Hier noch nachtraeglich ein Zitat von Tessy, als sie im Aborigine Cultural Centre ein Kaestchen mit Blindenschrift an der wand entdeckte...hihi!
Nun ist meine Wenigkeit mal wieder an der Reihe euch mit knallharten Fakten ueber unser Leben auf dem suessen kontinent Australiens zu berichten..
Allerdings muss ich noch eine Aenderung einbringen: meine liebe Jenni, ich will nur noch mal betonen, dass es hier (in der Naehe von Melbourne) sch***kalt ist und ich KEINEN PULLI MEHR habe und auch keine Kapuzenjacke, geschwiege denn eine lange Hose...da hoert man schon mal auf seine bessere Reisehaelfte und als Dank dafuer muss man sich den A**** abfrieren...nein nein es war nur gut gemeint und dank Jenni muss ich jetzt wahrscheinlich einmal weniger zum Chiropraktiker! Danke Jennimaus!
Also wo waren wir ...ach ja...auf dem Weg nach Coober Pedy...als wir an dem Morgen in unserem Zimmer erwachten, (wir hatten mit den oesterreichischen Maedels und Lea- eine nette Schweitzerin, die mit uns auf die Coober Pedy Tour gehen sollte, schon eine Duschreihenfolge festgelegt, Tessy wollte uns lediglich zum Fruehstueck joinen und uns mit einem Taschentuch winken :) und die 2 Asiaten in unserem Zimmer waren ja sowieso DAS Highlight, weil zwischen uns und dem Maedel der beiden ein staendiger Sprint zum Lichtschalter morgens erfolgte...die wollte doch tatsaechlich an dem Tag, an dem wir uns von jesus erholen wollten morgens um 6.30 das Licht anmachen, um sich das gesicht einzucremen, ist die denn mal (a la tete)- einfach meschugge????)..regnete es in Stroemen und wir beteten, dass der Busguide wenigstens bis vor die Tuer fahren wuerde, damit wir nicht schwimmen mussten...Ausserdem hatten wir die freudige Aussicht, dass Sven (der Klugscheisser) doch nicht mit auf unsere Tour sollte, sonder mit Kira mitfuhr, die freute sich schon :)!
Aber irgendwie war der Himmel anderweitig beschaeftigt (naemlich mit regnen), sodass er unsere Gebete nicht erhoerte und Gus (unser begeisterter Tourguide) im Regen vor dem Tor parkte und zum Hostel lief...
Also schwimmen! Wir sprangen in einen Jeep ( schmissen unsere Rucksaecke in einen Anhaenger), in dem sich schon 2 Schweitzer, 1 Koreaner, eine Hollenderin und eine Franzosin befanden und quetschen uns teifend nass in die sich gegenueber liegenden Reihen...
Unser Tourguide drehte sich um und er sah aus, als haette er den schoensten Tag in seinem Leben vor sich, er freute asich wie ein Kind ueber den Regen...merkwuerdig! Wir hielten auch an mehreren Bruecken an, um uns Fluesse anzugucken, die seit 8 Jahren nicht mehr Wasser gefuehrt hatten, wie Gus freudig im wasser rumhopsend -wie Rumpelstilchen- berichtete! Er machte Photos und es fehlte nicht mehr viel und er waree weggeschwommen...
Wir setzten unsere Fahrt vor und unterhielten uns mit den Mitreisenden (die Hollaenderin und die Schweitzer hatten gerade eine 10taegige Outbacktour mit Gus hinter sich) und der Rest der Zeit bestand (es war ja seeeeghhhhrrrrrrr frueehh!!!) aus Musik koeren, apathisch aus dem Fenster starrend, Sonnenaufgang photographieren und ab und zu mit offenem Mund auf irgendeine fremde Schulter zu sinken und zu schnarchen...keine Angst, das machte jeder einmal durch!!!=P
Wir hielten zwischendurch an verschiedenen Roadhaeusern und jenni und ich, wir weigerten uns irgendwas zu kaufen, wir waren durch unsere Zeit im Roadhouse wohl sehr geschaedigt...
Es wurde waermer und waermer und sehr bequem war es auch nicht...jaja schwitzen macht Spass, fuer alle die es nicht wissen sollten, besonders auf einer 8stuendigen Tour durch das "NICHTS", in einem engem Jeep ohne Klimaanlage und ...Koerperkontakt...brrr!
Gus Laune konte jedoch kein Waesserchen trueben und so sang er ab und zu laut mit bei irgendwelchen i-pod (jeder musste mal Musik rausruecken, ich auch, was bei mir Stress ausloeste, weil ich keine Musiklisten habe, sondern lediglich einen bunten Mix aus Hoerspielen, Musik udn Soundtracks...) Songs mit ...und freute sich seines Lebens...
kurz bevor wir in Coober pedy ankamen, zeigte uns Gus noch den "Dingo Fence", der Kilometerweit durch die Wueste verlief und laut ihm 3 mal so lang war wie die grosse chinesische Mauer...
Wir waren in diesem Minuten ueber 40 Grad und der knallenden Sonne asgesetzt und "starben " quasi ein bisschen vor uns hin...man ich moecht kein Kaktus sein!!!!
In Coober Pedy zeigte uns Gus unsere Behausung...ein haus in der Wand...wahnsinn!! UNd kuehl! Kueche, huebsches Bad und verschiedene Zimmer...sehr beindruckend!
Im grossen sieht Coober Pedy aus wie eine Ansammlung von Sandmaulwurfshaufen...alten Geraeten, ein paar oberirdischen Dingen wie Restaurants, tankstelle etc., aber es war nicht sooooobeeindruckend wie wir uns das vorgestellt hatten...
Nja ab in die Opal mines zu unserer Fuehrung...zuerst trafen wir Kira...jaja..die Touren fahren doch alle an die gleichen Plateze und sahen dann eien 18minuetigen Film ueber die Geschichte des Opals. Nach diesem bekamen wir (von einer deutschen Backpackerin) eine Fuehrung durch die Minen (mit Wohnhaus unter der Erde, Demonstration wie ein Opal geschliffen wird, wo er herkommt, was er wert ist...ein bisschen was ueber die Minengeschichten...sehr interessant..sie wird das noch fuer 3 monate tun...)...und wurden im Endeffekt in den Shop gefuehrt, wo sich alle wie verrueckt auf die Opalauslagen stuerzten (die wohlgemerkt nichts fuer den klammen Backpackergeldbeutel sind...)!
Am Abend ginge wir noch alle zusammen Pizza essen(Jenni und ich hatten ein Wagenrad von Pizza und teilten uns die und kamen billiger als die anderen die ene kline genommen hatten..ha!!!) und danach in eine unterirdische Bar...in der die Jugend Coober Pedys rumhing...es ging also quasi "die Post ab"...raeuspe, raeusper! Aber alles i allem sehr schoen anzusehen...nun stand uns eine Nacht in den Hoehlen und wie wir festestellten wuerde es eine Kakerlakenreiche Nacht...zu meinem Missvergnuegen!!!
Am naechsten Morgen ging es in aller frischen Fruehe weiter und die (noch laengere Fahrt) enthielt ungefaehr die gleichen Highlights wie die letzte...schlafen, aussteigen, schwitzen, trinken, Musik hoeren..sich freuen, weil Gus wieder guter Laune war und sich freute!
Schliesslich hielten wir in Port Augusta, wo zum Mittagessen gelaeutet und schwimmen gegangen (irgendwer sollte den Australiern mal sagen, das man ERST schwimmt und DANN isst...ds hat man denen irgendwie nicht begebracht!) wurde...
Nach ueber 10 Stunden Fahrt wurden wir auf Adelaide losgelassen, wo wir (fuer die Adelaider muessen wir ausgesehen haben wie 2 Mulis...hihi!) unser Hostel suchten, das wieder mal ueber einen (etwas helleren) Spielhoelle lag (das ist kein gutes Zeichen...siehe tully!) ! Wir stellten mit Begeisterung fest, dass in unsrem 14er mixed room (wir hatten 12er gebucht!) mit Kamin...keine KLIMAANLAGE existierte!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!! Bei schlappen 43 Grad Celsius!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!1
Es gab nur einen Kuehlschrank (und der war nicht kalt!) und als wi runs wenigstens kalt duschen wollten, fiel uns eine Duschtuer entgegen (wer in London im Zentrum schon malein Zimmer gemietet hat weiss wie solchen Duschmoeglichkeiten aussehen!)...und mein Wasser war kochend heisss....Jenni hatte dann Glueck und so kamen wir zumindest zu irgendeiner Abkuehlung!!!!!!!!!!!!!!!!!!
Dann ging jenni telefonieren und ich versuchte im abkuehlenden wie ausgestorben wirkenden Adelaide eine nuetzliche Dinge zu entdecken...
Adelaide ist eine Mischung aus britischem Baustil und New Yorker Chic...wobei allerdings einiger Haeuser vergessen wurden und diese langsam verfielen...ebenso gab es Ecken da meinte man sich in berlin Kreuzberg (ohne tuerkisch Bevoelkerung) wiedrzufinden...es gab keine Backpackerbueros, einen Woolworth, einen Coles...oh ich habe immerhin Chinatown entdeckt und das Adelaide City Council, das uns vom Lonely Planet durch seinen kostenlosen i-net Zugang empfohlen wurde...nja...wir sollten sehen, was Adelaide sonst noch so zu bieten hatte!
Am naechsten Tag gingen wir es erkunden und stellten fest, dass der Woolworth bis Ende 2010 geschlossen hatte, das Adelaide City Council i-net nur fuer eine Stunde mit Reservierung fuer und bereit hielt und Adelaide ansonsten nicht sehr backpacker freundlich war...ausserdem hing noch die Weihnachtsdeko...seltsames Staedtchen!
Naja wir machten us jedenfalls aauf Jobsuche...aber wir sollten die Nadel im heuhaufen suchen..wir suchten im i-net, in den Zeitungen, in der Stadt, riefen endlos viele Roadhaeuser an...nichts...niente, rien...nischt quasi! Wir waren etwas verzweifelt...da es immer noch warm war, nutzen wir eine Chance zu escapen...wir trauten uns in den dem Hostel gegeueber liegenden McDonalds...huihuiui!
Wir hatten auch sehr lustige Gestalten in unsrem Hostel wie einen merkwuerdig guckenden Chinesen, der uns etwas Angst machte, wenn er morgens so was wie meditierend auf seinem Bett lag und uns beobachtete...Anthony Kiedis(keine Ahnung wie man den schreibt, jedenfalls der Saenger der red Hot Chili Peppers) + Schwester oder Freundin, wir ware uns da nicht so sicher, ein franzoesiches Paerchen, ein Spanier und staendig wechselnde Jungsgruppen!
Nja von unsere, Jobmisserfolg etwas demotiviert beschlossen wir uns am Mittwoch den kostenlosen Fahrradverleichservice zu nutzen und zum Port Adelaide zu fahren, das wurde durch 2 Dinge erschwert: 1. durch eine rau, die fast eine geschlagene Viertelstunde brauchte, um sich ein Fahrrad zu finden und dabei eins in beschlag nahm, das wir gerne nehmen wollten, als das geschafft war...war die Frage: Wo sind die Super Fahrradwege, die so hoch gepriesen wurden? Wir fanden ein paar ueberreste, mussten jedoch den meisten Weg (klein Julche war mal wiedr so klug und htte ihr Fahrrad nicht hochgenug gestellt und bei gegenwind ein kleidchen an...aber aus Fehlern lernt man...) am Highway und an Baustellen zuruecklegen...wir hofften, dass sich das wenigstens lohnen wuerde...aber als wir nach 1 1/2 Stunden in Port Adelaide ankamem, war da nichts ausser einem Leuchtturm...und ein paar Quallen und es liess sich auch nichts spannenderes finden, so sehr wir auch suchten!
Also zurueck...ich hatte zum ersten Mal Sonnenbrand (nich schlimm) auf den Arminnenseiten...
Allerdings fanden wir dafuer noch einen schoenen Park am Fluss ...
Da das mit den jobs nicht geklappt hatte, versuchten wir (im McDoof sitzen und 50 Cent Eis schleckend) es mit wwwoofen, aber erschreckenderweise stellte sich auch diese Suche als relativ komplizert heraus...nach ein paar Zusagen und darauf folgenden Absagen und Depressionen und noch mehr Eis, bekamen wir schliesslich eine Zusage aus der Naehe von melbourne, was waren wir gluecklich...
Also Bus organsisieren, Zug organsieren etc....ud ein Highlight hatten wir ja noch DIE SCHOKOLADENFABRIK...aber dazu spaeter..
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