der uns seinen namen nicht verriet und...irgendwie eine recht merkwuerdige...betonung ...etwas tuntig wuerd ich sagen...), 4 chinesinnen, 1 Japanerin, 1 chilenin, 1 schwedischem Paerchen und einem franzoesischen Paerchen eine reise durch Hobart (wo uns etwas ueber das Schiffsunglueck der tasman bridge erzaehlt wurde, wo 1975 ein schiff in die Bruecke fuhr, diese zerstoerte und 12 menschen ums leben kamen; den Tasmanien Zoo sahen, wo 1936 der letzte tasmanische Tiger gestorben war und am Gefanegnis vorbeifuhren, wo einer der groessten massenmoerder aller Zeiten sitzt: Martin Bryant, der in port Arthur 1996 35 maenner, Frauen und kinder erschoss und 18 schwer verletzte). Unsere Fahrt fuehrte uns weiter nach richmond, eines der aeltesten besiedelten Staedtchen Australiens, wo wir die Richmond bridge bewunderten, die die aelteste Australiens sein soll (1823) und die St. John's Church, welche die aelteste Romanisch-katholische Kirche ist, die immer noch in "Betrieb" ist. Es ging weiter zu bizarren felsformationen wie der "Tasman Arch" und die " devils kitchen" (alles Steinformationen, die durch Wind und wasser in den Fels gefressen wurden), zur pirates Bay, die nur deshalb so heisst, weil die Leute de Namen einfach schoen fanden, zur Remarkable cave und schliesslich auch zum "Eaglehawkneck", wo es die "dogline" gibt, wo zur Gefaengniszeit 18 (boesartige Zuechtung) stets hungrige Hunde angekettet waren und die Fluechtlinge in den Hintern beissen sollten!
Schlussendlich in Port Arthur angekommen, hatten wir 4 Stunden Zeit uns den ort anzugucken, was definitiv zu wenig war fuer die ganzen Optionen, die einem offen standen! Wir entschieden uns erst dafuermit unserem deutschen Tourguidebook den Platz zu erkunden und uns ueber die Staette zu informieren, schliesslich nahmen wir die Faehre, die einmal an der Insel der toten ("Isle of death") und dem Jungengefaengnis ("Point Puer") vorbeifuhr. Der juengste Haeftling war 9, der aelteste 80 Jahre gewesen. Danach schlossen wir uns einer fuehrung an, die von der sehr motivierten (diesmal nicht ironisch gemeint) Caitlin geleitet wurde, die uns allerhand uber den Ort erzaehlte, unter anderem, dass das gefaengnis das produktivste Gefaengnis der welt war, da die haeftlinge dort ueber 200 schiffe gebaut haben. Es war zum Teil gut durchdacht, aber die Theorien wurden leider nie genauso in die Praxis um gesetzt!
Am Ende hatten wir noch eine Spielkarte (wurde einem am Anfang in die Hand gedrueckt!), die je das Schicksl einen Haeftlings repraesentierte (ich hatte die "Pik 10" und Jenni die "Karo 10")...das war interessant gemacht!
Schlieslich gings zurueck nach Hobart, wobei wir auf der Fahrt einen Film ueber die Tasmanischen Teufel sahen!
Am Dienstag wollten wir eigentlich ausschlafen, aber das machten uns unsere Mitbewohner unmoeglich!!! Raschel, Knister, Tuer auf, Tuer zu, Schnief! Ohhhhhh.....man sollte..Ohropax erfinden, die was bringen, vielleicht sollte man die Dinger mal mit ner Schleuder ausprobieren!! Da sind sie vielleicht effektiver!
Dann gings daran Hobart noch ein wenig zu erkunden, aber so schoen es auch war, ausser dem Hafen blieb uns nicht mehr viel und so legten wir uns den Rest des Tages in die Sonne in einen Park und schrieben Karten. Ich lief noch unserer damaligen Wwoofkumpanin Mouna ueber den Weg: "Haaaaaaaallllooooooooo...!"
Heute morgen lautete die Mission: um 5.00 Uhr aufstehen, wer nicht jeden Tag diszipliniert um 5.00 aufsteht, kann vielleicht nachvollziehen wie schwer uns diese Mission fiel...
Als wir uns unten unseren Key deposit abholen wollten, war die angebliche 24 h Rezeption zu...was sollte das denn...dieser doofe Frosch...jenni wollte im Gegenzug noch eine saftige Beurteilung schreiben!
Mit dem Bus herrschte noch einige Verwirrung, weil uns naemlich ein bus von Adventuretours abholte, wir hatten aber gar nicht mir Adventuretours gebucht...aber es klaerte sich alles auf und so begegneten wir unserer Tourgruppe: (insgesamt 9 Leute + Tourguide "Greg"), mit von der Partie waren Heidi aus Dessau (eine aeltere sehr nette Dame), Satu aus Finnland (ein Energiebuendel, die Greg dauernd Fragen stellte!), ein aelteres japanisches Paerchen (das zaeher war, als es aussah), Michelle aus Sydney (Fitnesstrainerin und etwas anstrengend) und ein Paerchen : Jo und Fred Arnold (sie kam von den Philippinen und er aus Stuttgart, beide leben seit einiger Zeit in Adelaide)...
Es konnte also losgehen, Greg erklaerte uns noch an einer Karte, wo es hinging an der Westkueste und los ging die Fahrt!
Greg versprach uns Echidnas, Schlangen, Wombats etc. und wir dachten usn natuerlich: " Na klar lieber Greg, das wurde uns schon oft versprochen!"
Zuerst sollte es zu den russel Falls gehen, worauf wir uns schon freuten, da diese ein Aushaengeschild Australiens sind und quasi auf jeder Briefmarke!
Aber als wir am Mt. Field Nationalpark ankamen, war der auf Grund eines Feuers geschlosse...kein Durchkommen, auch wenn Satu noch so jammerte. Also versuchte Greg uns einen gleichwertigen ersatz zu beschaffen, aber als wir aus dem Bus stiegen wolten wir unseren Augen nicht trauen: Wir standen vor einem riesigen Staudamm!!! Voll haesslich das Teil, Enttaeuschung ueberall!Zur Entschaedigung erzaehlte uns Greg anhand von Kuscheltieren, die Jo in die Luft hielt was zu den Tieren Tasmaniens: Echidna, Possum, Wombat, Tasmanischer Teufel, Quolls, tasmanischer Tiger, Wollabies, Kaengurus...es gab leider keine Koalas!
Naja weiter ging die Fahrt zum Lake St. Claire, wo es Mittag gab...aber wir komischerweise keinen Rundgang um den see machten, was uns auch ein wenig verwunderte!
Danach liefen wir durch die Buschanei zu einem Lookout, von dem aus wir einen guten Ueberblick ueber das Tal hatten. Greg erzaehlte viel zur Flora, Fauna und zur Geschichte Tasmaniens! Infomaessig war der Typ echt gut!
Zwischendurch machten wir noch einen Abstecher nach Queenstown(einer "mining town"), der haesslichsten und unfreundlichsten Stadt Tasmaniens...aber ich moechte man wirklich nicht begraben sein!
Schliesslich kamen wir in unserem Ziel an: Strahan, einem kleinen Fischerdorf, wo wir in einem Haus uebernachten sollten, das der Organisation gehoerte. Abendbrot machten alle zusammen, was sehr lustig war, denn Greg machte Schokokuchen so pi mal Daumen...einfach alles reinkippen! Es gab Kartoffel- schinken Auflauf und BBQ und Schokokuchen mit Custard (die halte das hier fuer Pudding, bei uns zu Hause ist das Vanillesosse!)!Hmmm...ich hab mich hoffnungslos ueberfressen, mir gings an dem Abend auch voll schlecht, aber das war es wert. Spaeter zeigte uns Greg noch wie man Didgeridoo spielte, was sehr lustig und gar nicht einfach war...Satu sabberte immer in das Teil rein..ihh..hihi ;)!
A naechsten Tag ging es weiter, aber erstmal auf einem Mountainbike: Greg, Satu, Jenni und ich (die anderen wollten oder konnten auf Grund ihres Alters nicht) fuhren zu einem Wasserfall, wo Satu auch baden ging...
Zurueck wurden alle wieder in den Bus geladen und ab gings zum brutalsten Gefaengnis Australiens, was auf einer Insal lag (wir sahen diese nur vom Strand aus) und nur noch Ruinen uebrig waren. Das gefaengnis soll so schlimm gewesen sein, dass sich die Maenner gegenseitig umgebracht haben!
Zur Mirttagszeit gings zu den hentysandduenen, also einer riesigen menge Sand zwischen Wald und Meer...wahnsinn! Auch wahnsinnig schwer dort hoch zu krabbeln, aber die Aussiecht war es wert. Danach gings an den Strand, wo wir alle mal das Aboriginetelefon (eine Art flaches holzstueck, das man an einem Seil durch die Luft wirbelt!) und Boormerangwerfen ausprobieren,. was eigentlich ganz gut klappte, allerdings musste ich immer ewig rennen, um meinen Wurf wiederzuholen!
Auf unserer Weiterfahrt zum mt. Craddle nationalpark wurde es ploetzlich daemsig und es fing an zu nieseln..ploetzlich hielt Greg am Strassenrand und alles klebete am fenster, um zu sehen, was er tat und ob er irgendetwas fing. er hatte ja behauptet er wuerde uns jedes Tier fangen, wir hatten uns schon ausgemalt wie er sich auf den armen Wombat schmiss und ihn plattdrueckte!;)
Aber er kratzte nur ein weing an einer Steinwand herum und wir setzten uns alle ein wenig enttaeuscht wieder in unsere Sitze. Aber keine 5 Minuten hielten wir schon wieder und diesmal sprang Greg aus dem bus mit einem Handtuch...ha! Ich lugte uas der Bustuer, um zu sehen, was er holte: Fuer einen Wombat war es zu klein, fuer eine schlange zu rund..."Echidna!" war mein hysterischer aufschrei und tatsaechlich...er brachte einen stachelig -wuscheligen zusammengerollten und vor der hysterisch knipsenden Menge angsthabenden Echidna mit...der war so suess!!!!!!!! Wir durften ihn mal halten und Photos machen, das arme Ding quietschte...ich haette ja auch Angst gehabt vor uns! Dann lies greg ihn wieder frei und der arme rannte haste was, kannste was ins gebuesch!!!!
Wir waren alle begeistert und noch begeisterter, als Greg uns (nachdem wir unsere Zimmer in Holzhuetten mitten im Nationalpark bezogen und alles aus dem bus geraeumt hatten) mit zum Wombathunten (wir haben sie natuerlich nicht gejagt nur doof angestarrt!;0), wo wir (es hatte inzwischen irlandartige Wetterverhaeltnisse angenommen) tatsaechlich dicke Wobats, die neben dem Holzweg wie die Schafe grasten, begutachten konnten und einer dieser kugeligen genossen kam tatsaechlich zo nah an den Weg, dass ich ihn kurz streicheln konnte!Ein bisschen nass und borstig!
Unser Abendbrot war diesmal Wobatstew..nein, nein Gulasch mit Reis und warmen Pfirsichkuchen...hmmm!
Dann verteilte Greg auf den Holzbalken draussen Reis und schwupsdiwups kamen eine Menge hungrige Possums angestuermt und stuerzten sich auf den Reis wie die Suechtigen! Jetzt konntest du sie streicheln, Photos machen und alles moeglich, hauptsache du kamst nciht in ihre Reisspur!
Als jenni dann ihren Photoapparat holen wollte, kam sie mit angewiderten gesicht zurueck und meinte: " Jule! Da hat ein possum an unsere Tuerklinke...!" Ich musste voll loslachen...und wir konnten uns nicht erklaeren wie das Possum an unsere Tuerklinke gekommen war. Greg unser guide meinte grinsend: " ich hab mal gehoert, dass das wie Vegiemite riechen soll.." und jenni: "Jaaa, voll!!"Als dieselbe jenni ein paar Minuten spaeter aufs Klo gehen wollte, hoerte ich von draussen dann einen Schrei: " Jule, juuuuuuuulleeeee...tasmanischer Teufel!" Das letzte wra mehr ein fluestern gewesen und ich dachte ich haette meinen Ohren nicht trauen sollen...aber...da..war...tatsaechlich...ein kleiner tasmanischer teufel, der wohl das Gulasch gerochen hatte..jedenfalls streckte er seine kleine Nase in die Luft uns schnueffelte! Aber in dem Moment musste natuerlich ein Horde Damen vom Frauenklo kommen und der kleine fluechtete unter den Laufholzsteg...und als dann alle auch noch druebertrampelten verlor er alle Nerven und sauste wie ein geoelter Blitz in Richtung Bus davon. Was so ein richtiger touri ist, der geht da natuerlich hinterher!^^
Auf dem Weg trafen wir Greg mit der Taschenlampe, der uns fragte, ob wir de tasmanishen Teufel eben geshen haette..wie war das nochmal mit dem Draufschmeissen?hmmm lieber Greg?!
Am naechsten Morgen starteten wir mit einer wanderung um den Dove Lake am Mt. Cradle in den Tag ...erst war es diesig, doch dann klarte es auf und die Moehlichkeit bestand auf den Mt. Cradle raufzukraxeln..alle waren mit von der partie (soagr das aeltere japanische Paerchen...vorne weg!), Jo musste etwas ueberredet werden, da sie offensichtlich nicht wollte! Nur Heidi konnte wegen ihrer Huefte da nicht rauf und da uns auch nicht nach rauflaufen war und wir Heidi nicht alleine lassen wollten liefen wir mit ihr!
Wir liessen uns Zeit und sahen wie die anderen vermutlich oben wieder im nebel steckten...naja ...wir hatten shcon ein gute Wahl getroffen, v.a. weil Jenni am Ende des Wanderweges an einem Huegel 2 braune Steine sah, die sich bewegten...einen grossen und einen kleinen...eine Wombatmama mit Baby...leider zu weit weg, um sich richtig zu photographieren!Aber immerhin, hatten die anderen nicht gesehen...die schwitzten noch auf ihrem Berg! Aetsch!
Wir fuhren mit einem Shuttle zurueck und warteten auf die anderen, wobei das japanische Paerchen zuerst ankam-Respekt!
Auf der fahrt nach Devonport hieleten wir noch in Zeehan, die Stadt war genauso uninteressant wie Queenstown!
Wir hielten zwischendurch noch an einer schokoladenfabrik an, die danach ganz schoen die probierschokolade auffuellen mussten...chrm..chrm!
Aber jetzt kam noch ein Highlight, das Greg als "nicht so sicher" eingestuft hatte: platypusse sehen!
Als wir an einem Kanal vorbeifuhren, trat er ploetzlich auf die Bremse und alle dachten , er haette eine Ente oder so was gesehen! Aber da duempelte um 17.00 am hellerlichten Tag ein platypus seelenruhig vor sich! Wir konnten es gar nicht fassen, wir Glueckspilze! Trotzdem fuhren wir noch weiter zu einem kleinen See mit Insel in der mitte...wir sollten um densee laufen und nach Schnabeltieren ausschau halten...alle liefen los und Satu, jenni und ich krochen ins Gebuesch, um naeher ans Wasser ranzukommen..und da..tatsaechlich! Circa 1 1/2 bis 2m vor uns paddelte ein Platypus vor sich hin!Wir fotographierten, filmten und glotzten wie bloede und konnten es sogar auf dem Grund gruendeln sehen! Nicht zu fassen! Wir versuchten Greg und den anderen mit dem Codewort: "Platypus! Platypus!", winken, huepfen und rufen Bescheid zu sagen, aber wir wollten das Tier natuerlich auch nicht verscheuchen!
Nach diesem abschliessenden Erfolgserlebnis fuhren wir nach devonport in ein weiteres Haus der Organisation, nachdem wir uns ein wenig eingerichtet hatten und Jo fuer uns mutterhaft die Waesche vorgewaschen und in die Waschmaschine gstopft hatte, ging es zum (nicht inklusiven) Abendessen in die Stadt. Das japanische Paerchen war nicht mitgekommen und Greg verzog sich in den Hungry Jacks, wir restlichen wurden von michelle ganz schoen herumgescheucht...und schliesllich entschied sie auch fuer alle, dass wir jetzt in den Italiener gehen sollten, wobei aber 2 von uns z.B. lieber zum Daenen gegangen waeren, aber sie hatte quasi schon -ohne unsere Zustimmung- einen Tisch bestellt und machte sich auch gleich ans Bestellen! "ja also wir nehmen zur Vorspeise dann eine Knoblaupizza und einen Wein und dann nehmen wir drei pizzen und zwar die, die un die und teilen die dann auf ja?" Wobei letzteres eher ein Abschluss als eine Frage war. Das war uns zu bunt und zu schnell. Jenni und ich stiegen aus und bestellten us eine eigene OPizza, die wir uns teilten udn Heidi wollte auch eine fuer sich! Jo lud uns dann zur Vorspeise ein und Michelle fuehrte (als Stadtmensch wusste sie ja wie man das tut..hust..hust..Ironie pur!) wild gestikulierend mit lauter Stimme die Gespraechsrunde bei Tisch! Sie ging uns ganz schoen auf die Nerven, aber solche menschen gibt es eben auch, da wolln wir uns mal ncihts vormachen!
Satu, jenni, Greg und ich beendeten den Abend mit einer Runde Pool und alle meinten schon traurig zu sein, da wir am naechsten Morgen "abgesetzt" werden sollten...
Am naechsten Morgen fuhren wir (Fruehstueck auch nciht inklusive) an dem angeblich beruehmtesten und besten ( und aufgrund dessen wahrscheinlich auch teuersten) Cafe Tasmaniens vorbei und als wir Heidi sagten, dass das hier nicht ganz unsere Preisklasse war, bestand sie so lange darauf usn was zu kaufen bis wir "Ja" sagten und als wir uns bedankten, meinte sie da waere nichts zu danken..
Dann kamen wir in Launceston an...und dann ging die Vreabschiedung los, als wir gegen einen Koreaner (der dann die ostkuestentour mitmachen sollte) ausgetauscht wurden...wir wurden herzlich gedrueckt und wickend verabschiedet und Greg meinte noch " Two lovely Girls...just one boy instead..thats not fair!" und er fragte uns noch wie lange wir denn die naechsten tage gedenken zu bleiben...und wir sagten, dass wir heute noch fliegen wuerden..." Schade, also wenn ihr die naechsten 3 Tage noch hier bleiben wuerdet, dann wuerd ich sagen"Just jump and hide on the bus, come with us..no one would care!" och...schade, das war echt ein liebes Angebot! Aber wir konnten ja nicht, der Flug war gebucht und wir hatten ja noch andere Vorhaben. So winkten wir und schafften unser Gepaeck ins Transitcenter, wo wir es fuer einen Freundschaftspreis vom Grummelmuffel aus der Tonne (so nannten wir den aeusserst freundlichen aelteren herrn - Ironie wers nicht gemerkt hat!) unterstellen konnten. Dann sahen wir uns Launceston an... wo ausser einer einkaufsmeile, geschlossenen Kirchen und einer Bibliothek, in der ausgerechnet heute das i-net ausgefallen war (wir haben aber immer ein Glueck!!) nichts grossartig zu sehen war und drueckten uns noch ein Weilchen im transitcenter herum, wo uns der Aufenthalt von euphorischen Japanern (VIELEN japanern) und pubertierenden Australiern versuesst wurde! schliesslich kam das Shuttle und Jenni wurde beim bezahlen doch prompt beschissen...in diesem land muss man echt aufpassen, Italien ist ja gar nichts dagegen! Aber wir waren dann im flughafen und schliesslich auch im flugzeug..tschuess Tasmanien...wir werden dich vermissen...auf nach melbourne!
Januar 22, 2010
Wwoofen bei Penny und Hilary..oder...Arbeiten im Paradies
zum abschluss der fuehrung gabs dann noch schokolierte rosinen und damit im schlepptau machten wir uns wieder auf den rueckweg nach adelaide. den rest des tages verbrachten wir natuerlich wieder an unserem adelaider lieblingsort, dem hiesigen mcdonalds auch wenn das mehr auf die klimaanlage und die bequemen sitzmoeglichkeiten als auf das essen zurueckzufuehren war.
unseren letzten tag in adelaide, nachdem es ja dann doch endlich mit der wwoofstelle geklappt hatte, verbrachten wir natuerlich mit der organisation des busses und zuges nach woodend und mit einem museumsbesuch. wir liessen uns ebenfalls kostenlos durch das museum suedaustraliens, das zweitgroesste in australien, fuehren und blieben natuerlich an der aegyptischen (jule) und aboriginen (jenni) abteilung haengen. unsere letzten stunden widmeten wir, einfach der tradition halber, wieder dem mcdonalds bevor wir uns unsere sachen schnappten und zum bus liefen. das war vielleicht ein ritt. mit unseren gefuehlten 50 kilo auf dem ruecken gings durch halb adelaide und da jule ihren schlafsack verloren hatte, gleich nochmal zurueck. gleucklicherweise fand jule den schlafsack aber im hostel. dann warteten wir auf unsere eincheckzeit und waren aufgrund unseres uebergepaecks (normalerweise achtet ja da mit unseren kleinen tricks kein busfahrer drauf) denn die dame am schalter schien ein bisschen pingelig zu sein. also checkten wir erstmal ohne gepaeck ein und schlichen und danach mit gepaeck an ihr vorbei ;) anscheinend schien sie das nicht gemerkt zu haben denn wir bekamen auch noch (nachdem wir ein maedel aus dem hostel in kuranda, wo ich gearbeitet habe, getroffen hatten) die besten plaetze im doppeldeckerbus oben mit panoramablick- hehe :) die meiste zeit schliefen wir allerdings oder widmeten unsere aufmerksamkeit paulchen panther 2. am morgen erreichte der bus melbourne und wir bekamen einen ersten, schoenen blick auf die stadt in der wir aufgrund der teuren hostelpreise wohl nicht lange verweilen werden. ersteinmal hiess es fuer uns aber aussteigen und in den zug nach woodend wechseln da dieser uns zu unserer farm bringen wuerde. mhh, wie findet man aber an einem eiskalten bahnhof seinen zug wenn man weder eine endstation noch eine zugnummer oder aehnliches auf dem ticket hat? wir gaben uns mit der zeit 8.35 auf dem ticket zufrieden und hofften einfach mal, dass um diese zeit kein anderer zug fahren wuerde. frierend und eingemummelt in unsere schlafsaecke (alles andere was ueberhaupt an waermenden klamotten vorhanden war, lag ganz unten im rucksack) sassen wir zweieinhalb stunden auf dem bahnhof, zu todmuede um den mitleidig laechelnden leuten ein laecheln zu schenken. dann endlich kam der zug, natuerlich auch erst fuenf minuten vor abfahrt und wir stiegen ein und beobachteten einen vater der sich weinend von seinen kindern verabschiedete und potenzielle, baertige terroristen. ich habe glaub ich noch nie so stark mit mir selbst kaempfen muessen um nicht einzuschlafen (vielleicht weil es mir sonst egal ist ob ich einschlafe oder nicht) aber schliesslich wollten wir die haltestelle ja nicht verpassen. dort angekommen, also an einem verlassenen bahnhof mit einem bahnangestellten der sich auch ein bisschen langweilte, setzten wir uns auf eine bank und warteten. wir wollten penny nicht gleich anrufen da wir ihr versichert hatten, dass es kein problem waere, ein wenig zu warten und das einfach als unhoeflich empfanden, sie nun zu draengen. wahrscheinlich wuerde sie sowieso gleich hier sein. das war um halb zehn. es wurde halb elf (doch anrufen?-nein.), halb zwoelf (nee, bissel warten wir noch), halb eins (Jule: "lass mal dein pumpernickel essen."), halb zwei (wir schrieben ihr zumindest eine sms dass wir nun da waren), halb drei. auf einmal ein ganz erschrockener anruf. penny hatte uns erst am mittwoch erwartet (von mittwoch war doch nie die rede gewesen?!) und wuerde ihren sohn losschicken um uns abzuholen. dieser kam zehn minuten spaeter in form eines ca. 55-60 jaehrigen mannes und stellte sich als hilary vor. wir mussten ein wenig in uns hineingrinsen denn eigentlich hatten wir bei "hilary und penny" schwestern erwartet. und eine weitere frage lag uns auf den lippen: "wenn das der sohn war, wie alt war dann die mutter?"- das fragten wir natuerlich nicht denn hilary kam uns ohnehin etwas brummig vor. wir fuhren ein paar kilometer und dann einen huegel hinauf. uns erwartete ein riesiges, fast im zirkel gebautes haus mit einem riesigen garten, genaugenommen mehreren riesigen gaerten. und penny. sofort als wir penny sahen, wussten wir, dass wir wohl etwas falsch verstanden hatten denn uns laechelte eine frau ungefaehr mitte fuenfzig mit kurzen strubbeligen haaren und brille an. ihr tat das missverstaendnis total leid denn sie hatte uns wohl auf die mailbox gesprochen (und das hatte anscheinend nicht funktioniert). aber wenn wir schon mal da seien, dann sei es doch auch gut. sie bat uns, ersteinmal etwas zu essen und nachdem sie uns das haus gezeigt hatte (schoene kueche, ein dvdzimmer; einen gemuetlichen ess- und wohnraum mit grossem holztisch; einige arbeitszimmer davon eines mit internetzugang fuer uns und unser wunderschoenes zimmer mit doppelbett, wunderschoenem ausblick auf das tal und eigenem badezimmer- ach ja, kein vergleich zu den vorherigen loechern) uns ein wenig von der reise auszuruhen. zum abendessen bereiteten wir pasta vor und so gab es einen lustigen nudelgemueseauflauf (der beiweis fuer uns dass vegetarier nicht nur durchgedrehte gemuesesuppe essen wie bei liz) in unserer gemuetlichen viererrunde. da lernten wir dann auch hilary besser kennen yund schaetzen. er hat einen total lustigen humor und wenn penny etwas sagt ist er immer am grinsen und man weiss eigentlich, dass gleich wieder eine lustige bemerkung kommt. wir erzaehlten ein wenig von uns und erfuhren ein wenig von ihnen u.a. dass sie drei erwachsene toechter haben, die das haus bereits verlassen haben; dass sie haus und garten vor ungefaehr fuenf jahren angefangen haben anzulegen; dass penny aerztin war und hilary irgendetwas in richtung wirtschaft macht und dass die beiden sehr engagiert in der hiesigen gemeinde sind (zusaetzliche infos von meinem papa, ich weiss auch nicht, wie er das rausgekriegt hat, penny ist wohl praesidentin in einem umweltverein gewesen und hilary schatzmeister ist ;)).
Tja, wie beschreibt man unsere zeit hier am besten? wahrscheinlich mit einem typischen tagesablauf. aalllssoo...wir stehen ueblicherweise um 7.00 uhr auf, das heisst, um fuenf vor sieben klingeln unsere wecker und werden beide auf den snoozezustand gestellt. sie klingeln dann immer wieder froehlich weiter bis wir uns um 7.15 aus dem bett quaelen. normalerweise ist es ziemlich kalt ausserhalb des schlafsacks was die sache erschwert. da wir abends duschen, brauchen wir morgens nicht wirklich lange zum fertig machen (wozu auch?) und gehen dann mit den anderen zusammen zusammen fruehstuecken (inzwischen sind wir ja vier deutsche maedels und ein amerikaner namens matt). dann gehts um 8.00 uhr an die arbeit und das kann viel bedeuten. in den ersten tagen haben wir uns eher der gartenarbeit gewidmet, unkraut gezupft, planzen gesaeht oder umgepflanzt, rosen beschnitten usw...inzwischen haben wir uns bis zum haus durchgearbeitet und schleifen holzbalken ab und streichen diese. um ca. 10.30 gibts dann den morningtea. wir sitzen also in gemuetlicher runde am tisch und jeder erzaehlt ein bisschen was von seiner arbeit oder hilary verkuendet uns, wie das wetter in den naechsten tagen wird. dazu gibts heisse getraenke zum aufwaermen und selbstgemachte kekse, kuchen..whatever...dann gehts nochmal ein paar stunden an die arbeit bis zum lunch. das bereitet entweder penny oder eben wir zu und meistens gibts die reste vom abendbrot die mit pennys selbstgebackenem brot gereicht werden. joah und dann ist entweder noch ein wenig arbeit oder eben freizeit angesagt, wobei die arbeit nach dem mittag dann auch eher aus "mal ein bisschen saubermachen", kuchen backen oder dessert oder abendbrot machen besteht. abends sitzen wir dann nach dem abendessen immer noch gemuetlich zusammen, spielen etwas, erzaehlen oder gucken dvd (wenn die maenner nicht gerade den tv mit tennis besetzen).
(to be continued)
Januar 19, 2010
Wie sollen die blinden das denn finden...
Nun ist meine Wenigkeit mal wieder an der Reihe euch mit knallharten Fakten ueber unser Leben auf dem suessen kontinent Australiens zu berichten..
Allerdings muss ich noch eine Aenderung einbringen: meine liebe Jenni, ich will nur noch mal betonen, dass es hier (in der Naehe von Melbourne) sch***kalt ist und ich KEINEN PULLI MEHR habe und auch keine Kapuzenjacke, geschwiege denn eine lange Hose...da hoert man schon mal auf seine bessere Reisehaelfte und als Dank dafuer muss man sich den A**** abfrieren...nein nein es war nur gut gemeint und dank Jenni muss ich jetzt wahrscheinlich einmal weniger zum Chiropraktiker! Danke Jennimaus!
Also wo waren wir ...ach ja...auf dem Weg nach Coober Pedy...als wir an dem Morgen in unserem Zimmer erwachten, (wir hatten mit den oesterreichischen Maedels und Lea- eine nette Schweitzerin, die mit uns auf die Coober Pedy Tour gehen sollte, schon eine Duschreihenfolge festgelegt, Tessy wollte uns lediglich zum Fruehstueck joinen und uns mit einem Taschentuch winken :) und die 2 Asiaten in unserem Zimmer waren ja sowieso DAS Highlight, weil zwischen uns und dem Maedel der beiden ein staendiger Sprint zum Lichtschalter morgens erfolgte...die wollte doch tatsaechlich an dem Tag, an dem wir uns von jesus erholen wollten morgens um 6.30 das Licht anmachen, um sich das gesicht einzucremen, ist die denn mal (a la tete)- einfach meschugge????)..regnete es in Stroemen und wir beteten, dass der Busguide wenigstens bis vor die Tuer fahren wuerde, damit wir nicht schwimmen mussten...Ausserdem hatten wir die freudige Aussicht, dass Sven (der Klugscheisser) doch nicht mit auf unsere Tour sollte, sonder mit Kira mitfuhr, die freute sich schon :)!
Aber irgendwie war der Himmel anderweitig beschaeftigt (naemlich mit regnen), sodass er unsere Gebete nicht erhoerte und Gus (unser begeisterter Tourguide) im Regen vor dem Tor parkte und zum Hostel lief...
Also schwimmen! Wir sprangen in einen Jeep ( schmissen unsere Rucksaecke in einen Anhaenger), in dem sich schon 2 Schweitzer, 1 Koreaner, eine Hollenderin und eine Franzosin befanden und quetschen uns teifend nass in die sich gegenueber liegenden Reihen...
Unser Tourguide drehte sich um und er sah aus, als haette er den schoensten Tag in seinem Leben vor sich, er freute asich wie ein Kind ueber den Regen...merkwuerdig! Wir hielten auch an mehreren Bruecken an, um uns Fluesse anzugucken, die seit 8 Jahren nicht mehr Wasser gefuehrt hatten, wie Gus freudig im wasser rumhopsend -wie Rumpelstilchen- berichtete! Er machte Photos und es fehlte nicht mehr viel und er waree weggeschwommen...
Wir setzten unsere Fahrt vor und unterhielten uns mit den Mitreisenden (die Hollaenderin und die Schweitzer hatten gerade eine 10taegige Outbacktour mit Gus hinter sich) und der Rest der Zeit bestand (es war ja seeeeghhhhrrrrrrr frueehh!!!) aus Musik koeren, apathisch aus dem Fenster starrend, Sonnenaufgang photographieren und ab und zu mit offenem Mund auf irgendeine fremde Schulter zu sinken und zu schnarchen...keine Angst, das machte jeder einmal durch!!!=P
Wir hielten zwischendurch an verschiedenen Roadhaeusern und jenni und ich, wir weigerten uns irgendwas zu kaufen, wir waren durch unsere Zeit im Roadhouse wohl sehr geschaedigt...
Es wurde waermer und waermer und sehr bequem war es auch nicht...jaja schwitzen macht Spass, fuer alle die es nicht wissen sollten, besonders auf einer 8stuendigen Tour durch das "NICHTS", in einem engem Jeep ohne Klimaanlage und ...Koerperkontakt...brrr!
Gus Laune konte jedoch kein Waesserchen trueben und so sang er ab und zu laut mit bei irgendwelchen i-pod (jeder musste mal Musik rausruecken, ich auch, was bei mir Stress ausloeste, weil ich keine Musiklisten habe, sondern lediglich einen bunten Mix aus Hoerspielen, Musik udn Soundtracks...) Songs mit ...und freute sich seines Lebens...
kurz bevor wir in Coober pedy ankamen, zeigte uns Gus noch den "Dingo Fence", der Kilometerweit durch die Wueste verlief und laut ihm 3 mal so lang war wie die grosse chinesische Mauer...
Wir waren in diesem Minuten ueber 40 Grad und der knallenden Sonne asgesetzt und "starben " quasi ein bisschen vor uns hin...man ich moecht kein Kaktus sein!!!!
In Coober Pedy zeigte uns Gus unsere Behausung...ein haus in der Wand...wahnsinn!! UNd kuehl! Kueche, huebsches Bad und verschiedene Zimmer...sehr beindruckend!
Im grossen sieht Coober Pedy aus wie eine Ansammlung von Sandmaulwurfshaufen...alten Geraeten, ein paar oberirdischen Dingen wie Restaurants, tankstelle etc., aber es war nicht sooooobeeindruckend wie wir uns das vorgestellt hatten...
Nja ab in die Opal mines zu unserer Fuehrung...zuerst trafen wir Kira...jaja..die Touren fahren doch alle an die gleichen Plateze und sahen dann eien 18minuetigen Film ueber die Geschichte des Opals. Nach diesem bekamen wir (von einer deutschen Backpackerin) eine Fuehrung durch die Minen (mit Wohnhaus unter der Erde, Demonstration wie ein Opal geschliffen wird, wo er herkommt, was er wert ist...ein bisschen was ueber die Minengeschichten...sehr interessant..sie wird das noch fuer 3 monate tun...)...und wurden im Endeffekt in den Shop gefuehrt, wo sich alle wie verrueckt auf die Opalauslagen stuerzten (die wohlgemerkt nichts fuer den klammen Backpackergeldbeutel sind...)!
Am Abend ginge wir noch alle zusammen Pizza essen(Jenni und ich hatten ein Wagenrad von Pizza und teilten uns die und kamen billiger als die anderen die ene kline genommen hatten..ha!!!) und danach in eine unterirdische Bar...in der die Jugend Coober Pedys rumhing...es ging also quasi "die Post ab"...raeuspe, raeusper! Aber alles i allem sehr schoen anzusehen...nun stand uns eine Nacht in den Hoehlen und wie wir festestellten wuerde es eine Kakerlakenreiche Nacht...zu meinem Missvergnuegen!!!
Am naechsten Morgen ging es in aller frischen Fruehe weiter und die (noch laengere Fahrt) enthielt ungefaehr die gleichen Highlights wie die letzte...schlafen, aussteigen, schwitzen, trinken, Musik hoeren..sich freuen, weil Gus wieder guter Laune war und sich freute!
Schliesslich hielten wir in Port Augusta, wo zum Mittagessen gelaeutet und schwimmen gegangen (irgendwer sollte den Australiern mal sagen, das man ERST schwimmt und DANN isst...ds hat man denen irgendwie nicht begebracht!) wurde...
Nach ueber 10 Stunden Fahrt wurden wir auf Adelaide losgelassen, wo wir (fuer die Adelaider muessen wir ausgesehen haben wie 2 Mulis...hihi!) unser Hostel suchten, das wieder mal ueber einen (etwas helleren) Spielhoelle lag (das ist kein gutes Zeichen...siehe tully!) ! Wir stellten mit Begeisterung fest, dass in unsrem 14er mixed room (wir hatten 12er gebucht!) mit Kamin...keine KLIMAANLAGE existierte!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!! Bei schlappen 43 Grad Celsius!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!1
Es gab nur einen Kuehlschrank (und der war nicht kalt!) und als wi runs wenigstens kalt duschen wollten, fiel uns eine Duschtuer entgegen (wer in London im Zentrum schon malein Zimmer gemietet hat weiss wie solchen Duschmoeglichkeiten aussehen!)...und mein Wasser war kochend heisss....Jenni hatte dann Glueck und so kamen wir zumindest zu irgendeiner Abkuehlung!!!!!!!!!!!!!!!!!!
Dann ging jenni telefonieren und ich versuchte im abkuehlenden wie ausgestorben wirkenden Adelaide eine nuetzliche Dinge zu entdecken...
Adelaide ist eine Mischung aus britischem Baustil und New Yorker Chic...wobei allerdings einiger Haeuser vergessen wurden und diese langsam verfielen...ebenso gab es Ecken da meinte man sich in berlin Kreuzberg (ohne tuerkisch Bevoelkerung) wiedrzufinden...es gab keine Backpackerbueros, einen Woolworth, einen Coles...oh ich habe immerhin Chinatown entdeckt und das Adelaide City Council, das uns vom Lonely Planet durch seinen kostenlosen i-net Zugang empfohlen wurde...nja...wir sollten sehen, was Adelaide sonst noch so zu bieten hatte!
Am naechsten Tag gingen wir es erkunden und stellten fest, dass der Woolworth bis Ende 2010 geschlossen hatte, das Adelaide City Council i-net nur fuer eine Stunde mit Reservierung fuer und bereit hielt und Adelaide ansonsten nicht sehr backpacker freundlich war...ausserdem hing noch die Weihnachtsdeko...seltsames Staedtchen!
Naja wir machten us jedenfalls aauf Jobsuche...aber wir sollten die Nadel im heuhaufen suchen..wir suchten im i-net, in den Zeitungen, in der Stadt, riefen endlos viele Roadhaeuser an...nichts...niente, rien...nischt quasi! Wir waren etwas verzweifelt...da es immer noch warm war, nutzen wir eine Chance zu escapen...wir trauten uns in den dem Hostel gegeueber liegenden McDonalds...huihuiui!
Wir hatten auch sehr lustige Gestalten in unsrem Hostel wie einen merkwuerdig guckenden Chinesen, der uns etwas Angst machte, wenn er morgens so was wie meditierend auf seinem Bett lag und uns beobachtete...Anthony Kiedis(keine Ahnung wie man den schreibt, jedenfalls der Saenger der red Hot Chili Peppers) + Schwester oder Freundin, wir ware uns da nicht so sicher, ein franzoesiches Paerchen, ein Spanier und staendig wechselnde Jungsgruppen!
Nja von unsere, Jobmisserfolg etwas demotiviert beschlossen wir uns am Mittwoch den kostenlosen Fahrradverleichservice zu nutzen und zum Port Adelaide zu fahren, das wurde durch 2 Dinge erschwert: 1. durch eine rau, die fast eine geschlagene Viertelstunde brauchte, um sich ein Fahrrad zu finden und dabei eins in beschlag nahm, das wir gerne nehmen wollten, als das geschafft war...war die Frage: Wo sind die Super Fahrradwege, die so hoch gepriesen wurden? Wir fanden ein paar ueberreste, mussten jedoch den meisten Weg (klein Julche war mal wiedr so klug und htte ihr Fahrrad nicht hochgenug gestellt und bei gegenwind ein kleidchen an...aber aus Fehlern lernt man...) am Highway und an Baustellen zuruecklegen...wir hofften, dass sich das wenigstens lohnen wuerde...aber als wir nach 1 1/2 Stunden in Port Adelaide ankamem, war da nichts ausser einem Leuchtturm...und ein paar Quallen und es liess sich auch nichts spannenderes finden, so sehr wir auch suchten!
Also zurueck...ich hatte zum ersten Mal Sonnenbrand (nich schlimm) auf den Arminnenseiten...
Allerdings fanden wir dafuer noch einen schoenen Park am Fluss ...
Da das mit den jobs nicht geklappt hatte, versuchten wir (im McDoof sitzen und 50 Cent Eis schleckend) es mit wwwoofen, aber erschreckenderweise stellte sich auch diese Suche als relativ komplizert heraus...nach ein paar Zusagen und darauf folgenden Absagen und Depressionen und noch mehr Eis, bekamen wir schliesslich eine Zusage aus der Naehe von melbourne, was waren wir gluecklich...
Also Bus organsisieren, Zug organsieren etc....ud ein Highlight hatten wir ja noch DIE SCHOKOLADENFABRIK...aber dazu spaeter..
Januar 18, 2010
"Unser Freund Uluru" oder "Wie Jesus uns ueber die Berge fuehrte"
es waren einmal zwei kleine maedchen die sich aus dem schoenen aber an diesem tag sehr verregneten cairns auf den weg in ein fernes land machten...oder besser: Jule und ich setzten uns, gespannt auf das was kommen wuerde in den greyhoundbus und fieberten der zweitaegigen fahrt nach alice springs entgegen. alle hatten sie uns gewarnt: "fahrt nicht im dezember bis februar nach alice springs. es ist so warm da, das haelt keiner aus. und die ganzen fliegen erst!" doch wir meinten es besser zu wissen (oder zumindest hatten wir keine andere wahl als jetzt zu fahren) und sollten recht behalten. nach zwei tagen busfahrt mit unserem freund nervi und seiner freundin (ein paerchen die uns ueber die gesamte busfahrt verfolgt hatte und meinten, dass es besonders lustig sei wenn man im bus sowieso schon nicht schlafen kann, die vorderen sitze so weit runter zu stellen dass der hintermann kaum noch platz hat um einzuatmen), viermal umsteigen und vielen filmen ohne die wir die busfahrt wohl kaum ueberstanden haetten, kamen wir am 5.1. in alice springs an. es ist schon merkwuerdig, wenn man nach so einer langen fahrt vorbei an bueschen, raren roadhaeusern, erde, bueschen, erde und nochmal bueschen dann ploetzlich wieder so viele menschen auf einem haufen sieht und sogar wieder handyempfang hat. mit anderen worten gesagt: alice springs, die ganz normale stadt nur eben mitten in der wueste. wir wurden bis zum hostel gefahren und verbrachten den angebrochenen tag mit kira, einem maedel, dass wir auf der fahrt kennengelernt hatten. wir klapperten die stadt ab und stellten fest, dass ausser der einkaufsmeile in der sich wohl alle touristen sammelten und die aborigines ihre malereien, instrumente etc. verkauften und vielen boese dreinschauenden aborigines in alice nicht viel anzugucken war. also packten wir unsere sachen fuer die naechsten tage und jule (ja, das muss an dieser stelle mal festgehalten werden!!!) nahm all ihren mut zusammen und entsorgte all ihre dicken sachen um ein wenig platz in ihrem rucksack zu schaffen und vor allem um nicht immer zwei leute in anspruch zu nehmen um den rucksack aufzusetzen. leider fehlte mir, ja ich befinde mich in der gleichen situation, dieser mut bisher aber vielleicht kriege ich ja auch irgendwann diesen "rappel" (fuer alle die diese redewendung nicht kennen, jule sprang wild im zimmer rum weil sie unbedingt etwas wegschmeissen wollte ;)). am naechsten morgen mussten wir dann frueh raus und so fruehstueckten wir schnell und warteten im hostel auf unseren tourguide. dieser kam dann auch in form eines etwas ungepflegt wirkenden, muffligen, schwarzhaarigen Mannes. wir stiegen in den bus und freundeten uns gleich mit einer gleichgesinnten, tessy aus braunschweig, an. dann ging es auf langer fahrt in richtung kings canyon. dort angekommen fuellten wir unsere wasserflaschen auf, statteten uns mit proviant, sonnencreme (es waren ungefaehr 35 grad und leicht bewoelkt) und sonnenhut aus und machten uns auf die wanderung. unser guide jason, der warum auch immer auf einmal den spitznamen jesus hatte, stellte sich dabei nicht wirklich als ausgebildeter guide aus. er erklaerte weder etwas, noch ging er irgendwie auf leute ein oder interessierte sich fuer die gruppe. nur an der schweizerin pippi (name geaendert, sah aber so aus) die mit ihren 35 jahren wohl immernoch in der pubertaet steckte, schien er irgendwie interesse zu haben. jedenfalls waren wir uns mit tessy schnell einig, jemand hatte unseren guide entfuehrt und stattdessen den hausmeister af uns losgelassen.
1) nicht zu dicht am feuer aufgrund der hitze und eventuellem ascheflug
2) nicht zu weit weg vom feuer und damit von der gruppe aufgrund der fehlenden hilfe bei eventuell einsetzenden, nicht vorhersehbaren ereignissen
3) nicht zu dicht am auto aufgrund der gefahr uebersehen und eventuell getreten oder sogar angepullert zu werden
4) nicht zu dicht an baeumen aufgrund erhoehter kriechtiergefahr
5) nicht zu dicht an dem plumsklo aufgrund gestankes
6) nicht zu weit von der toilette aufgrund siehe 2)
nach einigen diskussionen und abwaegen fanden wir den perfekten platz und liessen uns dort nachdem wir mit dem wasser aus dem kanister im bus die zaehne geputzt und uns jeweils hinter einer decke welche die beiden anderen hielten, angezogen hatten, rollten wir unsere swags fachgerecht aus, plauderten ein wenig, beobachteten die spaerlich vorhandenen sterne und schliefen schliesslich ein. in der nacht weckten wir uns manchmal selbst indem wir uns vor unseren eigenen haaren erschreckten die uns kitzelten und hinter denen wir ein tier vermuteten. am morgen weckte ich dann wohl fast die halbe gruppe mit meinem wecker den ich vergessen hatte auszustellen aber das war immerhin angenehmer als die augen zu oeffnen und jesus vor sich zu haben der einen sanft weckt- also hab ich doch einen gefallen getan ;) nach einem netten fruestueck (toast, haferflocken, cornflakes) machten wir uns dann auf den weg zu den olgas, oder auch kata tjuta. wir fuhren eine weile und hielten fuer das mittagessen (wraps mit allem moeglichen gemuese) an dem zeltplatz der naechsten nacht, bevor wir unsere wanderung antreten konnten. jesus fuehrte uns, durch die berge hindurch, durchs valley of winds und diesmal schien er plauderwasser getrunken zu haben denn zumindest erklaerte er uns, wie die berge laut der legende der aborigines entstanden seien.
so froren wir nur ein wenig vor uns hin, assen pancakes und muesli und muemmelten uns bei der anschliessenden wanderung um den uluru in handtuecher und decken ein und setzen unsere weihnachtsmuetzen auf. keine angst, wir sind keine freaks geworden, wir wissen uns nur zu helfen ;) nach einer lustigen aber sehr langen wanderung (nach zehn kilometern hatten wir unseren freund auch langsam von allen seiten begutachtet, auch wenn er uns immernoch durch seine unregelmaessige oberflaeche- oder cellulitis, wie tessy es nannte- und seine groesse beeindruckte) fuhren wir dann mit einem kleinen zwischenstopp zurueck nach alice springs. den abend dort verbrachten wir erneut mit tessy und den lebensmitteln die jule dank ihres hungrigen blickes bei der tour abgestaubt hatte (toast, honig, marmelade, butter). am naechsten tag guckten wir uns alice springs noch ein wenig an, wobei wir wiederum feststellten, dass wir schon sehenswertere staedte gesehen hatten und genossen unseren letzten tag mit tessy die es nun in den norden ziehen wuerde.