Hallihallo ihr Lieben,
nun ist es endlich soweit und ich mache mich morgen auf den weg zu der jule. ehrlich gesagt bin ich schon ganz schoen aufgeregt, nicht nur, weil wir uns nach zwei wochen der einsamkeit endlich wiedersehen sondern weil mich erst noch eine lange reise erwartet. zunaechst werde ich mit dem bus nach lakeland downs fahren wo ich dann auf trucker mel warte und von ihm in das roadhouse nahe laura mitgenommen werde. ich hoffe mal, dass ich dann heil ankomme und freue mich wirklich schon sehr auf jule. nicht nur, weil sie eine kleine geburtstagsueberraschung angekuendigt hat, sondern uns auch schon ein richtig schoenes heim eingerichtet hat- frisch geputzt, dvd-player usw. ein bisschen traurig bin ich aber schon, kuranda verlassen zu muessen. die arbeit hier hat wirklich spass gemacht, aber man merkt halt schon, dass es jetzt mit dem tourismus aufgrund der regenzeit und der temperaturen weniger wird. also wird natuerlich auch weniger in den cafes gekauft und es werden weniger leute gebraucht. also habe ich mich heute von allen verabschiedet, meine letzten moneten eingesackt und meine sachen gepackt. ausserdem war ich natuerlich nochmal beim skyrail und habe dem bahnhof tschuess gesagt...
so ihr lieben, ich wuensche euch alles liebe und zwei schoene advente. wir hoeren dann wieder in cairns voneinander, hoffe ich. ganz liebe gruesse von jenni (und jule)
Dezember 03, 2009
November 29, 2009
1 + 1 = 2
Hallo ihr Lieben,
also als erstes moechte ich euch, bevor ich es vergesse (ihr kennt mich ja), einen frohen ersten Advent wuenschen. Ich muss ehrlich sagen, dass bei mir die adventsstimmung noch nicht so ganz angekommen ist (heute 34 grad und sonne), aber ich versuche mich ein wenig reinzufuehlen ;) ich muss jetzt, nach einer woche, sagen, dass ich mich ganz gut eingelebt habe. meine arbeit ist ziemlich stressig, wenn hier ordentlich touristen ankommen und ich weiss meistens gar nicht, was ich als erstes machen soll aber es macht mir immernoch richtig spass. das hostel in dem ich bin, ist eigentlich ganz cool, die leute total lieb (am liebsten unterhalte ich mich mit dem ehemaligen oesterreicher hans, der immer tolle geschichten auf lager hat) und gestern bin ich mit einer hollaenderin und dem manager john die barron falls hochgeklettert- ich glaub das war die krasseste sache, aber wohl auch die duemmste, die ich je in meinem leben gemacht habe ;) nichtsdestotrotz, so schoen es auch sein mag, ich bin alleine und da ist jemand, der auch alleine ist. wir telefonieren so alle zwei tage fuer fuenf minuten, aber es ist einfach nicht das gleiche. und deshalb werde ich mich am freitag (hehe, bei wem klingelts? ;)) aufmachen um meine zweite haelfte wieder zu meiner zweiten haelfte zu machen. also, am freitag gehts fuer mich dann auch in das roadhouse 69 km entfernt von laura, ohne internet, ohne regelmaessiges telefon- aber dafuer wieder zu zweit :) wir freuen uns schon sehr, uns wieder zu sehen und haben schon fleissig geplant. erstmal werden wir min. bis zum 18. dez dort bleiben und damit eine menge kohle ranscheffeln und dann werden wir weihnachten wieder ins schoene cairns zureckkehren und hoffen, dass es dort nicht regnet ;) ausserdem werden wir wahrscheinlich auch silvester dort verbringen und dann anfang des neuen jahres ins outback aufbrechen...soweit die planung, es kommt ja doch immer anders ;)
also ihr lieben, in cairns melden wir uns wieder fleissig (eine dicke entschuldigung an alle, denen ich noch nicht zurueckgeschrieben habe, ich verspreche euch, dass es in cairns dann umso laengere antoworten werden!), wir denken viel an euch und haben euch ganz doll lieb. bis bald,
eure Jenni (und Jule)
also als erstes moechte ich euch, bevor ich es vergesse (ihr kennt mich ja), einen frohen ersten Advent wuenschen. Ich muss ehrlich sagen, dass bei mir die adventsstimmung noch nicht so ganz angekommen ist (heute 34 grad und sonne), aber ich versuche mich ein wenig reinzufuehlen ;) ich muss jetzt, nach einer woche, sagen, dass ich mich ganz gut eingelebt habe. meine arbeit ist ziemlich stressig, wenn hier ordentlich touristen ankommen und ich weiss meistens gar nicht, was ich als erstes machen soll aber es macht mir immernoch richtig spass. das hostel in dem ich bin, ist eigentlich ganz cool, die leute total lieb (am liebsten unterhalte ich mich mit dem ehemaligen oesterreicher hans, der immer tolle geschichten auf lager hat) und gestern bin ich mit einer hollaenderin und dem manager john die barron falls hochgeklettert- ich glaub das war die krasseste sache, aber wohl auch die duemmste, die ich je in meinem leben gemacht habe ;) nichtsdestotrotz, so schoen es auch sein mag, ich bin alleine und da ist jemand, der auch alleine ist. wir telefonieren so alle zwei tage fuer fuenf minuten, aber es ist einfach nicht das gleiche. und deshalb werde ich mich am freitag (hehe, bei wem klingelts? ;)) aufmachen um meine zweite haelfte wieder zu meiner zweiten haelfte zu machen. also, am freitag gehts fuer mich dann auch in das roadhouse 69 km entfernt von laura, ohne internet, ohne regelmaessiges telefon- aber dafuer wieder zu zweit :) wir freuen uns schon sehr, uns wieder zu sehen und haben schon fleissig geplant. erstmal werden wir min. bis zum 18. dez dort bleiben und damit eine menge kohle ranscheffeln und dann werden wir weihnachten wieder ins schoene cairns zureckkehren und hoffen, dass es dort nicht regnet ;) ausserdem werden wir wahrscheinlich auch silvester dort verbringen und dann anfang des neuen jahres ins outback aufbrechen...soweit die planung, es kommt ja doch immer anders ;)
also ihr lieben, in cairns melden wir uns wieder fleissig (eine dicke entschuldigung an alle, denen ich noch nicht zurueckgeschrieben habe, ich verspreche euch, dass es in cairns dann umso laengere antoworten werden!), wir denken viel an euch und haben euch ganz doll lieb. bis bald,
eure Jenni (und Jule)
November 21, 2009
MHHH :(
Ja, unsere Lieben,
nun ist es leider so gekommen und wir mussten uns trennen. Naja, immerhin haben wir jetzt beide einen Job und hoffen, dass wir einigermassen Geld ranscheffeln koennen, auch wenn die naeheren umstaende noch nicht geklaert sind. ich bin nun gestern hier angekommen, bin in einem kleinen, ein wenig heruntergekommenen hostel, in dem die leute aber richtig lieb und zuvorkommend sind (ich glaub ich bin hier auch ein wenig raritaet, eben das arme maedchen was ganz alleine nach kuranda gekommen ist ;)). meine arbeitskollegen hab ich gestern schon kennengelernt da ich gleich nach ankunft drei stunden gearbeitet habe. also, ich arbeite jetzt im windmill cafe in kuranda (das gibts sogar bei googlemaps ;)) und habe auch ganz nette kollegen, auch wenn ich diese natuerlich noch nicht richtig kennengelernt habe. meine aufgaben waren es gestern, die eisdiele zu betreuen, alle moeglichen getraenke zu mixen (ja, auch den schmuusi ;)), zu bedienen und die kueche etwas sauber zu halten- stressig aber macht spass :)
ja, nun zur jule. sie ist in einem kleinen ort wo es wohl gerademal einen briefkasten und eine telefonzelle gibt, kein empfang, kein internet. gestern hat sie mich von ihrem arbeitgeber aus angerufen und gesagt, dass es ihr gut geht, sie gut angekommen ist und sich da noch ein wenig einfinden muss weil wohl noch nichts so richtig geplant ist. ich versuche irgendwie ihre telefonkarte aufzuladen aber das gestaltet sich als ein wenig schwierig...
ja, soviel zu unserer situation...
ich meld mich wieder, wenn ich naeheres weiss..an alle leute, die noch auf antworten warten, es tut uns leid aber zur zeit ist das so gut wie unmoeglich- wir denken aber trotzdem an euch, haben euch lieb und hoffen, dass wir uns bald wieder hoeren...(ich bin per sms erreichbar)
eure Jenni (und die Jule)
nun ist es leider so gekommen und wir mussten uns trennen. Naja, immerhin haben wir jetzt beide einen Job und hoffen, dass wir einigermassen Geld ranscheffeln koennen, auch wenn die naeheren umstaende noch nicht geklaert sind. ich bin nun gestern hier angekommen, bin in einem kleinen, ein wenig heruntergekommenen hostel, in dem die leute aber richtig lieb und zuvorkommend sind (ich glaub ich bin hier auch ein wenig raritaet, eben das arme maedchen was ganz alleine nach kuranda gekommen ist ;)). meine arbeitskollegen hab ich gestern schon kennengelernt da ich gleich nach ankunft drei stunden gearbeitet habe. also, ich arbeite jetzt im windmill cafe in kuranda (das gibts sogar bei googlemaps ;)) und habe auch ganz nette kollegen, auch wenn ich diese natuerlich noch nicht richtig kennengelernt habe. meine aufgaben waren es gestern, die eisdiele zu betreuen, alle moeglichen getraenke zu mixen (ja, auch den schmuusi ;)), zu bedienen und die kueche etwas sauber zu halten- stressig aber macht spass :)
ja, nun zur jule. sie ist in einem kleinen ort wo es wohl gerademal einen briefkasten und eine telefonzelle gibt, kein empfang, kein internet. gestern hat sie mich von ihrem arbeitgeber aus angerufen und gesagt, dass es ihr gut geht, sie gut angekommen ist und sich da noch ein wenig einfinden muss weil wohl noch nichts so richtig geplant ist. ich versuche irgendwie ihre telefonkarte aufzuladen aber das gestaltet sich als ein wenig schwierig...
ja, soviel zu unserer situation...
ich meld mich wieder, wenn ich naeheres weiss..an alle leute, die noch auf antworten warten, es tut uns leid aber zur zeit ist das so gut wie unmoeglich- wir denken aber trotzdem an euch, haben euch lieb und hoffen, dass wir uns bald wieder hoeren...(ich bin per sms erreichbar)
eure Jenni (und die Jule)
November 18, 2009
Schweinehund greift um sich...!
Hilfe, hilfe, hilfe! Wir brauchen dringend neue Kommentare da wir sonst vom gefaehrlichen Schweinehund ueberfallen werden, der uns immer wieder einredet, dass sowieso keiner unsere Berichte liest und wir sie ganz umsonst schreiben.
Zu Risiken und Nebenwirkungen fragen Sie bitte Ihren Arzt oder Apotheker!
Nur ihr koennt uns helfen....
Ein herz fuer Jule und Jenni...
Zu Risiken und Nebenwirkungen fragen Sie bitte Ihren Arzt oder Apotheker!
Nur ihr koennt uns helfen....
Ein herz fuer Jule und Jenni...
Vom Regenkaff ins Paradies...
Dann fuehrte uns unsere reise in den feuchstesten ort australiens, das verregnete tully, das den autralischen rekord in der jaehrlichen niederschlagsmenge geknackt hatte und dies nun mit einem grossen gummistiefel am ortseingang praesentierte.
michael hatte uns hier hergelockt, es gaebe hier mehr als genug jobs und sobald wir da waeren, wuerde er uns einen vermitteln. nachdem er an den ersten tagen nachdem wir in unser ueberenges vierbettzimmer gezogen waren und schon alles was man in tully sehen konnte, gesehen hatten, nicht mal aufgetaucht war, hatte die putzfrau mitleid mit uns und bestellte ihn her. wie von uns schon vermutet, hatte er keinen job fuer uns und am naechsten tag, als wir frueh aufstanden um uns zu den arbeitssuchenden zu gesellen die jeden morgen an der post auf die farmer warteten (ein tipp von der putzfrau), sahen wir das ganze elend. ungefaehr hundert backpacker, die mit uns gewartet hatten, machten sich wie wir wieder auf den weg ins hostel weil sie keinen job hatten und "freuten" sich auf einen erneuten langweiligen tag. wir erledigten in dieser woche wohl alles, was an so erledigen konnte, lagen unser bett wund und liefen dreimal am tag in den supermarkt um ueberhaupt etwas zu tun. nach einer woche reichte es und und wir fuhren ins schoene mission beach. als wir aus dem bus stiegen, erwarteten uns sofort drei deutsche maedels vom hostel und bevor wir sie ueberhaut begruessen konnten, hatten sie unsere sachen (die standardfrage: "was habt ihr denn alles dabei?") in den kleinbus geladen und waren am woolworth angelangt. "wollt ihr noch was einkaufen, in mission direkt ist kein supermarkt. reicht euch ne viertelstunde?" ich glaube so schnell habe ich noch nie eingekauft. wie speedy gonzales schnappten wir uns nudeln, sauce, orangen, milch und kekse und rannten aus dem laden. am hostel angekommen, empfing uns die regenzeit im wahrsten sinne des wortes. wir waren gerade am strand, der genau am hostel lag, angekommen und kamen uns wie in im paradies vor- palmen am strand, weisser sand und ueberall geoeffnete kokosnuesse. da fing es an zu regnen. und wie es regnete. wir schluepften unter einen campingtisch und assen unsere aufgesammelte kokosnuss und kamen aus dem lachen nicht mehr raus ueber diese komische situation.
in unserem zimmer, das voller deutscher war, die sich allerdings am naechsten tage allesamt verabschiedeten, schliefen wir sofort ein, nicht allerdings ohne uns ueber das paerchen zu wundern, dass ihr bett in eine hoehle verwandelte indem es dieses mit lauter handtuechern abhing- leute gibts ;) am naechsten morgen empfing uns die regenzeit. und sie hatte sich irgendwie gegen uns verschworen. sobald einer von uns einen schritt ueber die tuerschwelle wagte, fing es in stroemen an zu regnen.
trotzdem wagten wir uns an den strand, ein stueckchen in den ort (der zwar kein grosses aufsehen erregte oder viel trubel beherbergte aber insgesamt etwas von einem gemuetlichen touristenstaedtchen hatte) und besuchten die netten damen an der touriinfo die uns mit prospekten beschenkten. ausserdem entdeckte jule einen mangobaum und deckte mit ihrer pflueckkunst meine ernaehrung fuer die naechste woche ab ;) am abend zogen dann zwei muenchner in unser zimmer ein, mit denen wir uns koestlich amuesierten (jaaahh, ich gebs ja zu, nicht alle muenchner sind doof, eingebildet und koennen keinen fussball spielen ;)). der freitag fuehrte uns dann zum schoenen dunk island. mit den water taxi ueberquerten wir das meer und blieben dabei nicht ganz trocken...auf dunk island erwartete uns dann ein kleiner marsch durch den dicht bewachsenen wald und dann ein wunderschoener strand fuer uns alleine. wir genossen die zeit in der sonne und zogen uns sogar einen kleinen ansatz von sonnenbrand (okay, zugegeben, wir sahen aus wie tomaten als wir wieder ins hostel kamen, aber gepellt hat sich nix ;)) zu.
abends kochten wir mit den jungs haehnchen suess-sauer (was fuer ein luxus!), gingen an den strand, machten ein feuerchen, lachten bis die baueche wehtaten und uebernachteten schliesslich unter freiem himmel mit moskitonetzen. wow, was fuer ein gefuehl unter diesem wunderschoenen sternenhimmel mit kleinem wagen und schubkarre (das waere jedenfalls meine interpretation gewesen waherend jule eine schippe sah und ueber die interpretation der jungs sprechen wir lieber nicht) einzuschlafen und dann von der sonne wachgekitzelt zu werden!
dann war unsere schoene zeit in mission beach auch schon leider wieder vorbei und so packten wir unsere sachen und machten uns nach der bekanntschaft mit dem deutschen hostelrezeptionist heiko, der deutschland gar nicht gerne mit australien vergleicht (was haben die sich denn immer alle so! die brauchen uns doch nicht erzaehlen, dass ALLE australier supernett sind. waren die denn noch nie bei tine?) und einer stunde verspaetung des pms-busses auf den weg ins schoene cairns...
November 11, 2009
Wenn der Schlauch aber nun ein Loch hat...liebe Jenni, liebe Jenni?
Tja das ist definitiv DIE Ueberschrift fuer unsere 1 1/2 Wochen Wwoofing in Hervey Bay!
Am Anfang war das alles ja noch ganz lustig, als uns meine Eltern bei Van (einer 52jaehrigen Vietnamesin, die einen 28jaehrigen Sohn in Vietnam hat, danach 20 Jahre mit einem Hollaender verheiratet war, dann hatte sie 10 Monate den Alex, der aber getrunken hat und nun ist ja Gott sei SDank der Andrew da!) absetzten. Da die Mouna nun auch noch da war, hatten wir jemanden dn wir schon kannten und waren also nicht ganz der Fremde ausgesetzt! Unsere Aufgabe: Pflanzen watern! Unsere Unterkunft: Ein Kellerraum mit Matratze (mehr Moebel waeren auch nciht noetig meinte Van)!
Unsere Mission: einmal nach Fraser Island zu fahren!
Als meine Eltern sich dann (von beider Seiten mit) schweren Herzens sich von uns getrennt hatten, mussten wir wohl wieder mal alleine auskommen!
An diesem Abend fuhrehn wir erst einmal auf eine Party...auf der merkwuerdigerweise nur australische Maenner mit asiatischen Frauen/ Freundinnen waren...naja! Wir schnappten uns was vom Buffet und verzogen uns in die Kinderecke, wo wir mit der asiatisch-australischen Antiauthoritaet konfrontiert wurden: Kleine 4jaehrige Jungs,die noch eine Windel tragen, sich aber perfekt im neusten Killercomputerspiel auskannten...also ich weiss nicht warum, aber irgendwie hat mir das Angst gemacht!
Am naechsten Tag bestand unsere Arbeit daraus: Orchideen und das Gemuese zu watern, Blumen zu tragen und den Van (wasn Wortwitz) ein - und auszuladen!
Eigentlich nichts schweres und wir konnten ja in der mittagshitze Pause machen, aber es war schon irgendwie belastend...
Erstmal hat Van (obwohl sie ja bereits seit 20 Jahren in Australien ist) kein besonders gutes Englisch, dann hat sie uns kaum verstanden oder einfach mal unterbrochen! Weiterhin war sie so verplant, dass sie dauernd alles vergessen hat und wir meist dafuer verantwortlich gemacht wurden! dann kaufte sie dauernd Dinge ein, die aber zu hause noch vorhanden waren und so schimmelte das bereits vorhandene Zeug im Kuehlschrank vor sich hin! Dann kam sie ueberall hin zu spaet (Mouna haette fast ihren Bus verpasst, aber van meinte, dass die Busse hier eh selten puenktlich sind...und das bei einem franzoesischen Staatsbuerger...die auch nicht wegen ihrer Puenktlichkeit bekannt sind!)...und die Kinder waren auch die Spitze vom Eisberg!!!
Das Maedchen (Julia) war nur schuechtern und hat mit uns Monopoly gespielt und schliesslich bei uns im Bungalow (en wir spaeter beziehen und sauber machen durften, da in den unteren Stock jemand einziehen sollte) uebernachtet und mit uns Origami gefaltet, das war lustig! Aber Peter (der 14 jaehrige Sohn, von Van auch liebvoll Piiiiiitttaaaa genannt wurde!)...konnte seinen Mund nicht aufmachen, kein "Bitte", kein "danke", kein" Guten Morgen" oder "Bye"! Ausserdem hat er dauernd (er guckt von natur aus so!) ein Gesicht gemacht wie 7 Tage Regenwetter, das Besteck beim Essen gehalten wie ein 4Jaehriger, hat nur rumgemotzt, TV gesehen, PC gespielt und nie geholfen!
Das beste an den 1 1/2 Wochen war unser Ausflug nach Fraser Island, den wir in der Stadt buchen mussten (obwohl wir DSL artiges i-net hatten und das auch fast immer benutzen durften...am liebsten, wenn sie nicht da war, da man da nicht so ein schlechtes Gewissen hatte, konnten wir das da nicht machen), was uns schon wieder Vorwuerfe eingebracht hat, da das ja soooo anstrengend ist, die Kinder in die Schule zu fahren (die auch locker den Bus haetten nehmen koennen), und uns dabei auf der Strasse rauszuschmeissen und uns vom Reisebuero wieder abzuholen, obwohl sie da noch einkaufen wollte! Es sei sowieso alles so schwer! Sie muesse ja auch diese Woche so viele Leute versorgen! (Die Kinder waren immer eine Woche bei ihrem Vater und eine Woche bei ihrer Mutter.) Und das ist ja auch immer so teuer mit den Kindern! DANKE Mama, dass ich das von dir NOCH NIE zu hoeren gekriegt habe, dass es naechste Woche billiger und stressfreier ohne mich ist! Was fuer eine Mutter ist das sie sowas zu ihren Kindern sagt! Ausserdem hatte sie ja auch dauernd SOVIEL zu tun! Ja telefonieren und E-mails schreiben mit ihrem Andrew und schlafen! Sie hatte nur einmal in der Woche 3 Stunden Unterricht in der schule zu geben, ansonsten eien Hand voll Privatschueler und dann noch 3 Orchideen umzutopfen, sie bezahlte sogar jemanden, der fuer sie zum Markt fuhr!!! Meine Guete!
Naja wie gesagt : Fraser Island war natuerlich ein Highlight, auch wenn wir uns danach einig waren, dass die Whitsundays schoener waren! Wir fuhren mit einer 46 - koepfigen Reisegruppe in einem Bus, der Tracktorraeder hatte und einem Reiseguide, der Kangaroo Jack hiess ueber die Insel! Zu spaet kommen war nicht drin, der wer auch nur eine Minute zu spaet kam, musste ein Lied in seiner Muttersprache singen!!! Das versuchten wir wirklich zu vermeiden!
Wir sahen den Strand (der mehr einer Autobahn glich als einem Sandstrand, da alle Busse und Autos da lang rasten), das Meer, in dem wir dank den niedlichen Haien nicht schwimmen durften, den Regenwald, wo uns erzaehlt wurde, dass das teure Mount Franklin Wasser von Coca Cola verkaufte 2nd handwasser aus China ist, den Eli Creek, in dem zu viele Touristen standen, als dass man noch ein Photo vom wasser haette machen koennen (v.a. diese Asiaten!!! Sie sind ueberall und machen von allem Photos und IMMER sind sie selbst auf diesen Photos drauf...!!!Man sieht nix von der Sehenswuerdigkeit, aber dieses Gesicht schon wieder! Fuer Opa: Das sind echt meine Freunde!!!Nichts gegen Asiaten, aber das machen wirklich ALLE, das ist kein Clichee!!! Und es nervt, wenn sie dich zur Seite schubsen, um alle 20 das gleiche Photo zu machen!!), das Buffet ( das man vor lauter Permanenturlaubern kaum nch identifizieren konnte...fuer Hannes : siehe Satan macht Urlaub- die Buffetszene!), die Pinnicals, ein Schiffswrack, den Lake Mackenzie (echt wunderschoener See)
und schliesslich haben wir uns noch eine ganze Stunde gratis den Regenwald angeguckt! Ein Riesenreifen war geplatzt und wir sassen (mit bayrisch sprechenden Deutschen...man hat also nichts verstanden!) eine Stunde im Wald (ohne Empfang, sodass wir van, die uns abholen sollte, nicht mal Bescheid sagen konnten) und hinter uns die anderen Busse und Autos!
Naja erst machte der Bussefahrer den scherz seines Lebens : wir muessten heute hier uebernachten, denn die Faehre sei schon weg! Jenni und ich sahen uns geschockt an! Aber dann kam die Faehre zum glueck noch mal zurueck und wir mussten uns dann (obwohl es ja nicht unsre Schuld gewesen war!!) noch ewig Vorwuerfe anhoeren!
Eine Szene ist noch erwaehnenswert! Van wollte uns fuer die Arbeit am sonntag bezahlen, wir dachten uns: Hey das ist doch mal was! dann fragte sie uns erst ,ob wir mit auf den Markt wollen und da arbeiten...dann sollte das aber wieder David machen, dann wieder wir, dann wollte das ihre Tochter mit ihrer Freundin machen, die letztere konnte aber nicht und so bestimmte Van einfach, dass Jenni mit auf den Markt sollte! ich arbeitete also und rupfte Pflanzen aus und jenni musste sich mit dummen Menschen und noch duemmeren Fragen auf dem Markt herumaergern! Und jetzt kommt der Clou: Jenni musste sogar noch frueher aufstehen als ich (Van meinte am Abend davor noch zu mir: na dann kannst du ja morgen frueh laenger schlafen! Pustekuchen! was macht die ...Kuh: Sie ruft mich morgens viel zu frueh auf meinem Handy an, ob Jenni jetzt rauskommen kann-dabei stand sie direkt vor der Tuer!) und Van wollte ihr doch tatsaechlich weniger geld geben als mir, weil sie meinte, dass Jenni ja da nur "rumgesessen" habe und das diesmal auch nciht soviel eingebracht haette wie sonst!! Echt schlimm! Aber Jenni stellte sie am naechsten tag zur rede und bekam noch ein bisschen mehr!
Naja wir waren dann nciht boese, als wir unseren Bus nach tully gebucht hatten! Und als wir dann unsere 21h Reise nach Tully begannen, waren wir eigentlich ganz hoffnungsvoll...das sollte sich aber bald aendern...dazu mehr von Jenni!
Am Anfang war das alles ja noch ganz lustig, als uns meine Eltern bei Van (einer 52jaehrigen Vietnamesin, die einen 28jaehrigen Sohn in Vietnam hat, danach 20 Jahre mit einem Hollaender verheiratet war, dann hatte sie 10 Monate den Alex, der aber getrunken hat und nun ist ja Gott sei SDank der Andrew da!) absetzten. Da die Mouna nun auch noch da war, hatten wir jemanden dn wir schon kannten und waren also nicht ganz der Fremde ausgesetzt! Unsere Aufgabe: Pflanzen watern! Unsere Unterkunft: Ein Kellerraum mit Matratze (mehr Moebel waeren auch nciht noetig meinte Van)!
Als meine Eltern sich dann (von beider Seiten mit) schweren Herzens sich von uns getrennt hatten, mussten wir wohl wieder mal alleine auskommen!
An diesem Abend fuhrehn wir erst einmal auf eine Party...auf der merkwuerdigerweise nur australische Maenner mit asiatischen Frauen/ Freundinnen waren...naja! Wir schnappten uns was vom Buffet und verzogen uns in die Kinderecke, wo wir mit der asiatisch-australischen Antiauthoritaet konfrontiert wurden: Kleine 4jaehrige Jungs,die noch eine Windel tragen, sich aber perfekt im neusten Killercomputerspiel auskannten...also ich weiss nicht warum, aber irgendwie hat mir das Angst gemacht!
Am naechsten Tag bestand unsere Arbeit daraus: Orchideen und das Gemuese zu watern, Blumen zu tragen und den Van (wasn Wortwitz) ein - und auszuladen!
Eigentlich nichts schweres und wir konnten ja in der mittagshitze Pause machen, aber es war schon irgendwie belastend...
Erstmal hat Van (obwohl sie ja bereits seit 20 Jahren in Australien ist) kein besonders gutes Englisch, dann hat sie uns kaum verstanden oder einfach mal unterbrochen! Weiterhin war sie so verplant, dass sie dauernd alles vergessen hat und wir meist dafuer verantwortlich gemacht wurden! dann kaufte sie dauernd Dinge ein, die aber zu hause noch vorhanden waren und so schimmelte das bereits vorhandene Zeug im Kuehlschrank vor sich hin! Dann kam sie ueberall hin zu spaet (Mouna haette fast ihren Bus verpasst, aber van meinte, dass die Busse hier eh selten puenktlich sind...und das bei einem franzoesischen Staatsbuerger...die auch nicht wegen ihrer Puenktlichkeit bekannt sind!)...und die Kinder waren auch die Spitze vom Eisberg!!!
Das Maedchen (Julia) war nur schuechtern und hat mit uns Monopoly gespielt und schliesslich bei uns im Bungalow (en wir spaeter beziehen und sauber machen durften, da in den unteren Stock jemand einziehen sollte) uebernachtet und mit uns Origami gefaltet, das war lustig! Aber Peter (der 14 jaehrige Sohn, von Van auch liebvoll Piiiiiitttaaaa genannt wurde!)...konnte seinen Mund nicht aufmachen, kein "Bitte", kein "danke", kein" Guten Morgen" oder "Bye"! Ausserdem hat er dauernd (er guckt von natur aus so!) ein Gesicht gemacht wie 7 Tage Regenwetter, das Besteck beim Essen gehalten wie ein 4Jaehriger, hat nur rumgemotzt, TV gesehen, PC gespielt und nie geholfen!
Das beste an den 1 1/2 Wochen war unser Ausflug nach Fraser Island, den wir in der Stadt buchen mussten (obwohl wir DSL artiges i-net hatten und das auch fast immer benutzen durften...am liebsten, wenn sie nicht da war, da man da nicht so ein schlechtes Gewissen hatte, konnten wir das da nicht machen), was uns schon wieder Vorwuerfe eingebracht hat, da das ja soooo anstrengend ist, die Kinder in die Schule zu fahren (die auch locker den Bus haetten nehmen koennen), und uns dabei auf der Strasse rauszuschmeissen und uns vom Reisebuero wieder abzuholen, obwohl sie da noch einkaufen wollte! Es sei sowieso alles so schwer! Sie muesse ja auch diese Woche so viele Leute versorgen! (Die Kinder waren immer eine Woche bei ihrem Vater und eine Woche bei ihrer Mutter.) Und das ist ja auch immer so teuer mit den Kindern! DANKE Mama, dass ich das von dir NOCH NIE zu hoeren gekriegt habe, dass es naechste Woche billiger und stressfreier ohne mich ist! Was fuer eine Mutter ist das sie sowas zu ihren Kindern sagt! Ausserdem hatte sie ja auch dauernd SOVIEL zu tun! Ja telefonieren und E-mails schreiben mit ihrem Andrew und schlafen! Sie hatte nur einmal in der Woche 3 Stunden Unterricht in der schule zu geben, ansonsten eien Hand voll Privatschueler und dann noch 3 Orchideen umzutopfen, sie bezahlte sogar jemanden, der fuer sie zum Markt fuhr!!! Meine Guete!
Naja wie gesagt : Fraser Island war natuerlich ein Highlight, auch wenn wir uns danach einig waren, dass die Whitsundays schoener waren! Wir fuhren mit einer 46 - koepfigen Reisegruppe in einem Bus, der Tracktorraeder hatte und einem Reiseguide, der Kangaroo Jack hiess ueber die Insel! Zu spaet kommen war nicht drin, der wer auch nur eine Minute zu spaet kam, musste ein Lied in seiner Muttersprache singen!!! Das versuchten wir wirklich zu vermeiden!
Wir sahen den Strand (der mehr einer Autobahn glich als einem Sandstrand, da alle Busse und Autos da lang rasten), das Meer, in dem wir dank den niedlichen Haien nicht schwimmen durften, den Regenwald, wo uns erzaehlt wurde, dass das teure Mount Franklin Wasser von Coca Cola verkaufte 2nd handwasser aus China ist, den Eli Creek, in dem zu viele Touristen standen, als dass man noch ein Photo vom wasser haette machen koennen (v.a. diese Asiaten!!! Sie sind ueberall und machen von allem Photos und IMMER sind sie selbst auf diesen Photos drauf...!!!Man sieht nix von der Sehenswuerdigkeit, aber dieses Gesicht schon wieder! Fuer Opa: Das sind echt meine Freunde!!!Nichts gegen Asiaten, aber das machen wirklich ALLE, das ist kein Clichee!!! Und es nervt, wenn sie dich zur Seite schubsen, um alle 20 das gleiche Photo zu machen!!), das Buffet ( das man vor lauter Permanenturlaubern kaum nch identifizieren konnte...fuer Hannes : siehe Satan macht Urlaub- die Buffetszene!), die Pinnicals, ein Schiffswrack, den Lake Mackenzie (echt wunderschoener See)
Naja erst machte der Bussefahrer den scherz seines Lebens : wir muessten heute hier uebernachten, denn die Faehre sei schon weg! Jenni und ich sahen uns geschockt an! Aber dann kam die Faehre zum glueck noch mal zurueck und wir mussten uns dann (obwohl es ja nicht unsre Schuld gewesen war!!) noch ewig Vorwuerfe anhoeren!
Eine Szene ist noch erwaehnenswert! Van wollte uns fuer die Arbeit am sonntag bezahlen, wir dachten uns: Hey das ist doch mal was! dann fragte sie uns erst ,ob wir mit auf den Markt wollen und da arbeiten...dann sollte das aber wieder David machen, dann wieder wir, dann wollte das ihre Tochter mit ihrer Freundin machen, die letztere konnte aber nicht und so bestimmte Van einfach, dass Jenni mit auf den Markt sollte! ich arbeitete also und rupfte Pflanzen aus und jenni musste sich mit dummen Menschen und noch duemmeren Fragen auf dem Markt herumaergern! Und jetzt kommt der Clou: Jenni musste sogar noch frueher aufstehen als ich (Van meinte am Abend davor noch zu mir: na dann kannst du ja morgen frueh laenger schlafen! Pustekuchen! was macht die ...Kuh: Sie ruft mich morgens viel zu frueh auf meinem Handy an, ob Jenni jetzt rauskommen kann-dabei stand sie direkt vor der Tuer!) und Van wollte ihr doch tatsaechlich weniger geld geben als mir, weil sie meinte, dass Jenni ja da nur "rumgesessen" habe und das diesmal auch nciht soviel eingebracht haette wie sonst!! Echt schlimm! Aber Jenni stellte sie am naechsten tag zur rede und bekam noch ein bisschen mehr!
Naja wir waren dann nciht boese, als wir unseren Bus nach tully gebucht hatten! Und als wir dann unsere 21h Reise nach Tully begannen, waren wir eigentlich ganz hoffnungsvoll...das sollte sich aber bald aendern...dazu mehr von Jenni!
Oktober 27, 2009
Die 5 Js wieder auf Tour!
"Ist das nicht meine Mutter?". Hihi, diesen satz von Jule werden wir wohl so schnell nicht vergessen. Nun war es endlich soweit. Wir standen in Brisbane an der edwardstreet (in der sich uebrigens auch die blood bank befindet) neben unserem hostel und hielten aussschau nach dem van, den wir schon so lange erwartet hatten. besuch aus deutschland, familienzusammenkunft, informationen ueber unser heimatland und bekannte gesichter- das alles sollte sich nun, da der van suchend an uns vorbeirollte, endlich realisieren. jule rannte wie angestochen hinter dem auto hinterher waehrend ich auf unsere sachen aufpasste. dann war ich an der reihe, mama teubner schnell zu umarmen und ins auto zu springen, in dem hannes mit dem suessen schild: "Kea Camper sucht Julia und Jenni." auf uns wartete.

als wir einen parkplatz gefunden hatten, konnten wir uns dann richtig begruessen und endlich ein paar geschichten persoenlich austauschen. wieder im bus, wurden wir ausgehungerten backpacker dann mit einem eis willkommen geheissen und papa teubner trat mit uns die fahrt in richtig bundaberg an. so viel wie auf dieser fahrt hatte wohl lange keiner der beteiligten mehr geredet und wir erfuhren endlich, welche musik in deutschland so rauf und runter laeuft und wer nun (wieder) an unserer spitze steht. dann erreichten wir unseren ersten campingplatz. wir stellten das zelt auf, in dem sich jana und jens bereiterklaerten zu schlafen (wir drei schliefen im auto), wuschen dank mama teubner unsere ziemlich dreckige waesche und bekamen von den drei j teubners das abendessen zubereitet- und was fuer eins. ein kleiner schokokoala zierte unseren teller und daneben lag ein saftiges steak, kartoffelbrei, gemuese und so weiter. so gut hatten wir wohl seit unserer zeit iun deutschland nicht mehr gegessen! nach langem erzaehlen, viel essen und sehr viel gelaechter rollten wir uns schliesslich ins bett denn am naechsten tag sollte es frueh rausgehen. jens weckte uns mit "guten morgen sonnenschein" in der backpackerversion (was uebrigens auch von meinem papa haette kommen koennen) und wir machten uns nach dem wohl be sten fruehstueck in unserer australienzeit und ein paar fotos in der "weihnachtsbucht" auf den weg. unser naechstes ziel war ein campingplatz noerdlich von bundaberg, in der naehe von rockhampton und die krokodile. nach den ersten vorkehrungen gegen die dunkelheit (zelt, sachen sortieren..) machten wir uns auf den weg zum strand. es war ziemlich heiss und so entschlossen sich hannes und ich dazu, die fuesse ein wenig in das kuehle nass zu halten. zum glueck haben wir noch fuesse! denn kurze zeit spaeter als wir gemuetlich auf den felsen sassen und muscheltuerme bauten, erzaehlten uns jule und jana von dem warnschild fuer krokodile. glueck gehabt! am naechsten tag machten wir uns, da wir bei uns in der bucht keine gesehen hatten, also auf zur "crocorana"-krokodilfarm. dort sahen wir sie dann zum ersten mal in australien, zwar nicht in freier wildbahn (ich weiss nicht genau ob wir das gut oder schlecht finden) aber auch hinter den zaeunen waren sie ein wenig furchteinfloessend.

ein guide stellte uns die unterschiedlichen arten und tiere vor, von rocky dem frauenversteher bis zu spike, der diese regelmaessig auffrisst. auchbei der fuetterung konnten wir zusehe und am ende sogar ein babykroko auf den am nehmen und am baeuchlein streicheln. nach diesem beeindruckenden erlebnis machten wir uns auf den weg zum eungella nationlpark, in dem sich am broken river, schnabeltiere beobachten liessen. nachdem wir alles fuer die nacht vorbereitet und uns in entsprechende kleidung geworfen hatten, legten wir uns mit fotoapperaten und taschenlampen (denn es daemmerte bereits) auf die lauer. wir muessten auch gar nicht lange warten schon sah man unebenheiten auf der wasseroberflaeche. wir verfolgten eben diese und erblickten unser erstes schnabeltier. wir waren ganz hin und weg denn wir haetten diese kleinen, niedlichen wesen weitaus groesser eingeschaetzt. immer wieder kam eines an die oberflaeche und immerwieder hoerte man von uns drei frauen ein: "ooohhh...". dann fuhren wir zurueck auf den campingplatz, verdrueckten spaghetti mit wurst(!) tomatensauce und pumpernickelhaeppchen und gingen auch bald ins bett um uns erneut morgens auf die lauer zu legen. auch morgens konnten wir wieder einige schnabeltierchen entdecken und als wir spaeter noch einmal ein steuckchen weiter zu einem wunderschoenen abschnitt des fluesses liefen, gelang es jens sogar, mehrere gute fotos zu knipsen. weiter ging es fuer uns nach airlie beach. nachdem jule und ich auf der fahrt etwas getan hatten, was wir vorher sehr vermisst hatten (naemlich hoerspiele- genau genommen bibi blocksberg- gehoert hatten), erreichten wir die wunderschoene bucht und suchten uns den naechsten campingplatz. dort erwartete uns nicht nur ein pool und eine schoene anlage sondern auch eine sms von oma und opa bubi, die mich und hannes mit den neusten fussballergebnissen versorgten. dann erfrischten wir uns im pool, wahrend jens und jana alles vorbereiteten und uns wiedermal it einem koestlichen abendbrot (kaengurubouletten mit kartoffeln...) versorgten - schliesslich mussten wir uns alle fuer den naechsten tag staerken, an dem uns eine tour zum great barrier reef und den whitsundays bevorstand. frueh am morgen staerkten wir uns mit toast, cornflakes, nutella (ja hannes, sie musste unter uns leiden!) usw., zogen unsere badesachen an, packten alles restliche ein und liessen uns von dem busfahrer, der ein paar jahre in berlin gewohnt hatte nach airlie beach fahren. dort ging es los. wir trugen uns in einige listen ein, probierten unsere tauchanzuege an und setzten uns aufs aussendeck. diesen platz verliessen hannes,jue und ich (jana und jens sind da etws haerter im nehmen) jedoch kurze zeit aufrund von ziemlich hohem wellengang wieder. wahrend das boot auf und ab schaukelte, hatten wir einen ersten blick auf einige der 74 wundershoenen whitsunday islands. diesen blick konnten wir allerdings vertiefen als wir auf einer der inseln anlegten und nach einem kurzen marsch einen blick auf die inseln von oben erhielten. wie im katalog vermischten sich das tuerkisblaue wasser mit den gruenen inseln und den weissen straenden. leider hatten wir nicht lange zeit zum innehalten, da uns der whiteheavenbeach erwartete. an dem wunderschoenen strand, an dem uebrigens auch regelmaessig helikopter anlegten und die ganz reichen ausstiegen, erfrischten wir uns und doesten ein bisschen in der sonne (ja, ich habs auch geschafft, mir ein bisschen sonnenbrand zu holen aber nur ein bisschen). dann stand nach einem ueppigen bueffet an bord der tauch- bzw schnorchelgang an. wir quetschten uns in unsere anzuege, legten die brillen an und hannes, jule und ich (jens und jana wollten tauchen) liessen uns ins wasser gleiten. zunaechst konnten wir nicht viel erkennen doch dann erwartete uns unser erster blick auf das great barrier reef. kleine huebsche fische, bunte korallen (wobei man wohl sagen muss dass das riff an dieser ecke schon ein wenig unter dem tourismus gelitten hat) und zumindest mir etwas angsteinfloessende fische winkten un s zu. nach einer stunde, die irgendwie ziemlich schnell vergangen ist, schwammen wir zurueck zum boot und tauschten unsere erlebnisse mit den beiden tauchern aus. dann ging es leider wieder zurueck zum ufer..
am dienstag machten wir uns auf den weg zu den capricorncaves und uebernachteten in dem anliegenden campingpark. am mittwoch gewannen wir dann einen einblick in die beeindruckenden hoehlen. unser junger guide zeigte uns die unterschiedlichen hoehlen, manoevrierte uns durch enge gaenge und spielte uns schliesslich in der romantischen hochzeitshoehle "hallelujah" vor um uns die hervorrangende akustik zu demostrieren. anschliessend fuhren wir zum gebiet mon repos, in dem man im november schildkroeten beim ablegen der eier beobachten kann. leider ist aber noch kein november und so genossen wir den wunderschoenen strand ohne schildkroeten.

dann fuehrte uns der weg nach rainbow beach wo wir unter einem wunderschoenen sternenhimmel unser letztes barbecue mit teubners zu uns nahmen (so gut werde n wir jetzt wohl lange nicht mehr essen ;)) und einen schoenen letzten abend verbrachten.
am freitag, dem tag des abschieds, statten wir tin can bay, einer bucht in der sich wilde (naja, zumindest fast wilde delfine) aufhielten, einen besuch ab. mit einer kleinen faehre schipperten wir in die bucht wo uns zwei delfine, aber auch leider viele massen an touristen erwarteten. wir verzichteten darauf, die delfine fuer 2 dollar zu fuettern und damit den doofen damen die sich
als herrin nen der delfine auffuehrten und staendig ihre beine auf die fotos hielten, einen gefallen zu tun und beoabchteten lieber die tiere und ihr verhalten ein wenig. dann ging es wieder zurueck nach rainbow beach wo wir unsere sachen zusammenpackten (irgendwie hatte das doch vorher auch alles reingepasst!) und uns von teubners alles moegliche an lebensmitteln und sonstigen utensilien mitgeben liessen ;)
Ja, und schliesslich bogen wir dann in die Sanctuary Lane in Hervey Bay ein und.... naja, wie der ernst des lebens wieder losging erzaehlen wir euch ein anderes mal...
ich moechte mich hiermit noch einmal ganz herzlich bei den drei j teubners fuer eine wunderschoene woche bedanken. ich bin sehr dankbar, dass ihr mich mitgenommen, durchgefuettert und mir diese vielen erlebnisse ermoeglicht habt. im namen von uns beiden kann ich wohl sagen, dass dies eine unserer schoensten und erlebnissreichsten wochen hier war und wir sehr froh sind, dass ihr hier wart.
als wir einen parkplatz gefunden hatten, konnten wir uns dann richtig begruessen und endlich ein paar geschichten persoenlich austauschen. wieder im bus, wurden wir ausgehungerten backpacker dann mit einem eis willkommen geheissen und papa teubner trat mit uns die fahrt in richtig bundaberg an. so viel wie auf dieser fahrt hatte wohl lange keiner der beteiligten mehr geredet und wir erfuhren endlich, welche musik in deutschland so rauf und runter laeuft und wer nun (wieder) an unserer spitze steht. dann erreichten wir unseren ersten campingplatz. wir stellten das zelt auf, in dem sich jana und jens bereiterklaerten zu schlafen (wir drei schliefen im auto), wuschen dank mama teubner unsere ziemlich dreckige waesche und bekamen von den drei j teubners das abendessen zubereitet- und was fuer eins. ein kleiner schokokoala zierte unseren teller und daneben lag ein saftiges steak, kartoffelbrei, gemuese und so weiter. so gut hatten wir wohl seit unserer zeit iun deutschland nicht mehr gegessen! nach langem erzaehlen, viel essen und sehr viel gelaechter rollten wir uns schliesslich ins bett denn am naechsten tag sollte es frueh rausgehen. jens weckte uns mit "guten morgen sonnenschein" in der backpackerversion (was uebrigens auch von meinem papa haette kommen koennen) und wir machten uns nach dem wohl be sten fruehstueck in unserer australienzeit und ein paar fotos in der "weihnachtsbucht" auf den weg. unser naechstes ziel war ein campingplatz noerdlich von bundaberg, in der naehe von rockhampton und die krokodile. nach den ersten vorkehrungen gegen die dunkelheit (zelt, sachen sortieren..) machten wir uns auf den weg zum strand. es war ziemlich heiss und so entschlossen sich hannes und ich dazu, die fuesse ein wenig in das kuehle nass zu halten. zum glueck haben wir noch fuesse! denn kurze zeit spaeter als wir gemuetlich auf den felsen sassen und muscheltuerme bauten, erzaehlten uns jule und jana von dem warnschild fuer krokodile. glueck gehabt! am naechsten tag machten wir uns, da wir bei uns in der bucht keine gesehen hatten, also auf zur "crocorana"-krokodilfarm. dort sahen wir sie dann zum ersten mal in australien, zwar nicht in freier wildbahn (ich weiss nicht genau ob wir das gut oder schlecht finden) aber auch hinter den zaeunen waren sie ein wenig furchteinfloessend.
ein guide stellte uns die unterschiedlichen arten und tiere vor, von rocky dem frauenversteher bis zu spike, der diese regelmaessig auffrisst. auchbei der fuetterung konnten wir zusehe und am ende sogar ein babykroko auf den am nehmen und am baeuchlein streicheln. nach diesem beeindruckenden erlebnis machten wir uns auf den weg zum eungella nationlpark, in dem sich am broken river, schnabeltiere beobachten liessen. nachdem wir alles fuer die nacht vorbereitet und uns in entsprechende kleidung geworfen hatten, legten wir uns mit fotoapperaten und taschenlampen (denn es daemmerte bereits) auf die lauer. wir muessten auch gar nicht lange warten schon sah man unebenheiten auf der wasseroberflaeche. wir verfolgten eben diese und erblickten unser erstes schnabeltier. wir waren ganz hin und weg denn wir haetten diese kleinen, niedlichen wesen weitaus groesser eingeschaetzt. immer wieder kam eines an die oberflaeche und immerwieder hoerte man von uns drei frauen ein: "ooohhh...". dann fuhren wir zurueck auf den campingplatz, verdrueckten spaghetti mit wurst(!) tomatensauce und pumpernickelhaeppchen und gingen auch bald ins bett um uns erneut morgens auf die lauer zu legen. auch morgens konnten wir wieder einige schnabeltierchen entdecken und als wir spaeter noch einmal ein steuckchen weiter zu einem wunderschoenen abschnitt des fluesses liefen, gelang es jens sogar, mehrere gute fotos zu knipsen. weiter ging es fuer uns nach airlie beach. nachdem jule und ich auf der fahrt etwas getan hatten, was wir vorher sehr vermisst hatten (naemlich hoerspiele- genau genommen bibi blocksberg- gehoert hatten), erreichten wir die wunderschoene bucht und suchten uns den naechsten campingplatz. dort erwartete uns nicht nur ein pool und eine schoene anlage sondern auch eine sms von oma und opa bubi, die mich und hannes mit den neusten fussballergebnissen versorgten. dann erfrischten wir uns im pool, wahrend jens und jana alles vorbereiteten und uns wiedermal it einem koestlichen abendbrot (kaengurubouletten mit kartoffeln...) versorgten - schliesslich mussten wir uns alle fuer den naechsten tag staerken, an dem uns eine tour zum great barrier reef und den whitsundays bevorstand. frueh am morgen staerkten wir uns mit toast, cornflakes, nutella (ja hannes, sie musste unter uns leiden!) usw., zogen unsere badesachen an, packten alles restliche ein und liessen uns von dem busfahrer, der ein paar jahre in berlin gewohnt hatte nach airlie beach fahren. dort ging es los. wir trugen uns in einige listen ein, probierten unsere tauchanzuege an und setzten uns aufs aussendeck. diesen platz verliessen hannes,jue und ich (jana und jens sind da etws haerter im nehmen) jedoch kurze zeit aufrund von ziemlich hohem wellengang wieder. wahrend das boot auf und ab schaukelte, hatten wir einen ersten blick auf einige der 74 wundershoenen whitsunday islands. diesen blick konnten wir allerdings vertiefen als wir auf einer der inseln anlegten und nach einem kurzen marsch einen blick auf die inseln von oben erhielten. wie im katalog vermischten sich das tuerkisblaue wasser mit den gruenen inseln und den weissen straenden. leider hatten wir nicht lange zeit zum innehalten, da uns der whiteheavenbeach erwartete. an dem wunderschoenen strand, an dem uebrigens auch regelmaessig helikopter anlegten und die ganz reichen ausstiegen, erfrischten wir uns und doesten ein bisschen in der sonne (ja, ich habs auch geschafft, mir ein bisschen sonnenbrand zu holen aber nur ein bisschen). dann stand nach einem ueppigen bueffet an bord der tauch- bzw schnorchelgang an. wir quetschten uns in unsere anzuege, legten die brillen an und hannes, jule und ich (jens und jana wollten tauchen) liessen uns ins wasser gleiten. zunaechst konnten wir nicht viel erkennen doch dann erwartete uns unser erster blick auf das great barrier reef. kleine huebsche fische, bunte korallen (wobei man wohl sagen muss dass das riff an dieser ecke schon ein wenig unter dem tourismus gelitten hat) und zumindest mir etwas angsteinfloessende fische winkten un s zu. nach einer stunde, die irgendwie ziemlich schnell vergangen ist, schwammen wir zurueck zum boot und tauschten unsere erlebnisse mit den beiden tauchern aus. dann ging es leider wieder zurueck zum ufer..
am dienstag machten wir uns auf den weg zu den capricorncaves und uebernachteten in dem anliegenden campingpark. am mittwoch gewannen wir dann einen einblick in die beeindruckenden hoehlen. unser junger guide zeigte uns die unterschiedlichen hoehlen, manoevrierte uns durch enge gaenge und spielte uns schliesslich in der romantischen hochzeitshoehle "hallelujah" vor um uns die hervorrangende akustik zu demostrieren. anschliessend fuhren wir zum gebiet mon repos, in dem man im november schildkroeten beim ablegen der eier beobachten kann. leider ist aber noch kein november und so genossen wir den wunderschoenen strand ohne schildkroeten.
dann fuehrte uns der weg nach rainbow beach wo wir unter einem wunderschoenen sternenhimmel unser letztes barbecue mit teubners zu uns nahmen (so gut werde n wir jetzt wohl lange nicht mehr essen ;)) und einen schoenen letzten abend verbrachten.
am freitag, dem tag des abschieds, statten wir tin can bay, einer bucht in der sich wilde (naja, zumindest fast wilde delfine) aufhielten, einen besuch ab. mit einer kleinen faehre schipperten wir in die bucht wo uns zwei delfine, aber auch leider viele massen an touristen erwarteten. wir verzichteten darauf, die delfine fuer 2 dollar zu fuettern und damit den doofen damen die sich
als herrin nen der delfine auffuehrten und staendig ihre beine auf die fotos hielten, einen gefallen zu tun und beoabchteten lieber die tiere und ihr verhalten ein wenig. dann ging es wieder zurueck nach rainbow beach wo wir unsere sachen zusammenpackten (irgendwie hatte das doch vorher auch alles reingepasst!) und uns von teubners alles moegliche an lebensmitteln und sonstigen utensilien mitgeben liessen ;)
Ja, und schliesslich bogen wir dann in die Sanctuary Lane in Hervey Bay ein und.... naja, wie der ernst des lebens wieder losging erzaehlen wir euch ein anderes mal...
ich moechte mich hiermit noch einmal ganz herzlich bei den drei j teubners fuer eine wunderschoene woche bedanken. ich bin sehr dankbar, dass ihr mich mitgenommen, durchgefuettert und mir diese vielen erlebnisse ermoeglicht habt. im namen von uns beiden kann ich wohl sagen, dass dies eine unserer schoensten und erlebnissreichsten wochen hier war und wir sehr froh sind, dass ihr hier wart.
Oktober 24, 2009
So ihr Lieben, wir haben uns lange nicht mehr gemeldet und deswegen diesmal gleich in doppelter Formation (wir spielen ein lustiges Spiel weil uns langweilig ist und jeder schreibt einen Satz.)
Angefangen hat alles in Byron Bay. (jenni )
Der Ort an dem Handys verloren gehen und Grumpys wohnen! (Julia)
Hey, das mit den Handys war fies, das wollten wir keinem sagen. Und woher sollen sie denn wissen, wer Grumpy ist?
ALSO,Grumpy war eine unserer Zimmergenossinnen, die jede Nacht so um 4 uhr ins Bett ging (dabei noch schoen das Licht angemacht hat) und morgens immer furchtbar sauer war, wenn man sie um 9.30 uhr weckte, da grumpte sie immer so vor sich hin! (Jule)
Naja, aber Grumpy war immernoch harmlos gegen die Dame spaetmittleren Alters, die unter mir in unserem Neunerzimmer schlief und grunzte. Irgendwie haben wir es dann aber doch geschafft, unsere Naechte mit Schlafen zu verbringen so dass wir fit fuer die Tage waren.
Weiterhin teilten sich mit uns die schlaflosen Naechte: 3 Norwegerinnen oder Schwedinnen (wir wissen es nicht sooo genau), 1 Koreanerin, 1 Deutsche und die Australierinnen drueckten sich die Klinke in die Hand!
Hey, du hast meine gekonnte Ueberleitung auf die Tage vollkommen uebergangen! Also tagsueber wollten wir eigentlich mal am Strand relaxen, aber daraus wurde dank Regen und Organisationsschwierigkeiten leider nix...aber da war ja noch Wibke...
Ja ja die liebe Wibke, die einfach mal so mit einem Fallschirm aus dem Flugzeug huepft und sich dann mit uns abends an den Strand setzt und einen Smoothie/ Milchshake trinkt, dabei begegneten wir dem Dave aus Manchester, lustiger Kerl, der auch schon etwas angeheitert war, uns aber im Grunde ganz gut unterhielt!
Gut gerochen hat er auch, wenn man mal von der Fahne absieht. Ja, am naechsten Tag mussten wir leider frueh raus und so mussten wir Dave's Vorschlag, mit ihm feiern zu gehen leider abschlagen. Da gings naemlich nach Brisbane...

Ja so eine Busfahrt, die ist lustig, eine Busfahrt, die ist schoen, denn da kann man einmal durch die Zeitzone nach Queensland fahren, also man faehrt 3 Stunden, kommt aber nur 2 Stunden spaeter an...na begriffen? Ausserdem kann man auch noch in den Genuss von raeucherstaebchen kommen...ganz gratis!!! (Ist das eine Kakerlake da drueben?)
Ja, es gibt hier naemlich so nette Ureinwohner und wenn sie dann vor dir im Bus sitzen und ihr rauecherstaebchen irgendwo am koerper versteckt haben, dann ist da nix mit schlafen. (Jule, das ist keine Kakerlake!
Aber die hat so Fuehler!
Du bist schon so ein Fuehler!
Jaja ich sag nur schlangen und Spinnen...ist die da giftig guck mal...!!!)
Lenk nicht ab, wir sind gerade dabei, einen journalistisch hochwertigen bericht zu verfassen. Also nix gegen die ureinwohner, aber gegen Raeucherstaebchen. Also, in Brisbane angekommen, haben wir dann mal gesehen, was es heisst zu schwitzen wenn man mit 30 kg Gepaeck durch die halbe stadt rennt...
Aber zum Glueck hatten wir die Edward (^^) Street irgendwann im Blickfeld und da war auch unser Hostel nicht weit, in dem wir dann eiskalt upgegradet wurden, naemlich vom 10er Maedchenroom zum 6er Eckzimmer mit Balkon und gratis koreanerinnen, die sich gleich wie die Maden auf den Speck auf die 3 Steckdosen im Zimmer stuerzten...da hast du keine Chance!
Genauso wenig, wie du eine Chance hast, dich mit ihnen zu unterhalten da sie entweder voellig gebannt auf ein elektrisches geraet starren oder einen mordsakzent haben so dass man sich fragt, ob man das nur nicht verstanden hat oder sie versuchen uns koreanisch beizubringen. ich jedenfalls, hab dann um halb eins mal das licht ausgemacht- brauch man ja schliesslich eigentlich auch nicht, wenn zwei deutsche schlafen wollen und vier koreaner die neusten youtube-mangas austauschen...
Deine hat wenigstens nicht achterbahn auf deinem Bett gespielt und musste morgens unbedingt um 6.00 Uhr aufstehen, die wollten naemlich auch in den Lone Pine Koala Sanctuary Park genau wie wir, also suchen sich Jule und Jenni (nach einem rationierten Fruehstueck...ist uebrigens nicht das einzige essen, das wir rationieren!!!) eine Tuete Kekse aus dem Woolworth und den naechsten Bus, steigen hinter 2 qualmenden Rentnern ein und freuen sich auf kuschelige Kaengurus und Koalas...
Jenni wohl mehr auf die kaengurus und Jule mehr auf die Koalas, die deutschen rentner vor uns nur auf ein paar Eukalyptusblaetter zum rauchen. jedenfalls erreichten wir bald die auffangstation, waren erschrocken von den eintrittspreisen (vier tage nix mehr essen!) und freuten uns wie bolle als wir 4 dollar backpackerrabatt bekamen (zwei tage nix mehr essen!)...
Also schnappen wir uns unseren infozettel und teilen uns den Tag mit shows und Fuetterungen ein, von denen wir natuerlich die meisten nach sauberem Zeitmanagement verpassten, aber trotzdem noch zum Koalavortrag, zum Laureen...aehh...Lorifuettern und zur Cheap...aehhh...Sheepdogshow rannten (wo wir die ersten Minuten auf Grund Unpuenktlichkeit und schreiender Kinder verpassten), ABER wir haben uns eine Tasche gekauft...das ist wichtig! Da sind naemlich alle wichtigen australischen Tiere drauf..!
Was fuer ein Loch in unserer Kasse! ;) Nee, im Ernst, dafuer hatten wir kein geld mehr fuer die kaengurus. also fuer ihr futter. aber sie kamen auch so ganz gut und so haben wir sie halt mit nix gefuettert und gestreichelt. und den koalas wars sowieso egal obs was zu essen gibt. bis die vom baum sind, ist das futter verwelkt.
jaja die Koalas, wir waren bei den Rentern, den Junggesellen und den Junggesellinnen und alle haben sie ??? Richtig! Geschlafen! Aber da gibt es ja noch die 1-2 jaehrigen Koalas, die besonders verspielt sind und gerade in dieser Zeit ihre Persoenlichkeit entwickeln und die haben???/ Richtig ! Geschlafen...!
Auch der Wombat, der uns an eine Mischung aus Jason von den Blue Mountains und einem kastenbrot erinnerte, hatte es sich zur tagesaufgabe gemacht, einfach mal gar nichts zu tun. aber trotzdem war es ein richtig schoener tag und wir haben ein weilchen gebraucht um zu realisieren, dass diese tierchen jetzt wirklich vor uns sitzen. jule ist immernoch am realisieren...
Jaja die Jule wieder, aber halt du hast noch jemanden vergessen, den wir eigentlich sehen wollten, der aber nicht da war...na? Na? Der Schnabeligel...die Sau musste naemlich ausgerechnet jetzt ins Wombatgehege ziehen und sich in einem Baumstamm verkriechen.
Aber vielleicht sehen wir ja noch einen. oder auch nicht. das waere schade...
die restlichen tage verbrachten wir dann damit uns ueber die putzfrau zu aergern, zu "shoppen", mit feueralarm und der suche nach dem zoo, alles vergebens.
und dann, dann kam die wende, unser leid war zu ende....
(falls dieser eintrag etwas irre war/ist, dann sind das die nachwirkungen von dem organischen essen)
Angefangen hat alles in Byron Bay. (jenni )
Der Ort an dem Handys verloren gehen und Grumpys wohnen! (Julia)
Hey, das mit den Handys war fies, das wollten wir keinem sagen. Und woher sollen sie denn wissen, wer Grumpy ist?
ALSO,Grumpy war eine unserer Zimmergenossinnen, die jede Nacht so um 4 uhr ins Bett ging (dabei noch schoen das Licht angemacht hat) und morgens immer furchtbar sauer war, wenn man sie um 9.30 uhr weckte, da grumpte sie immer so vor sich hin! (Jule)
Naja, aber Grumpy war immernoch harmlos gegen die Dame spaetmittleren Alters, die unter mir in unserem Neunerzimmer schlief und grunzte. Irgendwie haben wir es dann aber doch geschafft, unsere Naechte mit Schlafen zu verbringen so dass wir fit fuer die Tage waren.
Weiterhin teilten sich mit uns die schlaflosen Naechte: 3 Norwegerinnen oder Schwedinnen (wir wissen es nicht sooo genau), 1 Koreanerin, 1 Deutsche und die Australierinnen drueckten sich die Klinke in die Hand!
Hey, du hast meine gekonnte Ueberleitung auf die Tage vollkommen uebergangen! Also tagsueber wollten wir eigentlich mal am Strand relaxen, aber daraus wurde dank Regen und Organisationsschwierigkeiten leider nix...aber da war ja noch Wibke...
Ja ja die liebe Wibke, die einfach mal so mit einem Fallschirm aus dem Flugzeug huepft und sich dann mit uns abends an den Strand setzt und einen Smoothie/ Milchshake trinkt, dabei begegneten wir dem Dave aus Manchester, lustiger Kerl, der auch schon etwas angeheitert war, uns aber im Grunde ganz gut unterhielt!
Gut gerochen hat er auch, wenn man mal von der Fahne absieht. Ja, am naechsten Tag mussten wir leider frueh raus und so mussten wir Dave's Vorschlag, mit ihm feiern zu gehen leider abschlagen. Da gings naemlich nach Brisbane...
Ja so eine Busfahrt, die ist lustig, eine Busfahrt, die ist schoen, denn da kann man einmal durch die Zeitzone nach Queensland fahren, also man faehrt 3 Stunden, kommt aber nur 2 Stunden spaeter an...na begriffen? Ausserdem kann man auch noch in den Genuss von raeucherstaebchen kommen...ganz gratis!!! (Ist das eine Kakerlake da drueben?)
Ja, es gibt hier naemlich so nette Ureinwohner und wenn sie dann vor dir im Bus sitzen und ihr rauecherstaebchen irgendwo am koerper versteckt haben, dann ist da nix mit schlafen. (Jule, das ist keine Kakerlake!
Aber die hat so Fuehler!
Du bist schon so ein Fuehler!
Jaja ich sag nur schlangen und Spinnen...ist die da giftig guck mal...!!!)
Lenk nicht ab, wir sind gerade dabei, einen journalistisch hochwertigen bericht zu verfassen. Also nix gegen die ureinwohner, aber gegen Raeucherstaebchen. Also, in Brisbane angekommen, haben wir dann mal gesehen, was es heisst zu schwitzen wenn man mit 30 kg Gepaeck durch die halbe stadt rennt...
Aber zum Glueck hatten wir die Edward (^^) Street irgendwann im Blickfeld und da war auch unser Hostel nicht weit, in dem wir dann eiskalt upgegradet wurden, naemlich vom 10er Maedchenroom zum 6er Eckzimmer mit Balkon und gratis koreanerinnen, die sich gleich wie die Maden auf den Speck auf die 3 Steckdosen im Zimmer stuerzten...da hast du keine Chance!
Genauso wenig, wie du eine Chance hast, dich mit ihnen zu unterhalten da sie entweder voellig gebannt auf ein elektrisches geraet starren oder einen mordsakzent haben so dass man sich fragt, ob man das nur nicht verstanden hat oder sie versuchen uns koreanisch beizubringen. ich jedenfalls, hab dann um halb eins mal das licht ausgemacht- brauch man ja schliesslich eigentlich auch nicht, wenn zwei deutsche schlafen wollen und vier koreaner die neusten youtube-mangas austauschen...
Deine hat wenigstens nicht achterbahn auf deinem Bett gespielt und musste morgens unbedingt um 6.00 Uhr aufstehen, die wollten naemlich auch in den Lone Pine Koala Sanctuary Park genau wie wir, also suchen sich Jule und Jenni (nach einem rationierten Fruehstueck...ist uebrigens nicht das einzige essen, das wir rationieren!!!) eine Tuete Kekse aus dem Woolworth und den naechsten Bus, steigen hinter 2 qualmenden Rentnern ein und freuen sich auf kuschelige Kaengurus und Koalas...
Jenni wohl mehr auf die kaengurus und Jule mehr auf die Koalas, die deutschen rentner vor uns nur auf ein paar Eukalyptusblaetter zum rauchen. jedenfalls erreichten wir bald die auffangstation, waren erschrocken von den eintrittspreisen (vier tage nix mehr essen!) und freuten uns wie bolle als wir 4 dollar backpackerrabatt bekamen (zwei tage nix mehr essen!)...
Also schnappen wir uns unseren infozettel und teilen uns den Tag mit shows und Fuetterungen ein, von denen wir natuerlich die meisten nach sauberem Zeitmanagement verpassten, aber trotzdem noch zum Koalavortrag, zum Laureen...aehh...Lorifuettern und zur Cheap...aehhh...Sheepdogshow rannten (wo wir die ersten Minuten auf Grund Unpuenktlichkeit und schreiender Kinder verpassten), ABER wir haben uns eine Tasche gekauft...das ist wichtig! Da sind naemlich alle wichtigen australischen Tiere drauf..!
Was fuer ein Loch in unserer Kasse! ;) Nee, im Ernst, dafuer hatten wir kein geld mehr fuer die kaengurus. also fuer ihr futter. aber sie kamen auch so ganz gut und so haben wir sie halt mit nix gefuettert und gestreichelt. und den koalas wars sowieso egal obs was zu essen gibt. bis die vom baum sind, ist das futter verwelkt.
jaja die Koalas, wir waren bei den Rentern, den Junggesellen und den Junggesellinnen und alle haben sie ??? Richtig! Geschlafen! Aber da gibt es ja noch die 1-2 jaehrigen Koalas, die besonders verspielt sind und gerade in dieser Zeit ihre Persoenlichkeit entwickeln und die haben???/ Richtig ! Geschlafen...!
Auch der Wombat, der uns an eine Mischung aus Jason von den Blue Mountains und einem kastenbrot erinnerte, hatte es sich zur tagesaufgabe gemacht, einfach mal gar nichts zu tun. aber trotzdem war es ein richtig schoener tag und wir haben ein weilchen gebraucht um zu realisieren, dass diese tierchen jetzt wirklich vor uns sitzen. jule ist immernoch am realisieren...
Jaja die Jule wieder, aber halt du hast noch jemanden vergessen, den wir eigentlich sehen wollten, der aber nicht da war...na? Na? Der Schnabeligel...die Sau musste naemlich ausgerechnet jetzt ins Wombatgehege ziehen und sich in einem Baumstamm verkriechen.
Aber vielleicht sehen wir ja noch einen. oder auch nicht. das waere schade...
die restlichen tage verbrachten wir dann damit uns ueber die putzfrau zu aergern, zu "shoppen", mit feueralarm und der suche nach dem zoo, alles vergebens.
und dann, dann kam die wende, unser leid war zu ende....
(falls dieser eintrag etwas irre war/ist, dann sind das die nachwirkungen von dem organischen essen)
Oktober 15, 2009
Familienzusammenführung
Oktober 10, 2009
Von Kuhs auf der Weide zu schnarchenden Mitbewohnern
Hallo ihr Lieben,
nun ist wieder eine kleine Weile vergangen, seit wir uns das letzte Mal gemeldet haben und wir haben wieder einiges zu erzaehlen.
Angefangen hat alles mit Bobs Geburtstag, Zils Bruder, der Anlass zu einer kleinen Familienfeier war. Also trudelte am Freitag, als Jule und ich gerade damit beschaeftigt waren, wiedermal Tines Muell den sie im Garten fabriziert hatte, wegzurauemen (Iz und Mouna wurden fuer das Wochenende zu einer Freundin von Liz nach Forster gebracht weil unseren Hostmums einfiel, dass sie im Moment gar nicht genug Platz fuer vier Wwoofer hatten), der erste Teil der Familie- Bob, ein netter, aufgeschlossener Mann in den Fuenfzigern der immer ein Witzchen auf den Lippen hatte und Zils siebenjaehriger Enkel BJ- ein. Fuer uns war es sowieso schon ungewohnt, neue Gesichter zu sehen aber als Bob uns nach unserer Arbeit mit einem huebsch angerichteten Mittagessen ueberraschte und uns bat, sitzen zu bleiben und uns bedienen zu lassen, entdeckten wir neue Seiten an der Familie. Waehrnd sich Bob und Liz auf den Weg zum Schrotthaendler machten, pflueckten Jule und ich den Orangenbaum leer, kochten Lemonbutter und beschaeftigten uns mit BJ, der, schuechtern wie er war, mit einem Pappkarton auf dem Kopf auf uns zugekrochen kam. Wir spielten "Sandsturm" mit ihm und heizten ihn in seinem Karton ganz schoen ein indem wir den Karton hin und her schleuderten. Zwischendurch versicherten wir uns immer wieder, dass es ihm gutginge (da unsere Maegen das sicher nicht mitgemacht haetten) aber er bestaetigte nur immer wieder: "I am a kid that never feels dizzy." Nach dem Abendessen- jetzt kommt der Part an dem ihr erraten muesst, was es gab und ich wette ihr habt die richtige Antwort auf Lager- erreichten auch Zils Eltern (bzw ihre Mutter und deren neuer Mann) die Farm. Wir wunderten uns ueber den lustigen Akzent des Mannes, der sich so gerne selbst reden hoerte und uns nicht wirklich zu Wort kommen liess, bis er uns schliessliche eroeffnete, dass er Oesterreicher sei. Einerseits erfreute es uns natuerlich, nun jemanden zu haben, mit dem wir auch in unserer Muttersprache kommunizieren konnten, andererseits wuerden bissige Bemerkungen unsererseits nun nicht mehr unbeobachten bleiben. Wir mussten also auf der Hut sein.
Am naechsten Morgen (Sa) erwartete uns wohl eines der tollsten Erlebnisse in unserem Leben. Zil hatte uns im Vorfeld von Bobs Geburtstagsgeschenk erzaehlt- einer Whalewatchingtour- und sich bei uns erkundigt, ob wir fuer einen besonderen Preis den sie aushandeln wuerde, Interesse haetten, mitzukommen. Natuerlich hatten wir sofort zugestimmt und nun war es endlich soweit. Die gesamte Familie packte sich in regenfeste Sachen (denn das Wetter schien uns nicht bei unserem Plan unterstuetzen zu wollen) und fuellte die Taschen mit Digicams. Wir machten uns mit Zils Auto auf den Weg nach Forster, da wir zunaechst Iz und Mouna von dort abholen wollten (einerseits weil sie an der Tour teilnehmen wollten, andererseits weil in der Familie, in der sie untergebracht gewesen waren, etwas vorgefallen war, so dass sie nun eine neue Bleibe brauchten). Am Hafen von Forster trafen wir dann wieder auf den Rest der Familie, mit Ausnahme des Oesterreichers, der ein Essen fuer den Abend vorbereitete. Dann ging es los- sowohl unsere Tour als auch der Starkregen. Das Boot schaukelte aus Forster heraus, vorbei an Tuncurry ueber den Wallis Lake und schliesslich aufs Meer hinaus. Wir genossen den Wind, der uns wie wild um die Ohren pfiff und waren ueberrascht von der Kraft mit der er uns oefter von den Beinen riss. Schliesslich ertoente der erste Schrei und alle liefen hinaus um einen besseren Blick zu haben. "Delphine..." hiess es ueberall und wir hatten sie erneut nicht gesehn. Dann aber kam auch unsere Stunde. Zunaechst durften wir eine Walmutter mit ihrem Jungen beobachten, die uns auch ab und zu mit einem galanten Sprung ihren Koerper praesentierte. Im Regen, versuchten wir hilflos das, was sich dort vor unseren Augen abspielte, mit der Digicam festzuhalten und gleichzeitig waren wir total gebannt und konnten gar nicht wegschauen. Doch es kam noch besser. Ploetzlich gesellten sich ungefaehr zwanzig Delfine zu unserem Boot, machten Spruenge und schienen uns als Spielkameraden anzusehn. Das war wohl ein Moment, en wir nie wieder vergessen werden weil uns diese froehlichen, verspielten Tiere total in ihren Bann zogen. Auch auf der Rueckfahrt beobachteten wir noch ein paar Delfine an der Meerjungfrauengrotte bevor wir das Boot wieder verlassen und Iz und Mouna bei einer aelteren Dame in Forster absetzen mussten. Als wir wieder auf der Farm angekommen waren, machten sich Jule und ich daran, Erde umzuschippen, als uns ein ersehnter Besuch empfang. Daniel, Zils Sohn war aus der Naehe von Sydney gekommen und hatte Benni mitgebracht. Wir hatten uns viel zu erzaehlen und ausserdem war uns eine helfende Hand willkommen. Am Abend nahm uns Daniel mit nach Forster, waehrend der Rest der Familie ein Konzert besuchte. In einem Freizeitclub spielten wir Billiard, erzaehlten und genossen unseren ersten abendlichen Ausgang.
Am naechsten Tag erwartete uns wieder die Arbeit, genau genommen Tines Zeug. Wir sollten nun das Zimmer, in dem wir wohnten leer raeumen und all den vorhandenen Kram sortieren und saeubern. Nachdem wir vier Schraenke entleert und in ihr Haus getragen hatten, war unser Arbeitstag nach fuenf Stunden beendet und wir freuten uns auf den Abend, der Bobs Geburtstag gewidmet war. Eine Tafel erwartete uns, gedeckt mit Salatschuesselchen und Weinglaesern. Zur Vorspeise wurde uns Salat mit Meeresfruechten serviert, die Hauptspeise waren selbstgemachte Knoedel (jaaa, wir haben reingehauen), Rotkohl und Wildbraten- fast wie zu Hause ;) Die Nachspeise machte alles perfekt- Schwarzwaelderkirschtorte. Danach wurde noch viel gelacht und geredet und wir genossen es, einen kleinen Einblick in das Familienleben zu bekommen. Spaet in der Nacht rollten wir uns mit vollen Baeuchen ins Bett.
Am Montag stand der Tag der Abreise an. Waehrend Iz und Bob schon frueh aufbrachen, verabschiedeten sich Daniel und der Oesterreicher am Nachmittag, als wir schon wieder dabei waren, Baeume zu mulchen und den Garten herzurichten. In weitaus kleinerer Runde beendeten wir dann den Tag mit "Godsend"- jaa Lori, Zagery laesst gruessen!- und machten uns muede auf ins Bett.
Am naechten Tag verabschiedete sich dann auch Mouna und machte sich auf zu der Dame in Fraser Island, der wir eventuell auch noch einen Besuch abstatten werden. Gut, dachten wir uns, jetzt sind wir wieder mit Tine, Zil und Collin alleine. Aber ob das so richtig gut war, wussten wir nicht. Jedenfalls kuemmerten wir uns um die Mangobaeume und gaben ihnen Duenger auf dass die Mangos gut wachsen ;) BJ unterstuetzte uns dabei weil er sich wahrscheinlich sonst zu Tode gelangweilt haette. Anschliessend spielten wir mit ihm mit Styropor, taeuschten erneut einen Sturm vor waehrend er sich in die Kisten hockte, benutzten den Rest Styropor als Schwerter und bemuehten uns, die Unordnung, die wir hinterlassen hatten, zu beseitigen.
Unser letzter Arbeitstag war erneut dem Duengen gewidmet und so pflegten wir die letzten Baueme und genossen die Sonne, die uns nun auch Tschuess zu sagen schien. Etwas melancholisch, da die Zeit doch insgesamt schoen gewesen war, setzten wir uns mit einem Vanillepudding auf die Wiese, beobachteten die "Kuhs" (ja, mein Deutsch war auch mal besser) und gingen alles, was wir so auf der Possum Ridge erlbet hatten, nocheinmal mit Benni durch.
An unserem letzten Tag genossen wir unser letztes Fruehstueck mit vielen Orangen, Muesli und selbst gebackenem Brot mit Kuemmel. Danach machten wir uns etwas verspaetet auf zum Bahnhof und verabschiedeten uns von Zil, die ziemlich geruehrt war (Tine hatte sich gar nicht von uns verabschiedet.) und uebberreichten ihr unser Abschiedsgeschenk.
Dann stiegen wir in den Countrylinkzug und waren gespannt, was uns in Byron Bay so erwarten wuerde. Inzwischen sind wir also nach einer wunderschoenen, idyllischen Zugstrecke vorbei an gruenen Wiesen, Straenden und Bananenplantagen (unsere Mitfahrer waren allerdings weniger idyllisch: neben uns Punks und hinter uns ein Typ der uns die ganze Zeit vollgeruelpst hat) in Byron Bay angekommen. Aber so richtig Zeit zum relaxen hatten wir noch nicht. Erstmal waren wir wieder fleissig und haben uns um unsere naechste Woche gekuemmert, in der wir mit dem Bus nach Brisbane fahren werden und dort unsere lieben Besucher aus Deutschland (und die naechsten Werderinfos ;)) erwarten. Fliegt bloss schnell, wir freuen uns voll auf euch :) Nun wollen wir uns fuer unseren letzten Tag hier in Byron ein wenig Entspannung goennen und uns an den Strand packen und zum Cape Byron wandern...mal sehen, ob das Wetter mitspielt denn im Moment ziehen dunkle Wolken auf- man kann ja nicht immer Glueck haben ;)
Wir hoffen, dass es euch allen gut geht und freuen uns weiter ueber Kommentare ;)
Alles Liebe, die Jenni und die Jule
nun ist wieder eine kleine Weile vergangen, seit wir uns das letzte Mal gemeldet haben und wir haben wieder einiges zu erzaehlen.
Angefangen hat alles mit Bobs Geburtstag, Zils Bruder, der Anlass zu einer kleinen Familienfeier war. Also trudelte am Freitag, als Jule und ich gerade damit beschaeftigt waren, wiedermal Tines Muell den sie im Garten fabriziert hatte, wegzurauemen (Iz und Mouna wurden fuer das Wochenende zu einer Freundin von Liz nach Forster gebracht weil unseren Hostmums einfiel, dass sie im Moment gar nicht genug Platz fuer vier Wwoofer hatten), der erste Teil der Familie- Bob, ein netter, aufgeschlossener Mann in den Fuenfzigern der immer ein Witzchen auf den Lippen hatte und Zils siebenjaehriger Enkel BJ- ein. Fuer uns war es sowieso schon ungewohnt, neue Gesichter zu sehen aber als Bob uns nach unserer Arbeit mit einem huebsch angerichteten Mittagessen ueberraschte und uns bat, sitzen zu bleiben und uns bedienen zu lassen, entdeckten wir neue Seiten an der Familie. Waehrnd sich Bob und Liz auf den Weg zum Schrotthaendler machten, pflueckten Jule und ich den Orangenbaum leer, kochten Lemonbutter und beschaeftigten uns mit BJ, der, schuechtern wie er war, mit einem Pappkarton auf dem Kopf auf uns zugekrochen kam. Wir spielten "Sandsturm" mit ihm und heizten ihn in seinem Karton ganz schoen ein indem wir den Karton hin und her schleuderten. Zwischendurch versicherten wir uns immer wieder, dass es ihm gutginge (da unsere Maegen das sicher nicht mitgemacht haetten) aber er bestaetigte nur immer wieder: "I am a kid that never feels dizzy." Nach dem Abendessen- jetzt kommt der Part an dem ihr erraten muesst, was es gab und ich wette ihr habt die richtige Antwort auf Lager- erreichten auch Zils Eltern (bzw ihre Mutter und deren neuer Mann) die Farm. Wir wunderten uns ueber den lustigen Akzent des Mannes, der sich so gerne selbst reden hoerte und uns nicht wirklich zu Wort kommen liess, bis er uns schliessliche eroeffnete, dass er Oesterreicher sei. Einerseits erfreute es uns natuerlich, nun jemanden zu haben, mit dem wir auch in unserer Muttersprache kommunizieren konnten, andererseits wuerden bissige Bemerkungen unsererseits nun nicht mehr unbeobachten bleiben. Wir mussten also auf der Hut sein.
Am naechsten Morgen (Sa) erwartete uns wohl eines der tollsten Erlebnisse in unserem Leben. Zil hatte uns im Vorfeld von Bobs Geburtstagsgeschenk erzaehlt- einer Whalewatchingtour- und sich bei uns erkundigt, ob wir fuer einen besonderen Preis den sie aushandeln wuerde, Interesse haetten, mitzukommen. Natuerlich hatten wir sofort zugestimmt und nun war es endlich soweit. Die gesamte Familie packte sich in regenfeste Sachen (denn das Wetter schien uns nicht bei unserem Plan unterstuetzen zu wollen) und fuellte die Taschen mit Digicams. Wir machten uns mit Zils Auto auf den Weg nach Forster, da wir zunaechst Iz und Mouna von dort abholen wollten (einerseits weil sie an der Tour teilnehmen wollten, andererseits weil in der Familie, in der sie untergebracht gewesen waren, etwas vorgefallen war, so dass sie nun eine neue Bleibe brauchten). Am Hafen von Forster trafen wir dann wieder auf den Rest der Familie, mit Ausnahme des Oesterreichers, der ein Essen fuer den Abend vorbereitete. Dann ging es los- sowohl unsere Tour als auch der Starkregen. Das Boot schaukelte aus Forster heraus, vorbei an Tuncurry ueber den Wallis Lake und schliesslich aufs Meer hinaus. Wir genossen den Wind, der uns wie wild um die Ohren pfiff und waren ueberrascht von der Kraft mit der er uns oefter von den Beinen riss. Schliesslich ertoente der erste Schrei und alle liefen hinaus um einen besseren Blick zu haben. "Delphine..." hiess es ueberall und wir hatten sie erneut nicht gesehn. Dann aber kam auch unsere Stunde. Zunaechst durften wir eine Walmutter mit ihrem Jungen beobachten, die uns auch ab und zu mit einem galanten Sprung ihren Koerper praesentierte. Im Regen, versuchten wir hilflos das, was sich dort vor unseren Augen abspielte, mit der Digicam festzuhalten und gleichzeitig waren wir total gebannt und konnten gar nicht wegschauen. Doch es kam noch besser. Ploetzlich gesellten sich ungefaehr zwanzig Delfine zu unserem Boot, machten Spruenge und schienen uns als Spielkameraden anzusehn. Das war wohl ein Moment, en wir nie wieder vergessen werden weil uns diese froehlichen, verspielten Tiere total in ihren Bann zogen. Auch auf der Rueckfahrt beobachteten wir noch ein paar Delfine an der Meerjungfrauengrotte bevor wir das Boot wieder verlassen und Iz und Mouna bei einer aelteren Dame in Forster absetzen mussten. Als wir wieder auf der Farm angekommen waren, machten sich Jule und ich daran, Erde umzuschippen, als uns ein ersehnter Besuch empfang. Daniel, Zils Sohn war aus der Naehe von Sydney gekommen und hatte Benni mitgebracht. Wir hatten uns viel zu erzaehlen und ausserdem war uns eine helfende Hand willkommen. Am Abend nahm uns Daniel mit nach Forster, waehrend der Rest der Familie ein Konzert besuchte. In einem Freizeitclub spielten wir Billiard, erzaehlten und genossen unseren ersten abendlichen Ausgang.
Am naechsten Tag erwartete uns wieder die Arbeit, genau genommen Tines Zeug. Wir sollten nun das Zimmer, in dem wir wohnten leer raeumen und all den vorhandenen Kram sortieren und saeubern. Nachdem wir vier Schraenke entleert und in ihr Haus getragen hatten, war unser Arbeitstag nach fuenf Stunden beendet und wir freuten uns auf den Abend, der Bobs Geburtstag gewidmet war. Eine Tafel erwartete uns, gedeckt mit Salatschuesselchen und Weinglaesern. Zur Vorspeise wurde uns Salat mit Meeresfruechten serviert, die Hauptspeise waren selbstgemachte Knoedel (jaaa, wir haben reingehauen), Rotkohl und Wildbraten- fast wie zu Hause ;) Die Nachspeise machte alles perfekt- Schwarzwaelderkirschtorte. Danach wurde noch viel gelacht und geredet und wir genossen es, einen kleinen Einblick in das Familienleben zu bekommen. Spaet in der Nacht rollten wir uns mit vollen Baeuchen ins Bett.
Am Montag stand der Tag der Abreise an. Waehrend Iz und Bob schon frueh aufbrachen, verabschiedeten sich Daniel und der Oesterreicher am Nachmittag, als wir schon wieder dabei waren, Baeume zu mulchen und den Garten herzurichten. In weitaus kleinerer Runde beendeten wir dann den Tag mit "Godsend"- jaa Lori, Zagery laesst gruessen!- und machten uns muede auf ins Bett.
Am naechten Tag verabschiedete sich dann auch Mouna und machte sich auf zu der Dame in Fraser Island, der wir eventuell auch noch einen Besuch abstatten werden. Gut, dachten wir uns, jetzt sind wir wieder mit Tine, Zil und Collin alleine. Aber ob das so richtig gut war, wussten wir nicht. Jedenfalls kuemmerten wir uns um die Mangobaeume und gaben ihnen Duenger auf dass die Mangos gut wachsen ;) BJ unterstuetzte uns dabei weil er sich wahrscheinlich sonst zu Tode gelangweilt haette. Anschliessend spielten wir mit ihm mit Styropor, taeuschten erneut einen Sturm vor waehrend er sich in die Kisten hockte, benutzten den Rest Styropor als Schwerter und bemuehten uns, die Unordnung, die wir hinterlassen hatten, zu beseitigen.
Unser letzter Arbeitstag war erneut dem Duengen gewidmet und so pflegten wir die letzten Baueme und genossen die Sonne, die uns nun auch Tschuess zu sagen schien. Etwas melancholisch, da die Zeit doch insgesamt schoen gewesen war, setzten wir uns mit einem Vanillepudding auf die Wiese, beobachteten die "Kuhs" (ja, mein Deutsch war auch mal besser) und gingen alles, was wir so auf der Possum Ridge erlbet hatten, nocheinmal mit Benni durch.
An unserem letzten Tag genossen wir unser letztes Fruehstueck mit vielen Orangen, Muesli und selbst gebackenem Brot mit Kuemmel. Danach machten wir uns etwas verspaetet auf zum Bahnhof und verabschiedeten uns von Zil, die ziemlich geruehrt war (Tine hatte sich gar nicht von uns verabschiedet.) und uebberreichten ihr unser Abschiedsgeschenk.
Dann stiegen wir in den Countrylinkzug und waren gespannt, was uns in Byron Bay so erwarten wuerde. Inzwischen sind wir also nach einer wunderschoenen, idyllischen Zugstrecke vorbei an gruenen Wiesen, Straenden und Bananenplantagen (unsere Mitfahrer waren allerdings weniger idyllisch: neben uns Punks und hinter uns ein Typ der uns die ganze Zeit vollgeruelpst hat) in Byron Bay angekommen. Aber so richtig Zeit zum relaxen hatten wir noch nicht. Erstmal waren wir wieder fleissig und haben uns um unsere naechste Woche gekuemmert, in der wir mit dem Bus nach Brisbane fahren werden und dort unsere lieben Besucher aus Deutschland (und die naechsten Werderinfos ;)) erwarten. Fliegt bloss schnell, wir freuen uns voll auf euch :) Nun wollen wir uns fuer unseren letzten Tag hier in Byron ein wenig Entspannung goennen und uns an den Strand packen und zum Cape Byron wandern...mal sehen, ob das Wetter mitspielt denn im Moment ziehen dunkle Wolken auf- man kann ja nicht immer Glueck haben ;)
Wir hoffen, dass es euch allen gut geht und freuen uns weiter ueber Kommentare ;)
Alles Liebe, die Jenni und die Jule
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